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Neu31.7.2013

Erste Sitzung der Task Force

Papenburg, 31. Juli 2013 - Die bereits angekündigte Task Force hatte heute ihre konstituierende Sitzung. Die Einrichtung dieser Task Force war ein Ergebnis der Gespräche in der letzten Woche zwischen Landesregierung, der Gewerkschaft IG Metall, dem Betriebsrat und der Unternehmensleitung der MEYER WERFT gewesen.

Die Task Force besteht aus:

Dr. Walter Remmers, Vorsitzender (ehemaliger Justizminister)
Clemens Bollen, stellvertretender Vorsitzender (ehemals Mitglied des Bundestags)
Evelyn Gerdes (1. Bevollmächtigte der IG Metall Leer/Papenburg)
Thomas Gelder (Betriebsratsvorsitzender der MEYER WERFT)
Thilo Bollenbach (Geschäftsleitung MEYER WERFT)
Ralf Sempf (Geschäftsleitung MEYER WERFT)

In der ersten Sitzung hat sich die Task Force auf folgende Aufgaben verständigt:

  • Feststellung des IST-Zustands (Abläufe, Zugangsberechtigung, Arbeitserlaubnis etc.);
  • Erarbeitung einer Firmenübersicht;
  • Gruppierung der Firmen zwecks Konzentration der Untersuchungen;
  • Erstellung einer Übersicht der auf der Werft für die Werkauftragnehmer Beschäftigten;
  • Prüfung der Arbeitsbedingungen dieser Beschäftigten
    - zur Arbeitszeit
    - zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
    - Nutzung der betrieblichen Sozialräume
    - zur Entlohnung
  • Abstimmung mit den umliegenden Kommunen zu der Lebenssituation dieser Beschäftigten
    - Wohnräume
    - Unterkünfte

Des Weiteren hat sich die Arbeitsgruppe verständigt über die dann vorliegenden Ergebnisse bis Oktober 2013 zu informieren.

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Neu22.7.2013

POL-EL: Keine eindeutige Brandursache nach Wohnhausbrand - Wohnverhältnisse nicht brandursächlich

Presseinformation: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Papenburg - (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim:

22.07.2013 | 11:32 Uhr - Nach dem Brand in einem Wohnhaus an der Landsbergstraße am Samstag, 13. Juli, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, konnte bislang keine eindeutige Brandursache festgestellt werden. Dieses teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. "Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades des Gebäudes war es nicht mehr möglich eine eindeutige Brandursache festzustellen. Die Wohnverhältnisse in dem Haus waren nach den bisher erhobenen Befunden des Brandsachverständigen und der Polizei für den Ausbruch des Feuers nicht ursächlich", so Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer Pressemitteilung. Der Sachverständige legt sich jedoch dahingehend fest, dass das Feuer im Erdgeschoss in einer Sauna, die nicht mehr genutzt wurde, entstanden ist und sich dann rasend schnell ausbreitete. Das Feuer war am Samstag gegen 13.20 Uhr von einem Mitarbeiter einer Emder Leiharbeitsfirma entdeckt worden, der dort Arbeiter abholen wollte. In dem Wohnhaus an der Landsbergstraße waren nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei und den Aussagen von Zeugen um die 30 Rumänen und Bulgaren untergebracht, die über eine Leiharbeitsfirma bei der Meyer Werft arbeiteten. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich 10 Personen in dem Gebäude. Zwei weitere waren zu diesem Zeitpunkt einkaufen. 8 Personen konnten das Haus unverletzt verlassen, teilweise retten sie sich durch Sprünge aus Fenstern. Noch am Samstagabend wurde im Obergeschoss des Hauses die Leiche eines 45-jährigen Rumänen gefunden. Bei der weiteren Absuche des Hauses am Sonntag wurde gegen Mittag die Leiche eines 32-jährigen Rumänen im hinteren Teil des Erdgeschosses gefunden. Die Obduktion der Leichen durch Rechtsmediziner aus Oldenburg ergab, dass die beiden Männer durch Rauchgasvergiftung ums Leben kamen. Die bisherige Besichtigung der Brandstelle durch die Ermittler der Polizei ergab, dass in dem knapp 400 Quadratmeter großen Wohnhaus insgesamt 38 Schlafplätze in 11 Schlafräumen vorhanden waren, wobei nicht genau feststeht, wie viele Schlafplätze tatsächlich belegt waren. Teilweise befanden sich die Bewohner zur Brandausbruchszeit auf der Arbeitsstelle bzw. machten Urlaub im Heimatland. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und Polizei dauern an. Derzeit werden Zeugen und Bewohner befragt oder vernommen.

Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Achim van Remmerden
Telefon: 0591 / 87-104
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
www.pi-el.polizei-nds.de

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Neu22.7.2013

Sozialcharta und Verhaltenskodex für Lieferanten erstellt

Papenburg, 22. Juli 2013 - Die MEYER WERFT hat eine Sozialcharta und einen Verhaltenskodex für sich und seine Lieferanten erstellt. Darüber hinaus arbeiten die Stadt Papenburg sowie die umliegenden Gemeinden an einer Zertifizierungsrichtlinie für Wohnunterkünfte. Damit werden die Entlohnung, Arbeitszeit und die Unterbringung geregelt. Diese Instrumente gehen weit über die bereits seit Jahren bestehenden Regelungen in den Werkverträgen und den Einkaufsbedingungen der Werft hinaus.

Mit der Zertifizierung des Wohnraums in den umliegenden Städten und Gemeinden wird konsequent die Wohnsituation aller Monteure überprüft und mögliche Missstände aufgedeckt.

Im einem Gespräch heute in Hannover waren sich Wirtschaftsminister Olaf Lies, IG Metall Küste-Chef Meinhard Geiken sowie Bernard Meyer einig, dass jetzt Regelungen und ein Vertragswerk geschaffen wurde, die die hohen Standards auf der MEYER WERFT auch im sozialen Bereich deutlicher definieren.

„Mit unserer neuen Sozialcharta und dem Verhaltenskodex für Lieferanten gibt es klare Regeln der Zusammenarbeit.“ , so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Die überwiegend mittelständischen Lieferanten der Werft kommen aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen und sind mit ihrem Wissen und ihrer Leistung ein notwendiger Beitrag beim Bau der Schiffe. Erwähnenswert ist außerdem, dass die MEYER WERFT in den letzten Jahren ihre Stammmannschaft kontinuierlich aufgebaut hat und inzwischen ein historisches Hoch von 3100 eigenen Mitarbeitern erreicht hat.

> Sozialcharta der MEYER WERFT

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Neu21.7.2013

Neue Sozialcharta der MEYER WERFT

Papenburg, 21. Juli 2013 - Die Geschäftsführung der MEYER WERFT hat sich in den letzten Tagen nochmals intensiv mit Werk- und Leihverträgen auseinander gesetzt. Aufgrund der Notwendigkeit, dass die Werft auch in Zukunft auf solche Zusammenarbeitsformen angewiesen ist, hat sie untersucht, mit welchen Regeln die Einhaltung von Sozialstandards sichergestellt werden kann. Dabei muss sorgfältig zwischen Werkverträgen und den unmittelbaren Leiharbeitsverträgen (AÜG = Arbeitnehmerüberlassung) der Werft unterschieden werden.

Die unmittelbaren Leiharbeitsverträge der Werft unterliegen schon seit Jahren anerkannten Tarifverträgen und werden regelmäßig durch das Landesarbeitsamt geprüft und für einwandfrei befunden.

Für die Werkverträge hat die Geschäftsführung eine Sozialcharta und einen Verhaltenskodex für sich und seine Unterlieferanten erstellt, welches ab sofort Grundlage für alle Werkaufträge sein wird.

Da die MEYER WERFT aufgrund der Unverletzlichkeit der Privatsphäre und der privaten Wohnung, keine Kontrollen der entsprechenden Unterkünfte selbst durchführen darf, begrüßt sie die Initiative der Stadt Papenburg eine Zertifizierung und Kontrolle der Unterkünfte einzuführen. Die MEYER WERFT wird diese Zertifizierung zur Grundbedingung für alle ihre Werkverträge machen.

Diese Selbstverpflichtung wird die MEYER WERFT am Montag dem Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsen und der IG Metall in einem Gespräch in Hannover vorstellen. Im Anschluss daran wird diese Selbstverpflichtung der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Neu16.7.2013

Norwegian Cruise Line bestätigt Auftrag für Bau eines zweiten Breakaway Plus-Schiffes

Auslieferung im Frühjahr 2017

Miami/Papenburg, 16. Juli 2013 - Die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line hat heute bekannt gegeben, bei der MEYER WERFT GmbH in Papenburg den Auftrag für ein zweites „Breakaway Plus“-Kreuzfahrtschiff mit Auslieferungstermin im Frühjahr 2017 bestätigt zu haben. Die zwei „Breakaway Plus“-Schiffe – das erste wird bereits im Oktober 2015 fertig gestellt – werden mit 163.000 BRZ und Platz für jeweils 4.200 Passagiere die größten Flottenmitglieder von Norwegian Cruise Line sein und sich in Sachen Design und Innovation an die Breakaway-Klasse anlehnen, deren erstes Schiff, die Norwegian Breakaway, im Mai dieses Jahres Premiere feierte.
Die Kosten der beiden „Breakaway Plus“-Schiffe belaufen sich auf zusammen zirka 1,4 Milliarden Euro. Für die Finanzierung dieses Projekts hält die Reederei Zusagen für Exportkredite über 80 Prozent der vertraglich vereinbarten Kosten.

„Die hervorragende Resonanz, die wir von Gästen, Reisebüros und Medien in Bezug auf die Norwegian Breakaway erhalten haben, hat uns in unserer Entscheidung, ein zweites „Breakaway Plus“-Schiff zu unserer Flotte hinzuzufügen, nur bekräftigt“, sagt Kevin Sheehan, President und Chief Executive Officer bei Norwegian Cruise Line. „Mit wegweisenden Elementen, die wir noch vorstellen werden, und einem weiteren Deck für zusätzliche Innovationen werden unsere beiden „Breakaway Plus“-Neubauten Gästen noch mehr Möglichkeiten bieten, all das zu genießen, was die neue Norwegian Cruise Line zu bieten hat.“

Die in Papenburg ansässige MEYER WERFT hat mit der Norwegian Breakaway am 25. April 2013 das erste von zwei neuen Breakaway-Klasse Schiffen mit 146.600 BRZ und Platz für 4.100 Passagiere ausgeliefert. Das Schwesterschiff Norwegian Getaway wird Mitte Januar 2014 an die Reederei übergeben. „Wir sind hoch erfreut, dass wir diese innovativen Schiffe für Norwegian Cruise Line bauen dürfen“, sagt Bernard Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT.
Zudem wurden in der MEYER WERFT bereits die vier Schiffe der Jewel-Klasse gebaut – Norwegian Gem (2007), Norwegian Pearl und Norwegian Jade (2006) sowie die Norwegian Jewel (2005). Die zwei neuen „Breakaway Plus“-Schiffe werden das zehnte und elfte Schiff sein, das Norwegian Cruise Line bei der MEYER WERFT bauen lässt.

Über die MEYER WERFT GmbH
Die in Papenburg ansässige MEYER WERFT GmbH wurde 1795 gegründet und befindet sich in sechster Generation in Familienbesitz. Die MEYER WERFT beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeiter. Die Produktionspalette der Werft umfasst eine große Auswahl von Schiffstypen: angefangen bei Kreuzfahrtschiffen über Gastanker und Tiertransportschiffe bis hin zu Auto- und Passagier-Fähren. Um im weltweiten Wettbewerb erfolgreich zu bleiben, verbessert und erweitert die MEYER WERFT stetig ihre Produktionstechnologien. Heute verfügt die MEYER WERFT über die modernsten Produktionsanlagen in der Schiffbauindustrie. www.meyerwerft.de

Über Norwegian Cruise Line
Norwegian Cruise Line ist eine international operierende Kreuzfahrtreederei mit Hauptsitz in Miami, Florida und zwei Niederlassungen für die europäischen Märkte in London und Wiesbaden. Seit nunmehr 46 Jahren hat sich Norwegian Cruise Line als Innovationsführer in der Kreuzfahrtindustrie etabliert. Die Reederei führte im Jahr 2000 Freestyle Cruising ein – eine zukunftsweisende Innovation auf dem Kreuzfahrtmarkt, die Passagieren ein Maximum an Individualität, Freiheit und Flexibilität an Bord ermöglicht. Unter dem Motto „Cruise like a Norwegian“ verbringen die Gäste einen entspannten Urlaub an Bord der derzeit zwölf explizit auf Freestyle Cruising ausgerichteten Kreuzfahrt-Resorts der Reederei, die zu den modernsten Schiffen auf den Weltmeeren gehören. Im Oktober 2012 wurde Norwegian Cruise Line bereits zum fünften Mal in Folge mit dem begehrten World Travel Award als „Europe’s Leading Cruise Line” ausgezeichnet. Zudem erhielt die Reederei im Dezember 2012 den World Travel Award als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“.

Die Norwegian Epic, das größte Schiff der Reederei, feierte im Juni 2010 Premiere. Norwegian Cruise Line ist die offizielle Kreuzfahrtreederei der Blue Man Group, die an Bord der Norwegian Epic erstmals auf See zu sehen ist, sowie der Imitatorenshow Legends in Concert®, den Pianoduellen von Howl at the Moon und von Nickelodeon™, der Nummer-Eins Entertainment-Marke für Kinder. Zusätzlich präsentiert die Reederei Cirque Dreams® and Dinner an Bord der Norwegian Epic, die erste Dinnershow ihrer Art auf See in einem Zirkuszelt. Für dieses Unterhaltungsangebot wurde die Norwegian Epic im November 2012 mit dem Kreuzfahrt Guide Award 2012 als Schiff des Jahres in der Kategorie „Info- & Entertainment“ ausgezeichnet.

Am 25. April 2013 wurde das derzeit innovativste Flottenmitglied, die Norwegian Breakaway, an Norwegian Cruise Line übergeben. Das neueste Freestyle Cruising Resort kreuzt ab dem 12. Mai 2013 als bis dato größtes Schiff ganzjährig vom Kreuzfahrtterminal in Manhattan und bietet im Sommer zunächst Kreuzfahrten in Richtung Bermuda. Den Schiffsrumpf der Norwegian Breakaway schmückt ein Werk des in Berlin geborenen Pop-Art Künstlers Peter Max. Highlights an Bord sind ein Seafood-Restaurant, entwickelt vom New Yorker Starkoch Geoffrey Zakarian, Broadway-Entertainment mit dem Rock-Musical „Rock of Ages“, der Tanzshow „Burn the Floor“ und dem Varieté Dinner „Cirque Dreams® & Dinner Jungle Fantasy“ sowie weiteres spannendes Entertainment. Das Schwesterschiff der Norwegian Breakaway, die Norwegian Getaway, das derzeit in der MEYER WERFT in Papenburg gebaut wird, ist ab Februar 2014 als größtes, ganzjährig ab Miami kreuzendes Schiff auf 7-Nächte-Kreuzfahrten in die östliche Karibik unterwegs.

Im Oktober 2012 beauftragte Norwegian Cruise Line die MEYER WERFT mit dem Bau eines weiteren Schiffes mit dem Projektnamen „Breakaway Plus“ mit Auslieferung im Oktober 2015. Die Vereinbarung enthält zudem die Option auf einen weiteren Neubau. Sowohl in der Saison 2013/14 als auch in 2014/15 kreuzen vier der modernen Schiffe der Reederei in europäischen Gewässern.

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Neu16.7.2013

Schiffbau: Ohne Lieferanten geht es nicht

Die MEYER WERFT baut ihre Schiffe seit Jahrzehnten mit Unterstützung von etwa 2.000 Partnerfirmen. Die überwiegend mittelständischen Lieferanten kommen aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen und helfen mit ihrem Wissen und ihrer Leistung dem Team der Werft beim Bau der Schiffe.1

Die MEYER WERFT einschließlich Laserzentrum, Rohrzentrum und MW Akademie selber konnte in den letzten 24 Monaten die Zahl ihrer Beschäftigten auf rund 3100 Personen ausbauen.

Betriebsratsvorsitzender Thomas Gelder macht klar: "Wir dulden keinen Missbrauch von Werkverträgen in Papenburg. Wir werden daher noch intensiver prüfen, dass der Lohn auch bei den Mitarbeitern ankommt."

Für alle Leistungen von Lieferanten werden Werkverträge abgeschlossen. Diese Arbeiten werden vor Ort von Monteuren umgesetzt. Egal, ob es Lieferanten aus Niedersachsen, Süddeutschland oder aus anderen europäischen Ländern stammen. Sowohl Monteure der Lieferanten als auch Leiharbeitskräfte (Arbeitnehmerüberlassung - AÜG) sind auf der Werft in Papenburg tätig.

Aktuell werden mögliche Missbrauchsfälle beim Thema Werkverträge und Leiharbeiter auf der MEYER WERFT in der Öffentlichkeit diskutiert. Wir stellen dazu fest:

  • Alle von uns beauftragten Partnerfirmen und ihre Leistungen und Bauteile werden angemessen und dem Marktverhältnissen entsprechend bezahlt. Bei den Stundensätzen für Leiharbeitskräfte sprechen wir von Stundensätzen zwischen 20 bis 35 € Brutto pro Arbeitsstunde je nach Qualifikation sowie Beschäftigungsart und -dauer
  • Alle von uns beauftragten Partnerfirmen sind seit Jahren vertraglich verpflichtet, ihre Mitarbeiter den Sozialversicherungskassen zu melden und diese sowohl angemessen zu bezahlen als auch unterzubringen!

Geschäftsführer Bernard Meyer ist sich mit dem Betriebsrat einig: "Wir werden jetzt noch nachdrücklicher prüfen, ob es in der umfangreichen Liste unserer Lieferanten schwarze Schafe gibt, die die geltenden Sozialstandards in Deutschland unterlaufen. Das werden wir nicht akzeptieren. Lohndumping lehnen wir kategorisch ab", so Meyer. Gleichzeitig betont er aber auch, dass der enorme Preis- und Kostendruck im globalen Markt sowie die starken Schwankungen der Auslastung der Werft es nötig machen, flexible Arbeitsbedingungen zu erhalten.

1 Das niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung hat in einer Studie im Jahr 2010 dieses Thema wissenschaftlich intensiv beleuchtet – vgl. www.niw.de

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