Papenburg, 04. Mai 2007 - Die MEYER WERFT investiert weiter in die Zukunft: Während der Einweihung des erweiterten Besucherzentrums teilte Geschäftsführer Bernard Meyer mit, dass die Werft mit Absprache mit dem Betriebsrat weitere Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt. "60 weitere Auszubildende werden zum 1.9.2007 eingestellt. Damit bietet die Werft in diesem Jahr 120 neue Ausbildungsplätze an", so Bernard Meyer. Insgesamt werden etwa 260 junge Menschen gleichzeitig auf der Werft ausgebildet, das entspricht einer Ausbildungsquote von mehr als 10 %.
"Eine tolle Leistung, damit ist die Werft Spitzenreiter in der Region und einer der größten Ausbildungsbetriebe im Nordwesten", meint Niedersachsens Kultusminister Busemann.
Die Werft hat zurzeit ein einmaliges Bauprogramm: Die Vorstellung der AIDAdiva in Hamburg machte vielen erst bewusst, dass dieses Schiff ein neues, innovatives Kreuzfahrtkonzept darstellt. Mit der Norwegian Gem (93.000 BRZ) folgt im Herbst das nächste Traumschiff. Die drei 122.000 BRZ großen Luxusliner für Celebrity Cruises bedeuten eine neue Kreuzfahrtdimension. Die zwei Kreuzfahrtschiffe für Disney Cruise Line mit je 124.000 BRZ sorgen dafür, dass die Werft bis 2012 ausgelastet ist. Mit einer weiteren Fähre für Indonesien zeigt die MEYER WERFT, dass sie als einzige europäische Werft noch in Südostasien präsent ist. Der Gastankerbau, der gemeinsam mit der NEPTUN WERFT realisiert wird, ist ein weiterer technologisch wichtiger Markt.
Der Bau all dieser und weiterer Schiffe erfordert gut ausgebildete, hoch flexible Mitarbeiter. Deswegen investiert die Werft zusätzlich zur Ausbildung technischer Berufe in die berufliche Weiterbildung sowie in Forschung & Entwicklung. Dieses Konzept des "LongLife-Learning" ist die Antwort auf den Wettbewerb mit Asien. Gleichzeitig belegt es die Verantwortung für die Region.
Gegenwärtig erhält die Werft mehr als 1000 Bewerbungen pro Jahr von jungen Leuten aus der Region. Das ist das Ergebnis der guten langjährigen Kooperation der Werft mit vielen Bildungsträgern, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten.
Eine neue Lehrwerkstatt und die höhere Zahl von Ausbildern sorgen weiterhin für eine qualifizierte Umsetzung der Ausbildungsziele. Neben der Verdopplung der Fläche wurde neueste Technik installiert, sodass modernste Fertigungsmethoden und -verfahren vermitelt werden.
Vereinbarungen mit dem Betriebsrat über Arbeitszeitflexibilität und Weiterbildungen machen es für das Unternehmen wieder interessant, die Mitarbeiterzahl zu erhöhen.