Die MEYER WERFT hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Opferschutzorganisation „WEISSER RING e.V.“ Außenstelle Leer und Außenstelle Emsland/Grafschaft Bentheim unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung für betroffene Mitarbeitende der MEYER WERFT durch den WEISSEN RING e.V. im Betrieb vor.
„Die MEYER WERFT hat eine soziale Verantwortung für ihre Mitarbeitenden. Die Kooperation mit dem WEISSEN RING ist ein wichtiges Signal für ein zusätzliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für unsere Beschäftigten“, so Bernd Eikens, CEO der MEYER WERFT bei der Unterzeichnung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch Straftaten, Gewalt, Belästigung oder Bedrohung betroffen sind, benötigen besondere Unterstützung. Schnelle und kompetente Hilfe für Betroffene innerhalb des Betriebes ist von großer Bedeutung, damit physische und psychische Folgen schneller überwunden und Rechte wahrgenommen werden können.
„Unsere Organisation bietet Hilfestellung beim betrieblichen Opferschutz, der psychosozialen Unterstützung von Mitarbeitenden sowie der Vermeidung und Bewältigung von Straftaten und deren Folgen“, so Paul Bloem, der früher Mitglied der Geschäftsleitung der MEYER WERFT war und beim WEISSEN RING ehrenamtlich aktiv ist. Der WEISSE RING ist seit fast 50 Jahren Ansprechpartner für Menschen, die von Straftaten betroffen sind, die klare Trennlinie zwischen arbeitsrechtlichen Fragestellungen und strafrechtlich relevanten Sachverhalten bleibt gewahrt.
Die Kooperationsvereinbarung hat Pilotcharakter. Bislang bestehen nach Angaben des WEISSEN RINGS vergleichbare Vereinbarungen überwiegend mit Institutionen des öffentlichen oder sozialen Bereichs; Kooperationen mit der freien Wirtschaft sind nach wie vor die Ausnahme.
Geplant sind unter anderem die Entwicklung gemeinsamer Informations- und Präventionsmaßnahmen zu Opferschutz und Hilfsangeboten im Betrieb.