Pressearchiv

Neu18.10.2005

Neues Rohrbearbeitungszentrum eingeweiht

Minister Busemann eröffnet neuen Produktionsbereich für 113 Mitarbeiter

Papenburg, 18.10.2005 - Feierstunde auf der MEYER WERFT. Heute wurde ein neues Rohrbearbeitungszentrum in Papenburg eingeweiht. Kultusminister Bernd Busemann (Dörpen) nahm die Einweihung der neuen Anlagen und Hallen vor. In dem neuen Produktionsbereich hat die MEYER WERFT mehr als 5 Mio. € investiert und gegen den Trend des Outsourcings die Rohrbearbeitung wieder in die Fertigung der Werft integriert.

Neben der Sicherung vieler Werftarbeitsplätze wurden 23 neue Arbeitsplätze im Bereich der Rohrlogistik bei der R B Ems Dienstleistung GmbH geschaffen. In diesem Betrieb werden vorrangig junge Menschen unter 25 Jahre, die mindestens 6 Monate arbeitslos sind, wieder in den 1. Arbeitsmarkt integriert.

"Mit der Investition in diesen Kernbereich können wir unsere Produktivität weiter steigern und wir haben neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen", so Bernard Meyer. "Mit der neuen Betriebsstätte wird auch die Organisation und die Logistik der Rohrfertigung auf der Werft verbessert" ergänzt Geschäftsführer Lambert Kruse während der kleinen Feierstunde.

In dem neuen Rohrbearbeitungszentrum werden moderne vollautomatische Rohrbearbeitungsmaschinen eingesetzt. Mittels dieser Anlagen können Rohre mit einem Durchmesser von 25 x 200 mm bearbeitet werden. Somit können mehr Rohre und mit größerem Durchmesser schneller gebogen, geschweißt sowie anderweitig bearbeitet werden. Das neue Rohrbearbeitungszentrum sorgt zukünftig für eine kostengünstige und zukunftsorientierte Rohrfertigung. Angesichts der Tatsache, dass die Werft pro Kreuzfahrtschiff ca. 150 km Rohre verarbeitet, bildet die Rohrfertigung einen wichtigen Ansatzpunkt zur Kostenreduzierung im Schiffbau. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund geringer Kapazitäten, höherer Kosten und längerer Transportwege, die einer externen Fertigung entgegenstehen.

Ziel ist es, in Zukunft bis zu maximal ca. 70.000 Rohre mit einer durchschnittlichen Länge von ca. 2,5 Meter jährlich zu verarbeiten. Damit betreibt die MEYER WERFT eines der größten und modernsten Rohrbearbeitungszentren in Deutschland.

Keine Downloads
öffnen
Neu4.10.2005

Neues Freestyle Cruising-Schiff entsteht

Erster Block für S.669

Papenburg, 04.10.2005 - Auf der Papenburger MEYER WERFT wurde gestern der erste von 67 Blöcken des 93.000 BRZ großen Kreuzfahrtschiffes mit der Baunummer "S.669" in das überdachte Baudock II gehoben. Im Dock legte Bill Hamlin, Executive Vice President Fleet Operations, von Norwegian Cruise Line den Glückscent auf die Pallungen, bevor der 800-Tonnen-Kran den Block des neuen Schiffes absetzte.

Der erste Block des neuen Schiffes hat ein Gewicht von mehr als 350 Tonnen und ist 20 Meter lang, 27 Meter breit und etwa 9 Meter hoch.

S. 669, dass im Frühjahr 2007 abgeliefert wird, ist ein weiteres Schiff für die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL). Dieses Kreuzfahrtschiff gehört zu den schnellsten der Welt. Es ist das größte je gebaute Panmax-Kreuzfahrtschiff und verfügt über die höchste Zahl von Kabinen in dieser Klasse.

Das Schiff hat eine Länge über alles von 294,13 Metern und einer Breite von 32,2 Metern und wird eine Geschwindigkeit von über 25 Knoten erreichen. An Bord werden 2384 Passagiere in 1188 Kabinen von über 1000 Besatzungsmitgliedern betreut.

Keine Downloads
öffnen
Neu1.9.2005

Neue Auszubildende in 12 Berufen

50 Auszubildende starteten auf der MEYER WERFT ins Berufsleben

Papenburg, 01.09.2005 - Am 1. September 2005 haben 50 junge Menschen eine Berufsausbildung auf der MEYER WERFT begonnen. Die neuen "Azubis" und ihre Eltern wurden von der Geschäftsleitung, dem Betriebsrat, den Abteilungsleitern und den Ausbildern am 25. August auf der Werft begrüßt.

Der neue Ausbildungsjahrgang umfasst 50 Auszubildende, die in 12 unterschiedlichen Berufen ausgebildet werden. Die Werft bildet damit 170 Auszubildende sowie aktuell 41 Praktikanten und Diplomanden aus. Mit dieser hohen Zahl von Auszubildenden ist die Werft einer der größten und wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region Weser Ems.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Auszubildende eingestellt, die parallel zu ihrer Fachausbildung ein Studium im Bereich Schiffbau bzw. Maschinenbau (Duales System) beginnen. Das Duale System wird in Kooperation mit den Fachhochschulen in Emden, Wilhelmshaven und Bremen angeboten. Dieses Studium im Praxisverbund ermöglicht jungen Menschen, einen Berufs- und Ingenieurabschluss in kürzerer Zeit zu erwerben.

Im Schwesterunternehmen Neptun Stahlbau GmbH in Rostock wurden zum 1. September 2005 ebenfalls 16 neue Auszubildende eingestellt. Hier werden nunmehr insgesamt 64 junge Menschen ausgebildet.

Keine Downloads
öffnen
Neu29.8.2005

EU-Kommissar Verheugen besucht die MEYER WERFT

Papenburg, 29.08.2005 - Der Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, besuchte am 29. August 2005 zusammen mit dem Europaabgeordneten Garrelt Duin und dem Bundestagskandidaten Clemens Bollen (beide SPD) die MEYER WERFT in Papenburg, um sich über die europäischen Aspekte der Schiffbauindustrie zu informieren und auszutauschen.

Er sprach ausführlich mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat der Werft über die Wettbewerbssituation im Schiffbau gegenüber China und Korea. Intensiv diskutiert wurden besonders Fragen nach den politischen Rahmenbedingungen für Schiffsfinanzierungen, deren Verbesserungen Teil der europäischen Schiffbau-Initiative "LeaderSHIP 2015" sind, die von Verheugen als Mitglied des Beirates unterstützt wird.

Die Werftleitung hat zudem ihre Bedenken gegen die europäische Umweltrichtlinie FFH geäußert und Verheugen um Unterstützung gebeten. Mit einer Meldung der Flüsse als FFH-Gebiete wird die Entwicklung der maritimen Industrie erheblich behindert. Vizepräsident Verheugen, der zugleich Kommissar für Industrie- und Unternehmenspolitik ist, unterstrich die Bedeutung des Schiffbaus und der gesamten maritimen Industrie in einem zusammenwachsenden Europa.

Bei seinem Besuch erhielt Verheugen auch Einblicke in die aktuelle Produktion des Kreuzfahrtschiffes Pride of Hawaii. Bei einem Rundgang über die Werft wurden weitere zahlreiche Detailfragen diskutiert.

Foto: Günter Verheugen (EU-Kommission), Garrelt Duin (MdEP/SPD); Clemens Bollen (IG Metall/SPD); Hans-Artur Wilker, Jochen Zerrahn (beide Geschäftsleitung MEYER WERFT), Helmut Plöger (Betriebsrat MEYER WERFT) und Reinhard Lüken (CESA).

Keine Downloads
öffnen
Neu19.8.2005

Bundestagsvizepräsident Solms (FDP) in Papenburg

Bundestagsvizepräsident Solms (FDP) in Papenburg Vertreter der Schiffbauindustrie und der FDP beraten über die Situation der Werftindustrie

Papenburg, 19.08.2005 - Auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten, Michael Goldmann, trafen sich heute der Vizepräsident des Deutschen Bundestages und finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagesfraktion, Dr. Hermann Otto Solms (FDP), mit dem Präsidium des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) auf der MEYER WERFT zu einem offenen Meinungsaustausch über wirtschaftspolitische Fragen.

Die Berliner Politiker der FDP informierten die Vertreter der deutschen Schiffbauindustrie über ihre politischen Ziele und Vorstellungen. Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion standen Fragen zu Verbesserungen im Steuersystem. Insbesondere die im Dezember 2003 beschlossene Einführung einer Mindestbesteuerung gefährdet die mittelständisch geprägten Werften, da sie den Unternehmen die für Innovationen und Investitionen notwendige Liquidität entzieht. Weitere Themen waren Überlegungen zur Umsetzung des europäischen Konzeptes "LeaderSHIP 2015" auf der nationalen Ebene und die Ergebnisse der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführten Studie zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Schiffbauindustrie.

Bei einem späteren Rundgang auf der MEYER WERFT und der Besichtigung des im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiffes Pride of Hawaii ergab sich die Gelegenheit, zahlreiche Detailfragen anhand der Produktionspraxis zu erläutern und zu diskutieren.

Rückfragen an:

Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. Werner Lundt An der Alster 1 20099 Hamburg

Tel.: (040) 2801 52-0 Fax: (040) 2801 52-30 Email: info@vsm.de

Foto: Hermann Otto Solms, Michael Goldmann (beide FDP), Werner Lundt (Hauptgeschäftsführer VSM) und Bernard Meyer (Vorsitzender VSM), Hans-Artur Wilker (Geschäftsführer MEYER WERFT) auf der MEYER WERFT.

Keine Downloads
öffnen
Neu4.8.2005

Norwegian Jewel früher abgeliefert

Neues Schiff für Norwegian Cruise Line startet sofort zu ersten Kurzkreuzfahrten

Eemshaven/Papenburg, 04.08.2005 - Am 04. August 2005 und somit einen Tag vor Vertragstermin wurde das 93.500 BRZ große Kreuzfahrtschiff Norwegian Jewel im niederländischen Eemshaven von der MEYER WERFT an die Reederei Norwegian Cruise Line (Miami, USA) abgeliefert. Das Schiff nimmt bereits am 5. August zahlende Passagiere auf und startet zu zwei Kurzkreuzfahrten in Richtung Amsterdam und Dover. Getauft wird das Schiff am 14. September in New York. Die nächste Kreuzfahrt wird die Gäste ins Mittelmeer führen und beginnt am 10. August von Dover aus.

Bei der Norwegian Jewel, die in nur 22 Monaten Bauzeit fertig gestellt wurde, handelt es sich um das erste von vier neuen Kreuzfahrtschiffen, die die Papenburger Werft für Norwegian Cruise Line (NCL) baut. Insgesamt ist es schon das fünfte Schiff für die Reedereigruppe Star Cruises/NCL.

Die Norwegian Jewel ist das bisher größte gebaute Panmax-Schiff weltweit, verfügt mit 1.188 über die höchste Anzahl an Kabinen und ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25,6 Knoten extrem schnell im Vergleich zu anderen Schiffen dieser Größe. Zudem ist es das größte je in Deutschland gebaute Passagierschiff. Das Schiff verbindet modernste Erlebnisgastronomie des "Freestyle-Cruising-Konzeptes" von NCL mit einer luxuriösen Ausstattung und modernsten technischen Ansprüchen. Neben dem neuen Design bietet dieser Luxusliner dem Passagier eine Vielzahl von Besonderheiten und Komfort: Etwa 70% der Kabinen sind Außenkabinen, der größte Teil dieser Kabinen hat einen eigenen Balkon. Darüber hinaus bietet NCL dem Passagier mit seiner ca. 1.100-Mann starken Besatzung einen außergewöhnlichen Service.

Mit dem diesel-elektrischen Pod-Antrieb, interaktiven Kommunikationssystemen sowie der umfangreichen Bühnentechnik an Bord wird Sicherheit und Unterhaltung für das 21. Jahrhundert garantiert.

Norwegian Jewel - Hauptdaten

Vermessung93.502 BRZ
Länge über alles294,13 m
Breite auf Spanten32,2 m
Anzahl der Decks15
Maschinenleistung100.000 PS
Geschwindigkeit25,6 kn
Passagiere2.376
Anzahl der Passagierkabinen1.188
Anzahl der Außenkabinen783
Anzahl der Innenkabinen405
Sitzplätze Theater1042
Besatzung1.100
Anzahlder Restaurants10
Anzahl Bars/Lounges13
FlaggeBahamas
Klasse Det Norske Veritas - 1 A 1 "Passenger Ship", ECO, CLEAN

Kabinenausstattung Die Norwegian Jewel besitzt 1.188 Passagierkabinen, davon 405 Innen- und 783 Außenkabinen. Hierbei stehen unterschiedliche Kabinenkategorien, davon 44 Suiten bzw. 132 Mini-Suiten zur Auswahl. Die beiden 311 m² großen "Garden Villas" übertreffen alle bisherigen Vorstellungen von Kreuzfahrt. Alle Kabinen verfügen über ein eigenes Bad, Farb-TV, Telefon, Safe, Kühlschränke, Haartrockner, individuelle Temperaturregelung und Internet-Anschluss.

Freestyle Cruising - Unterhaltung an Bord

Basierend auf dem Konzept des "Freestyle Cruising" befinden sich an Bord 10 Restaurants sowie 13 Bars und Lounges. Der Passagier hat die freie Wahl zwischen den unterschiedlichen Restaurants, ob leger oder edel. Auch bei der Wahl seiner Freizeitaktivitäten steht dem Gast ein breites Angebot zur Verfügung.

Das erste Rendezvous des Passagiers mit dem Ozeanriesen findet an der Rezeption im "Atrium" statt. Auf einer großen LED-Videowand auf Deck 8 werden die neuesten Ereignisse und Vorführungen präsentiert.

Im Vorderschiff befindet sich das drei Decks hohe "Stardust- Theater". Berühmte Broadway Shows, Musicals und Theaterstücken sorgen für gute Unterhaltung.

Unter den 10 Restaurant, die unterschiedliche internationale Spezialitäten anbieten gehören das "Azura" (300 Plätze) und das "Tsar's Palace" (550 Plätze) zu den beiden Hauptrestaurants. Die beiden großzügig gestalteten Restaurants bieten viel Platz und eine internationale Spitzenküche. Asiatische, italienische oder französische Restaurants etc. sind an Bord natürlich ebenso vorhanden wie ein Selbstbedienungsrestaurant (Garden Cafe).

Der Fitness- und Beautybereich bietet den Gästen ein umfangreiches Wellness-Angebot. Mit Fitnessgeräten, Aerobicbereich, Hydro-Pool, Whirlpool, Rasul, Saunen und Dampfbädern ist das "Spa" bestens ausgestattet.

Auf dem "Dach" des Schiffes im vorderen Bereich befindet sich die "Spinnaker-Lounge" mit Wintergarten-Charakter, die tagsüber als Aussichtsgelegenheit und abends als Tanzbar genutzt werden kann.

00
01
00
öffnen
Zum Presseportal