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Neu30.3.2004

Jewel of the Seas sticht in See

Neues Kreuzfahrtschiff für 2005 schon im Bau

Papenburg, 30.03.2004 - Das neue 90.090 BRZ große Kreuzfahrtschiff, die Jewel of the Seas für Royal Caribbean International (RCI), wird in der Nacht vom 2. auf 3. April 2004 die MEYER WERFT in Richtung Nordsee verlassen. Die Passage des Schiffes über die Ems wird ohne Zwischenstopp mit Unterstützung des Emssperrwerks erfolgen.

Die Überführung des Schiffes ist nach wie vor von einer entsprechender Tide abhängig. Für die Überführung gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend den Wetterbedingungen kurzfristig verschieben kann:

Samstag, 3. April 2004

ca. 01.30 Uhr - Passieren der Dockschleuse

ca. 04.00 Uhr - Passieren "Friesenbrücke"

ca. 07.00 Uhr - Passieren der "J.-B.-Brücke

ca. 11.45 Uhr - Passieren Emssperrwerk

ca. 12.30 Uhr - Passieren Emden

ca. 18.00 Uhr - Ankunft Eemshaven

Das Ablegen des Schiffes im Papenburger Hafen und das Passieren der Dockschleuse wird live im Internet übertragen. Die WebCam findet man auf der Homepage der MEYER WERFT unter: www.meyerwerft.de

Die Touristik-Information der Stadt Papenburg bietet einen Bus-Shuttle-Service vom Marktplatz zum Hafen an. Zusätzlich können hier kurzfristig Werftführungen gebucht werden. Weitere Infos unter Tel: 04961/83 960 - Fax:04961/839696

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Ems-Lotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver mehrmals am computergesteuerten Simulator, um so noch besser darauf vorbereitet zu sein. Die Jewel of the Seas wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich bestens bewährt. Die am Heck angebrachten Gondel (Pods) "schaufeln" das Wasser quasi unter das Schiff. Weiterhin ist das Schiff mit diesen Antrieb noch besser zu manövrieren, vergleichbar mit einem Frontantrieb beim Auto. Die Überführung bewältigt das Schiff mit eigenem Antrieb. Für den Fall, dass ein System ausfällt, werden aus Sicherheitsgründen drei Schlepper im Einsatz sein. Das sind die Schlepper "Wolf" und "Bremerhaven" (2x 1.600 kW bzw. 2x 1.450 kW) sowie als Stand-by bzw. Hilfs- Begleitfahrzeug der Werftschlepper "Willm Rolf" (300 kW)

Der neue Luxusliner wird komplett fertig ausgerüstet die Ems-Passage antreten, um die dann anschließende Probefahrten auf der Nordsee durchzuführen. Abgeliefert wird die Jewel of the Seas an die Reederei Royal Caribbean International Ende April 2004 im niederländischen Eemshaven. Bereits im Bau befindet sich das neue, noch unbenannte 93.000 BRZ große Kreuzfahrtschiff für Norwegian Cruise Line, dass Mitte 2005 auf der MEYER WERFT fertig gestellt wird.

Jewel of the Seas - Hauptdaten

Länge über alles293,20 m
Breite auf Spanten32,20 m
Anzahl der Decks15
Tiefgang (voll beladen)8,15 m
Vermessung90.090 BRZ
Tragfähigkeit8900 t
Antriebsleistung2 x 20.000 kW
Antrieb Pod-Antrieb
GeschwindigkeitÜber 24 kn
Maschinenleistung78.600 PS
Passagierkapazität (je Kabine 2 Personen) 2112
Anzahl der Passagierkabinen 1056
Anzahl der Kabinen577
Anzahl der Außenkabinen813
Anzahl der Innenkabinen237
Besatzung858
KlassifikationDet Norske Veritas
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Neu9.3.2004

Luxusliner in seinem Element

Jewel of the Seas dockt aus

Papenburg, 09.03.2004 - Der neue Luxusliner der MEYER WERFT wird seinem Element übergeben. Nach Abschluss umfangreicher Maschinenerprobungen verlässt das 90.090 BRZ große Kreuzfahrtschiff Jewel of the Seas am Samstag, den 13. März das überdachte Baudock der Papenburger Werft.

Nach dem Fluten des Docks beginnt das Ausdocken des Schiffes gegen 8.00 Uhr morgens. Am Ausrüstungskai der Werft wird dann der Innenausbau fortgesetzt. Das Schiff wird voraussichtlich in der Nacht vom 2. auf den 3. April zum Probefahrtstandort ins niederländische Eemshaven überführt. Die Jewel of the Seas ist das zunächst letzte von vier Schiffen, das für die Reederei Royal Caribbean International (RCI) auf der MEYER WERFT in Papenburg gebaut wird. Das Schiff hat eine Länge über alles von 293,2 Metern, eine Breite von 32,2 Metern und wird eine Geschwindigkeit von über 24 Knoten erreichen. An Bord werden 2112 Passagiere in 1056 Kabinen und Suiten von knapp 900 Besatzungsmitgliedern betreut. Die Energie für das Schiff wird durch Gas- und Dampfturbinen erzeugt. Die Jewel of the Seas verfügt über eine Vielzahl von exklusiven Ausstattungsmerkmalen, z.B. Theater oder Fitness-Center.

Nach der Ems-Überführung und der anschließenden Probefahrt folgt die Ablieferung der Jewel of the Seas an RCI Ende April 2004. Besucher, die sich das Ausdock-Manöver anschauen möchten und dies ggf. mit einer Werftbesichtigung verbinden wollen, wenden sich bitte unter Tel: 04961/8396-0 an die Touristik Information in Papenburg.

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Neu27.2.2004

MS Pont-Aven vor Termin abgeliefert

MEYER WERFT zurück im Fährmarkt

Papenburg, 27.02.2004 - Nach zahlreichen Fährschiffen in den 60er und 70er Jahren und zuletzt der Silja Europa (1993) ist die MEYER WERFT wieder zurück im internationalen Fährschiffsmarkt. Die neue RoRo-Kreuzfahrtfähre der MEYER WERFT, die ca. 41.000 BRZ große Pont-Aven wird am Freitag, den 27. Februar, an die französische Reederei Brittany Ferries abgeliefert. Damit konnte die Werft drei Tage vor dem vertraglich festgelegten Termin die Übergabe vornehmen.

Bei der Pont-Aven handelt es sich um eine 27 Knoten schnelle RoRo-Kreuzfahrtfähre, die im Sommer im täglichen Rhythmus zwischen Frankreich und England sowie zwischen England und Spanien pendelt und den Rest des Jahres zwischen Frankreich, England und Irland fährt. Neben einem schlanken Schiffsdesign mit vielen gläsernen Fassaden bietet die Fähre dem Passagier eine Vielzahl von Möglichkeiten mit Komfort im Innenbereich wie z.B. einem Swimming-Pool und Fitness-Center, Einkaufspassage, Restaurants und Bars. Des Weiteren verfügt das Schiff über insgesamt 652 Passagierkabinen. Auf dem 184 Meter langen und 30.90 Meter breiten Schiff können max. 2600 Personen und auf einer Spurlänge von 3500 Metern 650 PKW und 20 LKW befördert werden. Mit einer Gesamtmaschinenleistung von 68.500 PS wird das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 27 Knoten (ca. 50 km/h) erreichen.

Das Schiff stärkt die führende Stellung der Reederei Brittany Ferries auf den Routen im westlichen Ärmelkanal. Die Pont-Aven wird ihren offiziellen Fährdienst am 24.03.04 aufnehmen. Heimathafen des Schiffes ist Morlaix.

Pont-Aven - Hauptdaten

Vermessung41.700 BRZ
Länge über alles184,3 m
Länge zwischen den Loten170,8 m
Breite auf Spanten30,9 m
Anzahl der Decks11
Tiefgang(voll beladen)6,8 m
Maschinenleistung(gesamt)50.400 kW
Antriebsleistung43.200 kW
Geschwindigkeit>27 kn
Passagierkapazität (max.) 2400
Besatzung183
Anzahl der Passagierkabinen 652
Außenkabinen (inkl. Suiten)210
Anzahl der Innenkabinen442
Spurlänge3500 Meter
Anzahl der PKW650
Anzahl der LKW20
KlassifikationBureau Veritas

Kabinen Die Kabinen an Bord teilen sich in folgende Kategorien auf:

Owner-Suiten2
Commodore-Kabinen18
Deluxe-Kabinen16
Innenkabine (2-Bett)284
Innenkabine (4-Bett)158
Außenkabine (2-Bett)12
Außenkabine (4-Bett)97
Außenkabine (4-Bett lang) 56
Behinderten-Kabine9
 652

Roll On - Roll Off Einrichtung Die Pont-Aven verfügt über zwei feste Autodecks und ein Hängedeck für PKW im oberen Autodeck. Das Hängedeck ist aufgeteilt in sechs Plattformen je Laderaumseite, wobei die vordere und hintere Plattform als Auffahrrampe dient und zu diesem Zweck hydraulisch heruntergeklappt werden kann. Bei Nichtbenutzung können die einzelnen Plattformen hydraulisch bis unter die Decke des Laderaums in ihre Stauposition gefahren und verriegelt werden. Werden nur LKW transportiert, können im Hauptladeraum 72 LKW von 16,5 m Länge abgestellt werden, im unteren Laderaum noch einmal 16. Werden nur PKW transportiert, können im Hauptladeraum inklusive des gesamten Hängedecks 624 und im unteren Laderaum 79 abgestellt werden. Auf beiden Autodecks sind noch Abstellmöglichkeiten für insgesamt 142 Motorräder vorhanden.

Der untere Laderaum ist für Fahrzeuge vom Hauptladeraum aus vorne und hinten über je eine 40 Meter lange und 3,60 Meter breite feste Rampe zu erreichen. Die Rampen sind mit einem hydraulisch betriebenen Lukendeckel wasserdicht verschließbar. Zum Be- und Entladen verfügt das Schiff über eine Heckrampe und eine Bugrampe. Beide Rampen werden hydraulisch geöffnet bzw. geschlossen und dienen gleichzeitig als wasserdichte Tür. Die einteilige Heckrampe verschließt den Laderaum zur See. Der hintere Teil der dreiteiligen hydraulisch faltbaren Bugrampe, am Kollisionsschott angeordnet, verschließt den Laderaum zum Vorschiff wasserdicht. Die beiden vorderen Teile der geschlossenen Bugrampe sind im Vorschiff unter Deck gestaut und verriegelt. Im Vorschiff ist eine hydraulisch angetriebene zweiteilige Bugtür angeordnet, deren beide Hälften sich parallel zu den Schiffseiten hin öffnen lassen. Um gegenseitige Beschädigungen zu vermeiden, lässt sich die Bugrampe nur bei vollständig geöffneter Bugtür herunterfahren und die Bugtür lässt sich nur bei vollständig verriegelter Rampe schließen.

Automation Die Automationsanlage, geliefert von der Firma Siemens, besteht aus mehreren Bedien- und Beobachtungsstationen sowie redundanten Hauptprozessstationen, die über ein ringförmig angeordnetes Glasfasernetzwerk miteinander kommunizieren. Die auf dem Schiff dezentral angeordneten Ein- und Ausgabestationen und mehrere eigenständige Anlagen, z.B. Fahranlage, Dieselmotoren, Klimakompressoren, Dampfkesselanlage, Frischwassererzeuger, integriertes Brückensystem, usw. sind über ein zum Teil ebenfalls redundantes Feldbussystem in Glasfasertechnologie an die autarken Hauptprozessstationen angeschlossen. Die Bedienung und Überwachung der Anlagen und Systeme erfolgt im Maschinenkontrollraum und auf der Brücke.

Folgende Hauptfunktionen sind in die Gesamtautomation integriert:

  • Allgemeine Alarmierung und Überwachung der Anlagen und Systeme
  • Prozessvisualisierung
  • Notabschaltungsfunktionen als eigenständiges System
  • Temperaturregelung der Systeme
  • Steuerung aller wichtigen Verbraucher inkl. Standby Pumpen
  • Steuerung der fernbetätigten Ventile
  • Tankinhalts- und Tiefgangsmessung
  • Gesamte Klimaanlagensteuerung und -regelung

Manövrierhilfen Für eine optimale Manövrierfähigkeit wurde die Pont-Aven mit zwei Verstellpropellern, zwei Vollschweberudern und mit zwei Bugstrahlrudern sowie einem Heckstrahlruder ausgerüstet. Die Vollschweberuder haben eine Fläche von je 18,5 m² und werden durch Drehkolben-Rudermaschinen betätigt. Die zwei Bug- und das Heckstrahlruder haben einen Verstellpropeller mit einer Antriebsleistung von jeweils 2.000 kW.

Antriebsanlage und Stromversorgung Der Antrieb des Schiffes erfolgt über eine Viermotorenanlage mit Untersetzungsgetrieben und Verstellpropellern. Die Motoren (MAK-4-Takt-Dieselmotoren, Typ 12 VM 43) sind elastisch gelagert und verfügen über eine Leistung von je 10.800 kW (14.700 PS) bei 500 1/min. Die Motoren sind für den Betrieb mit Schweröl ausgelegt. Je zwei Dieselmotore treiben über ein Untersetzungsgetriebe (Flender Doppelgetriebe, 21.600 kW Antriebsleistung) einen Verstellpropeller (Wärtsilä, Propellerdurchmesser 5200mm) und einen Wellengenerator (4500 kW) an. Der Wellengenerator versorgt die Querstrahlruder bzw. das Schiffsnetz mit Energie.

Für die Bordnetzversorgung sorgen drei Dieselmotor-Aggregate (MAK-4-Takt-Dieselmotore, Typ 8 M 25) mit einer Leistung von je 2.400 kW bei 750 1/min. Die Aggregate sind elastisch gelagert und für den Betrieb mit Schweröl ausgelegt. Weiterhin ist ein Notstromaggregat (Caterpillar, 600 kW bei 1500 1/min.) installiert. Zur Versorgung des Schiffes mit Wärme für den Schiffsbetrieb ist eine Dampf-Kessel-Anlage mit zwei ölbefeuerten Kesseln (Dampfproduktion je 5 t/h bei 7 bar) und vier Abgaskesseln (Dampfproduktion je 1,5 t/h bei 7 bar) installiert. Die ölbefeuerten Kessel sind für den Betrieb mit Schweröl ausgelegt. Die Abgaskessel nutzen die Abwärme des Abgases der Hauptmaschinen zur Erzeugung von Dampf.

Wasserver-/entsorgung An Bord der Pont Aven können 300 m³ Trinkwasser an einem Tag erzeugt werden. Das Trinkwasser wird aus Meerwasser über zwei Vakuum-Verdampfer hergestellt. Die Vakuum-Verdampfer werden durch die Abwärme im Kühlwasser-Kreislauf der Hauptmaschinen betrieben. Das an Bord erzeugte Wasser wird über eine Mineralisierungs- und Desinfektionsanlage zum Trinkwassertank gepumpt. Das gesamte anfallende Schwarzwasser aus Toiletten wird über ein Rohrsystem den zwei Vakuumsammelanlagen zugeführt und dann in den nachgeschalteten biologischen Aufbereitungsanlagen geklärt. Zudem kann das anfallende Schwarzwasser in speziell dafür bereitgehaltenen Speichertanks zwischengelagert werden. Dies ermöglicht eine spätere Abgabe des Abwassers an Land.

Klimaanlage Die Vollklimaanlage des Schiffes garantiert unabhängig von der Außentemperatur im Einsatzgebiet ein gleichbleibendes Raumklima an Bord von ca. 23°C sowohl im Sommer- als auch im Winterbetrieb. Insgesamt transportieren die über 120 lüftungstechnischen Anlagen in den neun Klimaräumen an Bord stündlich ein Volumen von etwa 1.164.000 m³ Luft. Die Großbereiche werden von Zentralklimageräten versorgt, welche die Temperatur der Räume auch bei Änderung der Außenbedingungen und der Personenbelegung konstant halten. Jede Passagierkabine wird mit individueller Raumtemperaturregelung versorgt. Alle erforderlichen automatischen Regel-, Steuer- und Überwachungsaufgaben der Klima- und Lüftungsanlagen werden überwacht und gesteuert.

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Neu7.2.2004

Aktuell: Ems-Überführung Pont-Aven

Papenburg, 07.02.2004 - Das neue Fährschiff der MEYER WERFT, die Pont-Aven für Brittany Ferries, wird heute ohne Zwischenstopp mit Unterstützung des Emssperrwerkes auf der Ems überführt. Die Überführung startete etwas früher als geplant,verlief sehr zügig und ohne Zwischenfälle. Das Schiff passiert etwa gegen 12.20 Uhr das Sperrwerk in Gandersum.

Die Ankunft in Eemshaven, Sealane Terminal, ist für Samstag, ca. 17.30 Uhr, geplant. Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind möglich.

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Neu29.1.2004

Emsfahrt der Pont-Aven

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Neu22.12.2003

Der Jahreswechsel 2003/2004

Rückblick und Ausblick der MEYER WERFT

Papenburg, 22.12.2003 - Das Jahr 2003 war ein schwieriges Jahr für die MEYER WERFT. Wegen fehlender Anschlussaufträge musste ab März 2003 ein bedeutsamer Personalabbau durchgeführt werden. Die darüber hinaus bestehende Unterbeschäftigung wird mit bordeigenen Mitteln überbrückt, z.B. Arbeitszeitkonten, Verschieben von Urlaub und kurzzeitige Umbesetzungen von Mitarbeitern etc.

Unabhängig davon hat die Werft ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit vielfältig weiter verbessert. Dies betrifft u.a. die Arbeitsabläufe, die innerbetriebliche Logistik, die Einführung von Gruppenarbeit und eine budgetorientierte Fertigung. Durch diese Maßnahmen konnte eine Steigerung der Produktivität erreicht werden. Zudem wird über die Teilnahme an großen, internationalen Forschungsprojekten die Innovationsfähigkeit des Unternehmens gesichert.

Die MEYER WERFT hat im September 2003 zwei neue Aufträge von Norwegian Cruise Line / Star Cruises erhalten, d.h. die Hälfte der weltweit im Kreuzfahrtmarkt vergebenen Aufträge. Mit diesen beiden 93.000 BRZ großen Kreuzfahrtschiffen ist eine Basis-Auslastung bis in das Jahr 2006 gewährleistet. Des weiteren ist die Werft zurzeit in intensiven Gesprächen, um weitere Aufträge zu gewinnen. Hierbei geht es auch um andere Schiffstypen, z.B. Gastanker oder auch Spezial-Containerschiffe sowie um weitere Passagierschiffe für Indonesien. Insgesamt betrachtet hat die Werft somit eine neue Zukunftsperspektive. Diese Zuversicht drückt sich auch in der Einstellung von knapp 50 Auszubildenden aus.

Im Jahr 2003 konnte die MEYER WERFT am 30. Juli 2003 erfolgreich das Kreuzfahrtschiff Serenade of the Seas (90.090 BRZ) an die Reederei Royal Caribbean International (RCI) übergeben. Gegenwärtig sind drei Schiffe auf der Werft im Bau. Das nächste Schiff, die Pont-Aven, eine Fähre für Brittany Ferries, befindet sich in der Endausrüstung, wird Anfang Februar 2004 nach Eemshaven überführt und Anfang März an die Reederei übergeben. Das vierte Schiff der Radiance-Klasse, die Jewel of the Seas, entsteht im Baudock II und ist ebenfalls in der Endausrüstung. Das Schiff wird Ende April abgeliefert. Im Baudock I der Werft entsteht zudem gegenwärtig das 23. Passagierschiff für Indonesien, die Labobar. Die ersten ausgerüsteten Stahlblöcke dieses Schiffes sind bereits aufgestellt und das Schiff wird im Sommer 2004 an Indonesien abgeliefert. In den Konstruktionsbüros und den Vorfertigungshallen wird mit Hochdruck an den neuen Kreuzfahrtschiffen für Norwegian Cruise Line gearbeitet, die in 2005 und 2006 fertiggestellt werden.

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