Papenburg, 14. Mai 2007 - Der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg besuchte heute auf Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann die MEYER WERFT. Bei dem Besuch auf der Werft ging es den beiden Abgeordneten um die Erörterung aktueller Probleme der maritimen Wirtschaft. Eckhardt Rehberg ist in Berlin zuständiger Berichterstatter für die maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Fraktion. Bei einer Werftbesichtigung erhielten die CDU-Politiker einen tieferen Einblick in den Produktionsablauf beim Bau moderner Kreuzfahrtschiffe. Im anschließenden Gespräch standen die Themen Unternehmenssteuerreform und die darin vorgesehene Einführung einer Zinsschranke, die zu einer Besteuerung von Zinsaufwendungen führen kann sowie die deutsche Handhabung des CIRR-Systems, durch das innerhalb der OECD Referenzzinssätze für Exportkredite festgelegt werden, auf dem Programm. Bernard Meyer und Hans-Artur Wilker von der MEYER WERFT schilderten die aktuelle Situation des Unternehmens sowie die zu erwartenden Entwicklungen auf dem Schiffbaumarkt. "Dank anspruchsvoller Aufträge ist die Werft gut ausgelastet. Aber die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze erfordert weiterhin politische Weichenstellungen für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Die in Diskussion stehende Zinsschranke ist dagegen insbesondere für den Schiffbau wettbewerbsschädlich", so Bernard Meyer. Auch die Ausweitung der von der Werft angebotenen Ausbildungsplätze auf 277 sowie das neue Besucherzentrum der Werft beeindruckten die Abgeordneten aus Berlin. Gitta Connemann (Leer) betonte: "Die Werft ist einer der größten Ausbildungsbetriebe im Nordwesten". Eckhardt Rehberg zeigte sich zudem erfreut über die gute Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen NEPTUN WERFT in seiner Heimatstadt Rostock. Foto: Gitta
Connemann (CDU) und Eckhardt Rehberg (CDU) zusammen mit der
Geschäftsleitung der Werft vor der AIDAbella; v.l.n.r.: Hans-Artur
Wilker, Gitta Connemann, Eckhard Rehberg, Bernard Meyer