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Neu2.2.2016

59 Auszubildende der MEYER WERFT absolvierten ihre Abschlussprüfung

Feierliche Verabschiedung mit 150 Gästen durch die Geschäftsführung und Betriebsrat

59 Auszubildende der MEYER WERFT haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet. Im Rahmen einer Feierstunde im Jugendgästehaus der Johannesburg übergaben die Geschäftsführer der MEYER WERFT, Bernard Meyer und Lambert Kruse, den Absolventen ihre Zeugnisse und gratulierten den jungen Fachkräften in zehn unterschiedlichen Fachrichtungen zu ihrem Erfolg und wünschten ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Das Jugendgästehaus, in der die Veranstaltung stattfand, ist Teil der Johannesburg GmbH, die jungen Menschen Möglichkeiten der außerbetrieblichen beruflichen Qualifizierung sowie vielfältige Konzepte beruflicher Orientierung für Schulklassen anbietet.

In ihren Ansprachen zeigten sich Bernard Meyer und Lambert Kruse von den Leistungen der jungen Menschen beeindruckt, wiesen aber auf die Bedeutung des lebenslangen Lernens und die Notwendigkeit hin, die Abläufe und die täglichen Arbeiten im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) bzgl. ihrer Richtigkeit regelmäßig zu hinterfragen. „Dieses Unternehmen lebt von Ihrem Engagement und Ihrem Willen die Arbeitsabläufe auf der Werft zu verbessern“, sagte Bernard Meyer in seiner Ansprache und bedankte sich abschließend bei den Ausbildern für die gute Betreuung und Arbeit.

Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Günter Geerdes riet den Absolventen zu engagierten Mitarbeitern zu werden und betonte ebenfalls, dass das Lernen mit der Ausbildung nicht enden würde. Er wies darauf hin, dass die Prüfungsergebnisse über dem Durchschnitt der Industrie- und Handwerkskammer liegen und dies eine beachtliche Leistung sei.

Die Aus- und Weiterbildung junger Menschen und die Übernahme in entsprechende Beschäftigungsverhältnisse haben einen hohen Stellenwert in der Personalstrategie der MEYER WERFT, was auch die aktuelle Zahl der Übernahmen bei der MEYER WERFT und den Kooperationsbetrieben beweist.

Geschäftsführer Lambert Kruse wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass ab dem heutigen Tag jeder Absolvent es selbst in der Hand habe, sich durch sein eigenes Engagement weiter zu entwickeln und den persönlichen Erfolg mit zu bestimmen.

Im Anschluss an die Übergabe der Zeugnisse wurde bei einem kleinen Imbiss, der von jungen Mitarbeitern des Jugendgästehauses zubereitet wurde, mit den Absolventen, ihren Eltern und Freunden ein wenig gefeiert.

Die neuen Fachkräfte wurden von der MEYER WERFT GmbH & Co. KG in den folgenden Berufen ausgebildet:

Mechatroniker Marcus Heyen, Roman Lindemann, Thomas Scheiermann

Industriemechaniker Lars de Buhr, Henning Doyen, Felix Eckholt, Sascha Falk, Daniel Franken, Julian Hoormann, Pascal Hömmen, Hendrik Kuivenhoven, Henning Poppen, Timo Spengel, Steffen van Lengen, Daniel Weizel

Technische/r Produktdesigner/in Arno Bröring, Maximilian Christ, André Köther, Christian Meemken, Jana Merkel, Philipp Pallentin, Imke Scheper, Rieke Schmidt, Andree Siemens

Konstruktionsmechaniker Einsatzgebiet Schiffbau Hermann Burchart, Thomas Klinkenborg, Marco van der Pütten, Gerd-Richard Wagner, Alexander Walker, Justin Wiegmann, Enno Yzer

Konstruktionsmechaniker Einsatzgebiet Ausrüstung Marcel Frey, Thomas Kolter, Daaye Kruizenga, Ihno Poppen, Marcel Runde, Frank Schulte, Robin Weinmann, Steffen Wotte

Konstruktionsmechaniker Einsatzgebiet Schweißtechnik Marcel Krause, Michel Patzer, Alexander Platt, Marco Poppen, Michel Prieth, Peter Tissen, Kaan Toprak, Quang Vu Truong

Elektroniker für Betriebstechnik Thorsten Bölscher, André Hackmann, André Rehbock, Timo Troff

Kauffrau für Bürokommunikation Laura Lente

Duales Studium Schiffbau Kai Buchloh, Sarah Brück, Luise Kotlowski

Duales Studium Maschinenbau Neele Gusek, Christian Hebbelmann, Jessica Korten, Mark Osterkamp

Foto: Die neuen Facharbeiter mit der Geschäftsleitung, dem Betriebsrat und ihren Ausbildern

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Neu22.12.2015

Rückblick 2015: Ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende

Beschäftigung und Wachstum bis über 2020 hinaus - MEYER erfüllt seinen Teil der Standortzusagen

Das Jahr 2015 war für die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen Schiffsablieferungen sowie zahlreichen neuen Aufträgen für die nächsten Jahre. Die Werften in Papenburg, Rostock und in Turku verfügen über einen Auftragsbestand von insgesamt 28 Schiffen – überwiegend große Kreuzfahrtschiffe und Fähren. Damit sind die Werften der Gruppe Marktführer im internationalen Markt beim Bau von Kreuzfahrtschiffen und national führend im zivilen Schiffbau.

Im Jahr 2015 sorgte der Bau und die Fertigstellung von elf Flusskreuzfahrtschiffen für Viking River Cruises in Rostock, zwei Kreuzfahrtschiffen – Anthem of the Seas für Royal Caribbean International und Norwegian Escape für Norwegian Cruise Line – in Papenburg sowie dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“ für TUI Cruises in Finnland für eine umfassende Beschäftigung.

Wichtig für die MEYER WERFT war die erfolgreiche Verabschiedung des Masterplans Ems. „Mit diesen Erfolgen, den großen Investitionen, dem Ausbau der Arbeitsplätze auf über 3.300 Mitarbeiter sowie der Forschung und Entwicklung haben wir unseren Teil des geltenden Standortsicherungsvertrags mit dem Land Niedersachsen, der IG Metall und dem Betriebsrat schon fast erfüllt. An den notwendigen Aufträgen bis 2030 arbeiten wir mit voller Kraft und gehen davon aus, dass jetzt auch alle anderen Vertragsparteien ihren Teil ebenfalls konsequent und tatkräftig beitragen“, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Die NEPTUN WERFT in Rostock konnte zwei weitere Aufträge für Flusskreuzfahrtschiffe gewinnen. Zudem hat NEPTUN mit dem LNG-Gastanker für Anthony Veder, einer neuen Fähre für W.D.R. sowie der Entscheidung, zukünftig die voll ausgerüsteten Maschinenraummodule für Papenburg und Turku zu bauen, ebenfalls einen großen Schritt in die Zukunft gemacht. Diese Baustrategie sorgt für eine gleichmäßige Auslastung und eine nachhaltige Standortsicherung.

MEYER TURKU hat im Jahr 2015 „Mein Schiff 4“ geliefert und wird 2016 „Mein Schiff 5“ an TUI Cruises abliefern. Zwei weitere Schiffe für TUI Cruises folgen in den Jahren 2016 und 2017. Darüber hinaus wurden zwei neue Kreuzfahrtschiffe für Costa Crociere in Turku bestellt. Mit diesen Aufträgen sowie dem Auftrag für eine besonders umweltfreundliche LNG-Fähre für die estnische Reederei AS Tallink ist hier eine gute Perspektive für Wachstum und Beschäftigung gegeben. Zudem wurden die letzten 30% der Eigentumsanteile, die noch vom finnischen Staat gehalten wurden, übernommen. Jetzt befindet sich die finnische Werft zu 100% in privatem Besitz.

Für die MEYER WERFT war die Ablieferung der Anthem of the Seas (168.666 BRZ) und der Norwegian Escape (164.400 BRZ) ein Erfolg. Die bereits 2014 initiierte neue Baustrategie mit dem Bau der Schiffe in zwei schwimmfähigen Schiffsteilen in einem 12-Wochen-Takt hat sich als ein großer Erfolg herausgestellt. Damit und der Übernahme der finnischen Werft in Turku konnte dann auch AIDA Cruises als Kunde zurückgewonnen werden und hat für 2018 und 2020 zwei völlig neuartige Schiffe mit LNG-Antrieb bestellt. Mit zwei Schwesterschiffen der Quantum-Klasse sowie zwei Schiffen für Saga Cruises konnten weitere neue Aufträge gewonnen werden. Ab 2019 werden dann auch wieder aus dem Baudock 1 der Werft Neubauten für Saga Cruises geliefert und damit zusätzliche Arbeit nach Papenburg geholt.

Mit der Anthem of the Seas und der Norwegian Escape hat die Werft zwei sehr große Kreuzfahrtschiffe mit jeweils deutlich über 160.000 BRZ gebaut und abgeliefert. „Für unsere Mitarbeiter war es erneut eine Herausforderung, diese sehr komplexen Schiffe zu konstruieren und in nur rund 20 Monaten zu bauen. Mit viel Engagement unserer Mitarbeiter ist es uns gelungen, auch diese Schiffe pünktlich und technisch einwandfrei abzuliefern. Diese Motivation brauchen wir weiterhin, um unsere vielen Großprojekte auch in den nächsten Jahren erfolgreich zu realisieren,“ so Lambert Kruse, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

Elf Kreuzfahrtschiffe, acht Flusskreuzfahrtschiffe, ein LNG-Gastanker und eine Fähre werden in den nächsten Jahren von der NEPTUN WERFT und der MEYER WERFT geplant, konstruiert und gebaut. In Turku entstehen sechs Kreuzfahrtschiffe und eine Fähre. Mit diesen Auftragsbüchern und der konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie haben die Werften sehr große Chancen, im international stark umkämpften Schiffbaumarkt zu bestehen.

Weitere Highlights des Jahres 2015 waren die Neueinstellung von 68 Auszubildenden, die große Mitarbeiterveranstaltung mit ca. 8000 Personen bei der Schiffsbesichtigung an Bord der Norwegian Escape sowie jeweils einer großen Farewell-Party zur Übergabe des Schiffes mit Mitarbeitern und Partnerfirmen.

Fotos Meyer Werft

Das neue Kreuzfahrtschiff Ovation of the Seas im Baudock

Weitere Infos auch unter www.meyerwerft.de und www.neptunwerft.de

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Neu17.12.2015

Verhandlungstermin vor dem Arbeitsgericht

Ablehnung aus formalen Gründen – Werftleitung zweifelt nicht an Aussagen der Auszubildenden

Bei dem heutigen Verhandlungstermin vor dem Arbeitsgericht in Lingen ging es nicht um die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates oder gegen die Betriebsratsarbeit, sondern ausschließlich gegen das mehrfache, mutmaßlich strafbare Fehlverhalten eines Mitarbeiters, der auch Mitglied des Betriebsrates ist.

Der Richter des Arbeitsgerichts Lingen machte im Zuge der Verhandlung deutlich (Zitat):

„Wenn die Darstellungen der dualen Studenten richtig wären, wäre ein solches Verhalten eines Betriebsratsmitglieds sicherlich inakzeptabel“

Dieser Auffassung stimmt die Geschäftsführung vollständig zu. Lambert Kruse, Geschäftsführer der Meyer Werft: „Dass unser Antrag auf Kündigung aus formalen Gründen scheitern konnte, war uns bewusst. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht, die Vorwürfe in den dafür vorgesehenen Verfahren aufklären zu lassen.“

Aus formalen Gründen wurde der Antrag der Meyer Werft im heutigen Verfahren abgewiesen. Das Gericht begründet dies damit, dass dem Betriebsrat die Gründe für den Antrag der beabsichtigten Kündigung nicht vollständig und hinreichend dargelegt wurden, um eine Frist von zwei Wochen einzuhalten.

Die Werft wird nach Erhalt des schriftlichen Beschlusses diesen prüfen und voraussichtlich Rechtsmittel einlegen.

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Neu14.12.2015

Meyer Werft setzt auf Industrie 4.0

Meyer Werft und Dassault Systèmes stärken Kooperation

Aufbruch in ein neues digitales Zeitalter: Nach intensiver Entwicklungsarbeit startet die Meyer Werft ab Januar 2016 mit der Einführung einer völlig neuartigen und innovativen Software zur Entwicklung und Konstruktion ihrer Kreuzfahrtschiffe. Das neue 3D-CAD-System Catia V6 des französischen Softwareherstellers Dassault Systèmes wird die in die Jahre gekommene Version der Software schrittweise ersetzen. Diese ältere Entwicklungs- und Konstruktionssoftware hatte es der Meyer Werft erst ermöglicht, zu einem der führenden Anbieter von Kreuzfahrtschiffen zu werden. Hierzu wurde jetzt die Partnerschaft zwischen Dassault Systèmes und der Meyer Werft mit einem entsprechenden Vertrag untermauert. Die Entwicklung und Konstruktion von Kreuzfahrtschiffen zählt zu den anspruchsvollsten Herausforderungen für die Anbieter technischer Software. Die Meyer Werft ist bereits seit vielen Jahren exklusiver Entwicklungspartner von Dassault Systèmes in der globalen Schiffbauindustrie.

„Das wir jetzt starten können, das neue System einzuführen, ist ein ganz wichtiger Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie, mit der wir die Grundlagen für die konkrete Umsetzung von Industrie 4.0 im Schiffbau geschaffen haben“, so Dr. Jan Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in diesem Projekt auf mehr als 30 Mio. Euro.

Die Einführung passt zur jüngsten Entscheidung zum Bau eines neuen Technologie- und Entwicklungszentrums, in dem große Teile der Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten der Werft gebündelt werden. Rund 500 Konstrukteure und Ingenieure sind in den Konstruktionsbüros der Werft tätig, um jedes Jahr einen Prototypen eines Kreuzfahrtschiffs zu gestalten.

Im Vergleich zu anderen Industrien ist der Bau von Kreuzfahrtschiffen eine besonders komplexe Aufgabe. Weit mehr als 10 Mio. Einzelteile und Bauteilgruppen sind für ein Kreuzfahrtschiff von der Werft zu verarbeiten. Im Vergleich dazu: Bei einem Airbus A 380 sind es ca. 1 Mio. Teile und bei einem PKW etwa 10.000 Bauteile.

Mit der neuen Lösung wird der gesamte Produktlebenszyklus vom Bau über den Betrieb bis zur Außerdienststellung des Schiffes Jahrzehnte später beobachtet und organisiert, was sich in Fachkreisen Produktlebenszyklusmanagement (PLM) nennt. Die Meyer Werft und ihr Partner Dassault Systèmes aus Paris haben bereits auf der CEBIT 2010 den Startschuss für die Entwicklung der neuen Software gegeben. Jetzt nach fast fünf Jahren intensiver Entwicklungs- und Testzeit wird sie in die IT-Landschaft der Werften integriert.

Mit dieser Software der nächsten Generation, die die Konstruktion und den Bau ihrer Schiffe noch effizienter macht, wird die Werft ihre Innovationsfähigkeit weiter steigern und ihren Kunden einen noch besseren und frühzeitigen Einblick in das virtuelle Schiff geben.

In Papenburg entwickeln, konstruieren und bauen derzeit mehr als 3300 eigene Mitarbeiter und weitere 2000 Partnerfirmen jährlich zwei Kreuzfahrtschiffe. ln Rostock fertigen rund 500 Mitarbeiter zusammen mit ihren Partnerfirmen Flusskreuzfahrtschiffe, Gastanker und Fähren und die je ca. 120 m langen Maschinenraummodule für die Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft. Bei Meyer Turku in Finnland arbeiten derzeit ca. 1400 Mitarbeiter und viele Partnerfirmen an neuen Kreuzfahrtschiffen und Fähren.

Foto: Vertragspartner Meyer Werft und Dassault Systèmes revolutionieren den Schiffbau. Von links nach rechts: Bernard Charlès, Generaldirektor Dassault Systèmes; Bernard Meyer, Dr. Jan Meyer (beide Geschäftsführer Meyer Werft)

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Neu11.12.2015

Brandschutzübung auf der Meyer Werft

Im Maschinenraum eines Kreuzfahrtschiffes im Baudock 2 der Meyer Werft wurde eine Brandschutzübung durchgeführt. An der Übung teilgenommen haben die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Untenende und Aschendorf, die Schnell-Einsatz-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes, die Technischen Einsatzleitung des Landkreises Emsland sowie die Werkfeuerwehr und die Sanitätern der Meyer Werft.

Das Szenario der Übung: Nach einer Verpuffung im Maschinenraum im Bereich der hinteren Hauptmaschinen ist es zu einem Feuer gekommen. Mehrere Personen wurden in diesem Bereich verletzt. Umliegende Bereiche sind schnell stark verqualmt. Die Mitarbeiter, die im Bereich der Ladeluke auf Deck 1 beschäftigt waren, sind durch den Rauch eingeschlossen.

Lambert Kruse, Geschäftsführer, und Erik Feimann, Leiter der Werkfeuerwehr der Meyer Werft, zogen eine positive Bilanz der Übung: „Schwerpunkt der Übung dieses Mal war der reibungslose Ablauf der einzelnen Prozesse in der Feuerbekämpfung. Hierzu zählen neben der Brandbekämpfung auch die Menschenrettung, die Evakuierung eingeschlossener Personen, die Versorgung der Verletzten und die Kommunikation über das Digitale Betriebsfunknetz. Das Zusammenspiel der beteiligten Kräfte hat wie bei den vergangenen Übungen auch dieses Mal gut funktioniert.

Bei der Übung waren insgesamt ca. 100 Feuerwehrleute im Einsatz.

Da diese Brandschutzübungen für die Werft von großer Bedeutung sind, werden in regelmäßigen Abständen entsprechende Großübungen der Feuerwehren durchgeführt.

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Neu9.12.2015

Soziale Betriebe besichtigen Besucherzentrum

Das Meyer Werft Besucherzentrum öffnet ihre Tore für regionale Partner aus dem Non-Profit-Bereich: Die Werft hat die sozialen Betriebe aus der Region, die für die Werft tätig sind, zu einem Besuch in ihr Besucherzentrum eingeladen.

Am 7. Dezember besichtigte zunächst die Caritas-Werkstatt aus Papenburg mit etwa 55 Personen die Werft. Die Lebenshilfe Leer mit ihren 40 Personen sowie die Kolping-Werkstatt Papenburg mit rund 20 Personen besuchten die Werft am 8. Dezember, um einen Blick auf die im Bau befindlichen Kreuzfahrtriesen zu erhalten und zu sehen, was aus den in den jeweiligen Werkstätten gefertigten Bauteilen geworden ist. Allein die Caritas-Werkstatt Papenburg liefert 1,6 Mio. Teile und beschäftigt 75 Mitarbeiter und 15 Betreuer.

Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft, sagt: „Diese drei Partner leisten einen wichtigen Beitrag zum Bau unserer Schiffe. Ich habe mir vor einiger Zeit selber bei der Caritas in Papenburg einen Eindruck vom großartigen Engagement der Mitarbeiter machen können. Ich habe dabei gesehen, wie wichtig es ist, gebraucht zu werden. Es freut mich umso mehr, heute den Mitarbeitern unserer Partner einen noch besseren Einblick in unseren modernen Produktionsablauf zu geben. Darüber hinaus konnte die Vorweihnachtszeit für einen interessanten Ausflug genutzt und den Beschäftigten eine Freude gemacht werden. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diesen regionalen Betrieben liegt mir persönlich sehr am Herzen.“

Als Dankeschön für die lange und zuverlässige Zusammenarbeit mit der Werft erhielten alle Gäste neben der kostenlosen Führung eine kleine Aufmerksamkeit.

Die Meyer Werft arbeitet bereits seit 1989 mit Non-Profit Unternehmen wie dem Caritas, der Lebenshilfe Leer und dem Kolping zusammen. Die Aufträge sichern viele Arbeitsplätze und integrieren die betreffenden Mitarbeiter in die Gesellschaft.

Die Werft macht mit diesen Partnern jährlich einen Umsatz von etwa 6 Mio. Euro.

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