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Neu4.8.2010

Wirtschaftssenator Gedaschko besucht MEYER WERFT

In Papenburg ist jeden Tag "Cruise Day"

Papenburg, 4.08.2010 - Besuch aus der Hansestadt: Der Hamburger Wirtschafts- und Hafensenator Axel Gedaschko (CDU) traf sich heute in Papenburg mit Geschäftsführer Bernard Meyer zum Gedankenaustausch über die Situation der maritimen Industrie. Der Senator konnte unmittelbar nach den Hamburger Cruise Days bei einer Besichtigung der Werft die Kreuzfahrtriesen in Niedersachsen erleben: Neben der AIDAsol, der Celebrity Silhouette, die beide im Jahr 2011 abgeliefert werden, wird in Kürze ein neues Schiff für Disney Cruise Line fertiggestellt.

Bei einer zentralen Frage der Schifffahrt, der sauberen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen in Häfen, arbeiten die Hamburger Behörden, die Reederei AIDA Cruises sowie die MEYER WERFT und weitere Partner in einer Arbeitsgruppe von Experten eng zusammen. Zu dieser Frage wird im Herbst ein Abschlussbericht mit Empfehlungen vorgelegt. "Es gibt einige gute Alternativen zur emissionsfreien Energieversorgung von Passagierschiffen im Hamburger Hafen", sagt Axel Gedaschko.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuches in Papenburg war die Lasertechnologie. Im MEYER WERFT Laserzentrum, dem größten Laserzentrum Europas, wird mittels modernster Verfahren der Stahlbau für die Fertigung der Kreuzfahrtschiffe betrieben. Allein im vergangenen Jahr wurden hier 80 Millionen Euro in Hochtechnologie investiert. Dazu hat die MEYER WERFT jahrelang intensiv Forschung & Entwicklung betrieben. Beim Besuch wurde noch einmal von beiden Seiten betont, wie wichtig Forschung & Entwicklung sowie die wissenschaftliche Infrastruktur für die maritime Industrie in Deutschland ist. In Hamburg sind mit der TU Hamburg Harburg, der Schiffbauversuchsanstalt, dem Germanischen Lloyd, dem Laser Zentrum Nord sowie der Bundesanstalt für Seeschifffahrt und Hydrographie viele wichtige maritime Institutionen angesiedelt.

"Für das Überleben der Werften ist eine leistungsfähige TU Hamburg-Harburg mit ihren Ausbildungsstätten für Schiffbauingenieure extrem wichtig", so Bernard Meyer. Prof. Dr. Claus Emmelmann von der TU hatte den Besuch Gedaschkos in Papenburg initiiert. Die MEYER WERFT und die TU Hamburg-Harburg arbeiten bei zahlreichen Projekten eng zusammen. Zwischen dem MEYER WERFT Laserzentrum und dem Hamburger Laser Zentrum Nord wurde eine Kooperation vereinbart. Zudem wurde die Papenburger Werft eingeladen sich beim Brennstoffzellenlabor (Fuel Cell Lab) der Stadt Hamburg als Partner zu beteiligen.

Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein wollen mittelfristig ihre Anstrengungen ein einheitliches maritimes Netzwerk zu etablieren und zu stärken weiter vorantreiben.

Foto: v.l. Herman Lembeck (Betriebsleiter Laserzentrum MEYER WERFT), Axel Gadaschko (Wirtschaftssenator HH), Bernard Meyer (Geschäftsführer MEYER WERFT)

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Neu3.8.2010

MEYER WERFT bildet aus

Papenburg, 03. August 2010 - Die MEYER WERFT Akademie GmbH bildet dieses Jahr erstmals zahlreiche junge Menschen aus. Die 66 neuen Auszubildenden wurden mit ihren Eltern am Montag, den 2. August von der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und den Ausbildungsverantwortlichen begrüßt. Die MEYER WERFT ist mit mehr als 300 Auszubildenden damit der größte Ausbildungsbetrieb der Region.

"Die berufliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, der jungen Menschen, der vorhandenen Mitarbeiter und der Region", sagte Bernard Meyer, Geschäftsführer der Werft anlässlich der Begrüßung.

Im Juli wurde die MEYER WERFT Akademie GmbH gegründet, um die Bildungsaktivitäten der MEYER WERFT zukünftig noch besser und intensiver zu gestalten. Die Akademie wird ein breites Tätigkeitsfeld in der betrieblichen Bildungsarbeit abdecken. Neben der Erstausbildung von jungen Menschen in 12 unterschiedlichen Berufen und dem Dualem System wird die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter ein wichtiger Aspekt sein.

Über diese beeindruckende Zahl hinaus werden im September auf der NEPTUN WERFT in Rostock 14 neue Auszubildende eingestellt. Damit ist die NEPTUN WERFT mit insgesamt 77 Auszubildenden in Rostock ebenfalls der größte industrielle Ausbildungsbetrieb.

Foto: Neue Auszubildende mit Ihren Ausbildern und der Geschäftsleitung

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Neu27.7.2010

Gaschem Antarctic abgeliefert

Vierter Gastanker für die Harpain Reederei

Papenburg, 27. Juli, 2010 - Heute hat die MEYER WERFT GmbH den LPG/Äthylen-Tanker Gaschem Antarctic an die Harpain Reederei GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Harpain Shipping GmbH und der Hansa Hamburg Shipping International GmbH & Co. KG abgeliefert.

Getauft wurde das Schiff bereits am 9. Juli 2010 durch Frau Dr. Nagila Warburg. Der Gastanker ist der vierte einer Serie von vier Schiffen, die für die Hamburger Reederei gebaut wurden und ist gleichzeitig der 55. Gastanker der MEYER WERFT.

Die Beschäftigung des Schiffes erfolgt durch den Gaschem-Pool in Hamburg. Die Bereederung wird gemeinsam mit der Hartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG durchgeführt.

Die MEYER WERFT ist bereits seit Jahrzehnten auf den Bau von LPG-Äthylen-Tankern spezialisiert. Der jetzt abgelieferte LEG/LPG-Tanker hat eine Länge von 154,95 m über alles, eine Breite von 22,70 m, eine Ladekapazität von über 17.000 m³ und erreicht eine Geschwindigkeit von 17,7 kn. Der Tiefgang bei voller Ladung Äthylen liegt bei ca. 8,10 Meter, mit VCM bei ca. 10,60 m. Neben Äthylen, das bis zu minus 104° C gekühlt werden kann, können die Schiffe beispielsweise auch Propan, Butan oder Vinylchloridmonomer - bis zu minus 48° C gekühlt - transportieren.

Das Schiff hat auf der Probefahrt, bei der alle Anlagen und Systeme getestet wurden, seine Seetauglichkeit bewiesen.

Die NEPTUN WERFT in Rostock-Warnemünde, ein Schwesterunternehmen der Papenburger MEYER WERFT, hat für dieses Schiff die Tieftemperatur-Ladetanks und weitere Komponenten geliefert.

Gaschem Antarctic -

Hauptdaten

Länge über alles154,95 m
Länge zwischen den Loten147,40 m
Breite auf Spanten22,70 m
Seitenhöhe bis Hauptdeck14,95 m
Tiefgang (Ethylene)8,10 m
Tiefgang (VCM)10,60 m
Tragfähigkeit (VCM)~ 18.900 t
Tankvolumen ~ 17.300 cbm
Geschwindigkeit17,7 kn
Crew-Kabinen22
Leistung der Maschine 9.720 kW
Klassifikation Det Norske Veritas ✠1 A 1 "Tanker for Liquefied Gas" - EO, Ice-1C

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Neu23.7.2010

MEYER WERFT lädt weitere Firmen zum Regionaltag ein

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Neu30.6.2010

CESA mit neuen Vorsitzenden Bernard Meyer

CESA mit neuen Vorsitzenden Bernard Meyer führt europäischen Schiffbauverband

Papenburg/Brüssel, Juni 2010 - Während der jährlichen Generalversammlung von CESA (Community of European Shipyards' Association) wählten die rund 50 Vertreter der europäischen Schiffbauindustrie Bernard Meyer, geschäftsführender Gesellschafter der MEYER WERFT, zu ihrem neuen Vorsitzenden. Damit übernimmt er das Amt, das er bereits von 1998-2000 innehatte, zum zweiten Mal.

Als weitere Vorsitzende wurden Jacques Hardelay, CEO von STX Frankreich und Frederico Spranger, Präsident von Lisnave (Portugal), gewählt. Der bisherige Vorsitzender Kommer Damen von der Damen Werft in den Niederlanden, schloss damit seine zweijährige Amtszeit ab. In seiner Abschiedsrede sagte der scheidende Vorsitzende Kommer Damen: "Die Schiffbauindustrie hat sich konsolidiert, in einzelnen Marktsegmenten gibt es wieder neue Projekte und die Politik hat verstanden, das sie handeln muss. Wir müssen Schwächen zu Stärken machen." Die CESA-Generalversammlung dankte Kommer Damen für seinen engagierten und wirkungsvollen Vorsitz.

Der neue Vorsitzende sieht die Abwertung des Euro als Chance für den Export. An die Adresse der Politik richtete Bernard Meyer seinen Appell, "die Branche nicht fallen zu lassen sondern die notwendigen Schritte zum Erhalt des Schiffbaus in Europa zu unternehmen".

Der Rückgang der Bestellungen an Schiffsneubauten in den letzten sechs Quartalen auf 22 Mio BRZ ist dramatisch. In den Vorjahren waren im Vergleich noch mehr als 100 Mio BRZ weltweit bestellt worden. Allein diese Zahlen belegen wie stark, die europäische Schiffbauindustrie von der globalen Finanzkrise getroffen wurde. "Unter fairen Marktbedingungen ist die europäische Werftindustrie wettbewerbsfähig. Innovativen und umweltfreundlichen (Spezial-)Schiffen gehört die Zukunft", so Meyer.

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Neu25.6.2010

Maritimer Koordinator in Papenburg

Hans-Joachim Otto, Maritimer Koordinator der Bundesregierung, besucht die MEYER WERFT

Papenburg, 25. Juni 2010- Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP) besuchte am heutigen Freitag die Papenburger MEYER WERFT. Gemeinsam mit dem neuen Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für maritime Angelegenheiten Torsten Staffeldt, der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU), dem Papenburger Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft sowie weiteren Vertretern des Stadtrates informierte sich Otto über die Situation im Schiffbau und die der MEYER WERFT.

Im Gespräch mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat der Werft diskutierten die Teilnehmer die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise und die Auftragssituation der Werften. Die fehlenden Neubauaufträge in der Schiffbauindustrie haben bereits in ganz Europa zu erheblichen Einschnitten geführt. Gleichzeitig hat diese Ausgangslage zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen geführt. In vielen Ländern reagiert die nationale Politik mit staatlichen Subventionen, um ihre jeweiligen Unternehmen zu stützen.

Im Zusammenhang mit dem enormen Ausbau der Werftenkapazitäten in China und Korea, führt das zu einem brutalen Preiskampf. Die chinesischen Werften können schon heute alleine die weltweite jährliche Nachfrage an neuen Schiffen abdecken. Viele koreanische und japanische Werften drängen intensiv in den Kreuzfahrtschiff- und Spezialschiffbau.

"Im mittelfristig weiterhin wachsenden Kreuzfahrtmarkt macht sich die Flaute und der brutale Preiskrieg deutlich bemerkbar", so Geschäftsführer Bernard Meyer. "Nur durch ein sehr konsequentes Programm zur Produktivitätssteigerung und einer drastischen Senkung der Materialkosten auf das Niveau von etwa 2004 werden wir eine Chance am Markt haben. Wir sind aber überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen werden und bieten daher heute schon auf diesem Niveau an." Trotz intensiver Bemühungen um neue Aufträge seitens der MEYER WERFT, werden zurzeit nur wenig neue Aufträge durch die Reedereien vergeben.

Betriebsratsvorsitzender Thomas Gelder machte bei dem Treffen deutlich, dass die Arbeitnehmer natürlich die Anstrengungen der Unternehmensleitung unterstützen, dass aber auch auf Unterstützung aus Berlin gehofft wird. "Wir brauchen faire Marktbedingungen. Nur durch Aufträge können Arbeitsplätze gesichert werden und die derzeitig anstehende Kurzarbeit auf der MEYER WERFT kurz gehalten werden.", so Gelder.

Fotos:

1. Die

Betriebsräte T. Gelder (lks.) und I. Darweesh (re.) überreichen dem

maritimen Koordinator H.-J. Otto (mitte) den symbolischen Knoten,

den es seitens der Politik zu lösen gilt.

2.(v.l.:)Betriebsratsvorsitzender Thomas Gelder;

Geschäftsführer Bernard Meyer; Laurens Westers (Stadtrat Papenburg

- FDP); Hans-Joachim Otto (MdB); Jan Peter Bechtluft (Bürgermeister

Papenburg); Torsten Staffelt (MdB - FDP); Lambert Kruse

Geschäftsführer MEYER WERFT; Werner Lund, (Vorsitzender des VSM,

Hamburg)

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