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Neu27.1.2015

Geburtstag der MEYER WERFT: Seit 220 Jahren baut man in Papenburg Schiffe

Papenburg, 27. Januar 2015 – Die MEYER WERFT feiert Geburtstag: Am 28. Januar 2015 jährt sich die Gründung der Werft in Papenburg an der Ems zum 220 Mal. Im Januar 1795 wurde die Werft als Thurm Werft von Willm Rolf Meyer am Papenburger Hauptkanal gegründet. Am früheren Standort befinden sich jetzt ein Hotel und die Stadthalle Papenburgs.

Die Werft ist heute in der sechsten und siebten Generation im Familienbesitz und wird heute von den Geschäftsführern Bernard Meyer, Dr. Jan Meyer sowie Lambert Kruse geführt.

In den Anfangsjahren baute die Werft Segelschiffe aus Holz. Bereits früh zeigte die Werft Pioniergeist und begann als einzige Schiffswerft in der Region Schiffe aus Eisen und mit Dampfmaschinen zu bauen. Der Raddampfer Triton war 1874 das erste Schiff dieser Art. Zu dieser Zeit leitete Joseph Lambert Meyer in der dritten Generation das Familienunternehmen.

Im Jahr 1913 schaffte das Unternehmen mit dem Bau der Graf Goetzen eine weitere Pionierleistung. Dieses Kombi- Schiff für Passagiere und Fracht wurde nach dem Bau in seine Einzelteile zerlegt, in Kisten verpackt, an den Tanganyikasee im heutigen Tansania transportiert und dort wieder zusammengesetzt. Bis heute ist es dort im Einsatz und lieferte Stoff für zahlreiche Legenden, die in zahlreichen Bücher und Filmen verarbeitet wurden.

Die beiden Weltkriege sowie die Wirtschaftskrise führten die Werft in eine schwierige Zeit. Aufgrund der früheren Entscheidung gegen den Bau von Marineschiffen, konnte die Werft den Wiederaufbau erfolgreich gestalten. Mit dem Feuerschiff Elbe 1 (Bürgermeister O`swald) konnte 1948 ein Neubau abgeliefert werden, der eine neun Jahre lange Bauzeit mit vielen Unterbrechungen hinter sich hatte.

In der Nachkriegszeit konzentrierte sich Joseph-Franz Meyer bereits auf internationale Märkte wie beispielsweise Indonesien. Viele Passagierschiffe für den südostasiatischen Inselstaat waren Resultat dieser Partnerschaft. Zudem war der Bau vieler Fähren für skandinavische Reedereien als auch der Einstieg in den Gastankermarkt ein Verdienst von Joseph-Franz Meyer. Und wiederum war es ein ungewöhnlicher und mutiger Schritt, der 1973/74 die Weiterentwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflusste: Mitten im Kalten Krieg nahm die Werft den Auftrag zum Bau von sechs Gastankern für die damalige Sowjetunion an – und gleichzeitig baute sie die dazu erforderliche neue Werft am Stadtrand Papenburgs direkt an der Ems auf.

Mit der neuen Kompaktwerft am heutigen Standort und dem erfolgreichen Einstieg in den Kreuzfahrtmarkt zu Beginn der 80 er Jahre begann die heute bekannte Entwicklung zu einem der führenden europäischen Schiffbauunternehmen. In zahlreichen Investitionsschritten gelang es dem mittelständischen Unternehmen stetig die Werftanlagen und das Know-how der Mitarbeiter kontinuierlich weiter zu entwickeln. Mit zwei großen Baudockhallen, einem innovativen Laser- und Rohrzentrum sowie einer großen und hochspezialisierten Lieferantenstruktur konnte die Werft ihre Marktstellung etablieren.

Die Homeric war 1986 das erste anspruchsvolle Großprojekt im Kreuzfahrtmarkt, das die Papenburger MEYER WERFT fertigstellte. Mit diesem Schiff erfolgte eine zentrale Weichenstellung der jüngeren Vergangenheit. Der anhaltende Boom im Kreuzfahrtmarkt tat seinen Teil dazu. Der Standort an der Ems, der auch manchmal kontroverse Diskussionen lieferte, war offenkundig ein richtiger Standort, um erfolgreich Kreuzfahrt- und andere Spezialschiffe zu bauen. Die Quantum of the Seas sowie das neue Forschungsschiff Sonne sind die jüngsten Beispiele für die technischen und logistischen Leistungen des Unternehmens.

Heute ist das Familienunternehmen mit seinen drei Standorten in Papenburg, in Rostock-Warnemünde und in Turku erfolgreich. In Rostock wurde nach der Übernahme 1997 erfolgreich das Segment Flusskreuzfahrt etabliert und in Turku wird aktuell an neuen Kreuzfahrtschiffen sowie innovativen Fährschiffen gearbeitet.

Weitere Informationen zur umfangreichen Unternehmensgeschichte findet man online auf

www.meyerwerft.de -> Werft -> Unternehmensgeschichte

Darüber hinaus bietet das Besucherzentrum der Meyer Werft, das im März 2015 als neues Schiffbauerlebniszentrum wieder eröffnet wird, mehr Einblicke in die Unternehmens- und Familiengeschichte.

Modelle der in Papenburg gebauten Schiffe befinden sich u.a. auch im Deutschen Museum in München, im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg sowie im Deutschen Schifffahrtmuseum in Bremerhaven.

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Neu27.1.2015

Masterplan Ems erfreut MEYER WERFT

Papenburg/Hannover, 27.1.2015 - Die Geschäftsführung der MEYER WERFT in Papenburg und die Beschäftigten des Unternehmens freuen sich, dass das Land Niedersachsen und der Bund sowie die umliegenden Landkreise und die Umweltverbände mit dem Masterplan Ems 2050 eine Grundlage für eine einvernehmliche Lösung zur Verbesserung der Emsregion als Natur-, Wirtschafts-, und Lebensraum geschaffen haben.

„Ich bin sehr erleichtert und erfreut, dass wir mit allen Beteiligten jetzt einen großen Schritt geschafft haben, um die Situation an der Ems zu verbessern. Wir wollen alle gemeinsam eine gesunde und saubere Ems und gleichzeitig die Lebensader der Region stärken. Das ist mit diesem Plan gelungen. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit den Experten aus Land und Bund sowie den Umweltverbänden nun unsere gemeinsam festgelegten Ziele angehen“, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Der Vertrag „Masterplan Ems 2050“ bildet den verbindlichen Rahmen, um Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen. Einerseits geht es darum, die Probleme der Verschlickung zu beseitigen, andererseits soll die Lebensader Ems als Schifffahrtsweg erhalten bleiben.

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Neu23.1.2015

Ministerin Nahles besucht MEYER WERFT

Bundes- und Landesminister für Arbeit machen sich ein Bild vom Bau großer und komplexer Kreuzfahrtschiffe

Papenburg, 23.1.2015 – Prominenter Besuch auf der Papenburger Meyer Werft: Die Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sowie der niedersächsische Minister für Wirtschaft-, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) besuchten am heutigen Freitag die Schiffbauer im nördlichen Emsland.

Gerade erst in der letzten Woche haben sich die Unternehmensleitung, der Betriebsrat, die Niedersächsische Landesregierung und die Gewerkschaft IG Metall auf einen Standortsicherungsvertrag geeinigt, der die derzeit 3100 Arbeitsplätze langfristig festschreibt. Das Unternehmen sichert Aus- und Fortbildung im bisherigen Umfang, den Erhalt von Forschung und Entwicklung als Kernkompetenzen sowie weitere Investitionen in den Standort Papenburg zu.

Außerdem wurde die Verlängerung des bisher bundesweit einzigen Haustarifvertrages zum Thema Werkverträge beschlossen. Die beiden Minister aus Berlin und Hannover nutzten den Termin zu einem Gedankenaustausch mit der Unternehmensleitung und der Arbeitnehmervertretung der Werft. Die Werft hat 2013 zusätzlich zu diesem Tarifvertrag eine Sozialcharta und einen Verhaltenskodex für ihre Zulieferfirmen verabschiedet.

Im anschließenden Rundgang über die Werft konnten die Minister sich einen Eindruck von den modernen Werftanlagen und Arbeitsplätzen machen sowie einen Blick auf die neuen Kreuzfahrtschiffe Anthem of the Seas und Norwegian Escape werfen, die sich aktuell im Bau befinden. Es wurde nicht nur angesichts der Dimension schnell klar, welche Komplexität und technischen Herausforderungen hinter diesen Projekten stehen, die in einem globalen Wettbewerb akquiriert und realisiert werden müssen.

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Neu15.1.2015

MEYER WERFT-Standort langfristig gesichert

Papenburg/Hannover, 15.1.2015 - Die Geschäftsführung der Meyer Werft in Papenburg, der Betriebsrat, die Niedersächsische Landesregierung und die IG Metall Küste haben sich auf einen Standortsicherungsvertrag geeinigt, der die derzeit 3100 Arbeitsplätze langfristig festschreibt. Das Unternehmen sichert außerdem Aus- und Fortbildung im bisherigen Umfang, den Erhalt von Forschung und Entwicklung als Kernkompetenzen sowie weitere Investitionen in den Standort zu. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2030.

„Der Standort Papenburg stand für mich nie in Frage. Die Grundlage für eine langfristige Beschäftigungssicherung sind natürlich Schiffbauaufträge, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit der Werft und damit eine kontinuierlich steigende hohe Produktivität und die richtigen Rahmenbedingungen voraussetzt. Dass sicherzustellen ist der Zweck dieser Vereinbarung“, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

In dem Vertrag wird auch angekündigt, dass weitere Produktivitätssteigerungen notwendig und eine Optimierung der Kostenstrukturen erforderlich sind. Die Anstrengungen dazu wollen Arbeitnehmervertreter und Geschäftsführung gemeinsam weiter verfolgen. Das Land Niedersachsen erklärt sich zu einer vollen Unterstützung der Werft bereit und sichert die Nutzung der Ems als funktionsfähige Bundeswasserstraße für die am Standort Papenburg gefertigten Schiffsneubauten zu.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier.

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Neu29.12.2014

Rückblick auf das Jahr 2014

Ein historisches Jahr geht zu Ende: Vom emsländischen Familienunternehmen zum europäischen Schiffbauer

Papenburg/Rostock, 29. Dezember 2014 – Das Jahr 2014 war für die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT ein historisches Jahr mit großen Herausforderungen. Zum Jahresbeginn starteten die Gespräche über eine Beteiligung bei STX Finnland, die im Spätsommer mit der Gründung der MEYER TURKU Oy ihren Abschluss fanden. Im Jahr 2014 sorgten fünf Flusskreuzfahrtschiffe, zwei Kreuzfahrtschiffen und das Forschungsschiff Sonne in Papenburg sowie zehn Flusskreuzfahrtschiffe in Rostock/Warnemünde für eine umfassende Beschäftigung.

Mit der

Quantum of the Seas

hatte die Werft ihr bislang größtes Schiff zu bauen und abzuliefern. „Für unsere Mitarbeiter war es eine weitere Herausforderung dieses Schiff zu konstruieren und in nur ca.20 Monaten zu bauen. Mit viel Engagement ist es gelungen, auch dieses Schiff pünktlich und einwandfrei abzuliefern. Dieses Engagement und die Motivation brauchen wir weiterhin für die kommenden Jahre,“ so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Eine Besonderheit im Jahr 2014 war die Umsetzung der neuen Baustrategie in Papenburg. Nur mit der neuen Aufteilung der Schiffe in zwei große Schwimmteile ist es möglich, pro Jahr zwei solcher Schiffe aus dem Baudock II zu liefern.
Auch die NEPTUN WERFT profitiert von der neuen Strategie, da sie der MEYER WERFT zukünftig komplette Maschinenraumteile zuliefern kann. Das sorgt für eine gleichmäßige Auslastung beider Standorte und folgt dem obersten Strategieziel, der nachhaltigen Standortsicherung.

Acht Kreuzfahrtschiffe und 17 Flusskreuzfahrtschiffe werden in den nächsten Jahren von der NEPTUN WERFT und der MEYER WERFT geplant, konstruiert und gebaut. Mit diesen Auftragsbüchern und der konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie haben beide Werften große Chancen, im international stark umkämpfen Schiffbaumarkt zu bestehen.

MEYER TURKU hat im Jahr 2014 Mein Schiff 3 geliefert und wird 2015 Mein Schiff 4 an TUI Cruises abliefern. Zwei weitere Schiffe für TUI Cruises folgen in den Jahren 2016 und 2017. Mit diesen Aufträgen sowie einem neuen Vorvertrag für eine besonders umweltfreundliche Fähre für die estnische Reederei AS Tallink sind die Weichen für eine positive Entwicklung der finnischen Werft gestellt.

Ablieferungen im Jahr 2014

Im Januar 2014 wurde mit der

Norwegian Getaway

(146.000 BRZ) das zweite Schiff dieser Klasse an die amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line abgeliefert. Ende Oktober 2014 wurde mit der Quantum of the Seas (168.666 BRZ) das bislang größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff an die Reederei Royal Caribbean International nach einer Rekordbauzeit von nur 20 Monaten übergeben.

Die NEPTUN WERFT lieferte in diesem Jahr zehn Flusskreuzfahrtschiffe und das

Forschungsschiff Sonne

ab. Zu den Flusskreuzfahrtschiffen gehörte die Viking Hermod, Viking Buri, Viking Heimdal (alle Januar), Viking Delling, Viking Gullveig (beide Februar), Viking Kvasir, Viking Idi (beide April), Viking Kara, Viking Hlin (beide Juni), Viking Mani (August), die alle für die Reederei Viking River Cruises (Basel) im Einsatz sind.

Schiffe im Bau bzw. im Auftragsbestand

Auf der MEYER WERFT befindet sich aktuell die Anthem of the Seas im Bau. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2015 vorgesehen. Mit der Fertigung von Schwimmteilen im Baudock II der Werft ist auch das zweite Schiff, die Norwegian Escape, im Bau. Das Schiff wird im Herbst 2015 an die Reederei Norwegian Cruise Line ausgeliefert. Insgesamt hat die Werft bis in das Jahr 2019 noch acht Schiffe im Auftragsbestand.

Das Auftragsbuch der NEPTUN WERFT in Rostock beinhaltet 17 weitere Flusskreuzfahrtschiffe für die Reederei Viking River Cruises AG. Die Werft in Warnemünde, wird zukünftig auch Blöcke und komplett ausgerüstete Maschinenraummodule für Papenburg liefern und ist damit bis in das Jahr 2016 beschäftigt.

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Neu17.11.2014

Übergabe des Forschungsschiffes „Sonne“

Bundesforschungsministerin Wanka und der niedersächsische Ministerpräsident Weil stellen schwimmendes Hochleistungslabor vor

Wilhelmshaven, 17. November 2014 – Nach einer Bauzeit von etwa 20 Monaten und mehrwöchigen wissenschaftlichen Erprobungsfahrten haben am (heutigen) Montag Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, und der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil das neue Tiefseeforschungsschiff „Sonne“ in Wilhelmshaven übernommen und in den Dienst der Wissenschaft gestellt. Die Meyer Werft in Papenburg hat das Schiff gebaut. Ab Januar 2015 geht das schwimmende Hochleistungslabor im Indischen und Pazifischen Ozean auf seine erste Forschungsreise.

„Wir übergeben heute das modernste Forschungsschiff der Welt der Wissenschaft. Ein Hightech-Schiff, das den höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht wird. Es wird unserer Gesellschaft und der Wissenschaft große Dienste leisten. Daten zum Klimaschutz, zur Erwärmung oder Versauerung der Meere oder zur Eisschmelze in der Arktis verdanken wir ganz wesentlich den Wissenschaftlern auf unseren Forschungsschiffen, die auf den Weltmeeren unterwegs sind“, so Wanka bei der Übergabe des Schiffes.

Neben Bundesministerin Wanka und dem niedersächsischen Regierungschef Stephan Weil nahmen auch die niedersächsische Wissenschaftsministerin, Gabriele Heinen-Kljajić, und die Präsidentin der Universität Oldenburg Professorin Katharina Al-Shamery an der Übergabeveranstaltung teil. Weil wies darauf hin, dass das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg das Heimatinstitut der neuen „Sonne“ sei und einen exzellenten Ruf genieße. Ihr Heimathafen liege im niedersächsischen Wilhelmshaven. Die Sonne werde den hervorragenden Ruf der deutschen Meeresforschung in alle Welt hinaustragen. Mit ihrer jahrzehntelangen Expeditionserfahrung, kombiniert mit der maritimen Expertise der Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg und den Partnern in den übrigen norddeutschen Ländern, wurde ein völlig neuartiger Prototyp eines Forschungsschiffes gebaut.

„Für die Meyer Werft war es eine große Herausforderung, dieses technologisch anspruchsvolle Schiff zu bauen. Die Berücksichtigung aller technologischen Anforderungen, die die Wissenschaft an ein Forschungsschiff stellt, war eine hoch komplexe Aufgabe. Desto mehr freut es uns, dieses Schiff heute in Wilhelmshaven zu übergeben“, so Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft und der Neptun Werft.

Das neue Forschungsschiff „Sonne“ hat eine Länge von 116 Metern, ist 20,6 Meter breit und zeichnet sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz aus. „Bei dem Tiefseeforschungsschiff SONNE - mit der Baunummer S. 530 - wurde der erstmalige Einsatz einer innovativen Komponente mit Innovationsbeihilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Landes Mecklenburg Vorpommern gefördert“. Das Schiff wurde nach den neuesten Umweltstandards konzipiert, konstruiert und gebaut. Daher wurde es mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet.

Neben einer Besatzung von bis zu 35 Personen bietet das Schiff Platz für 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Haupteinsatzgebiete des neuen Tiefseeforschungsschiffs werden der Indische und Pazifische Ozean sein. Die „Sonne“ wird dazu beitragen, wissenschaftlich und gesellschaftlich besonders relevante Forschungsfragen zu beantworten, vor allem hinsichtlich des Klimawandels, der Versorgung mit marinen Rohstoffen und der Folgen des Eingreifens in die Ökosysteme. Dafür steht dem Wissenschaftsteam mit dem neuen Forschungsschiff eines der weltweit modernsten Instrumente zur Verfügung.

Der Baupreis für das Forschungsschiff in Höhe von 124,4 Millionen Euro wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (90 Prozent) sowie den Küstenländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen (10 Prozent) getragen.

Weitere Informationen zur Deutschen Forschungsflotte finden Sie im Internet unter:
www.bmbf.de und unter www.deutsche-meeresforschung.de
Weitere Information auch unter www.neptunwerft.de .

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