Die MEYER WERFT bezieht wie folgt Stellung zur heutigen Berichterstattung in der Ostsee-Zeitung (sowie in über das RND angeschlossene Medien) zur Tochtergesellschaft NEPTUN WERFT:
1. Die NEPTUN WERFT sieht, wie bereits mehrmals kommuniziert, im Bau von Offshore-Konverterplattformen vor dem Hintergrund der Energiewende ein attraktives künftiges Geschäftsfeld neben dem Bau von Flusskreuzfahrtschiffen. Die Werft führt derzeit fortgeschrittene Verhandlungen über erste Aufträge, die jedoch noch nicht abgeschlossen sind. An Spekulationen beteiligen wir uns nicht.
2. Die NEPTUN WERFT hält die Titulierung als „Krisenwerft“ und „Sorgenkind der kriselnden Werftengruppe mit Hauptsitz in Papenburg“ für unangemessen. Die NEPTUN WERFT ist Teil des Sanierungskonzepts für den gesamten MEYER WERFT Konzern, das bis Ende 2028 läuft. Die Sanierung befindet sich, wie bereits mehrmals mitgeteilt, im Plan. Verzögerungen bei der Abarbeitung von Aufträgen für Flusskreuzfahrtschiffe, deren Ursachen im Wesentlichen vor der Sanierung liegen, sind von der neuen Geschäftsführung längst adressiert. Die NEPTUN WERFT geht davon aus, dass diese Verzögerungen durch erhebliche Prozessverbesserungen bis Ende dieses Jahres abgearbeitet sind.
3. Insgesamt verfügt die NEPTUN WERFT für die kommenden Jahre über eine gute Auftragslage mit vollen Auftragsbüchern. Das trifft im Übrigen auch auf die MEYER WERFT in Papenburg zu, die von der Ostsee-Zeitung als „sterbender Wirtschaftszweig“ bezeichnet wird. Alle seriösen Marktstudien sehen für die kommenden Jahre sowohl für Kreuzfahrtschiffe als auch Flusskreuzfahrtschiffe sowie auch für den Bau von Offshore-Konverterplattformen eine hohe Nachfrage.
4. Der MEYER WERFT Konzern versteht sich als ein integriertes Unternehmen mit Standorten in mehreren Bundesländern und mit einer industriepolitischen Bedeutung für ganz Deutschland.