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Neu17.10.2016

MEYER WERFT zertifiziert erfolgreich ihr Qualitätsmanagementsystem

DIN EN ISO 9001:2015: einfach mehr Qualität

Die MEYER WERFT hat ihr Qualitätsmanagementsystem erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Zwei Auditoren (S. Hajek und H. Varelmann) der Zertifizierungsgesellschaft DQS bestätigten die Konformität mit der Norm, nachdem sie sich gemeinsam mit den jeweiligen Teams in einem mehrtägigen Audit einen detaillierten Einblick in die qualitätsrelevanten Prozesse der Werft verschafften.

Die Qualitätsmanagement-Norm DIN EN ISO 9001 ist national und international die meist verbreitete und bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement (QM). Mit ihrer aktuellen 2015er Ausgabe beschreibt sie für die Werft wichtige Grundlagen für die zukunftssichernde Ausrichtung ihrer Prozesse. Eine Zertifizierung und die damit verbundene regelmäßige Überwachung durch die Zertifizierungsgesellschaft sichert und fördert somit die ständige Weiterentwicklung der Werftprozesse.

„Diese Zertifizierung unterstreicht unseren Anspruch, die Qualität unserer Prozesse stetig zu verbessern und regelmäßig extern beurteilen zu lassen“, so Geschäftsführer Tim Meyer.

Frank Graichen, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS), sagt: „Ich freue mich, die MEYER WERFT auszeichnen zu können. Das Zertifikat zeigt, dass die Werft zu den Besten der Welt gehört.“

Das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem sichert den Partnern der MEYER WERFT eine transparente und objektive Beurteilung ihrer Leistungen. Kunden und Partner der Werft können sich auf international bewährte und anerkannte Prozessstandards verlassen. Die Durchgängigkeit und Transparenz der Prozesse von der Auftragserfassung bis hin zur Produktdokumentation und Qualitätskontrolle sorgen für eine strukturierte Organisation und verbessern darüber hinaus die Qualität des Ergebnisses. Die Zertifizierung der MEYER WERFT dient somit der Zukunftssicherung des Standortes Papenburg.

Foto: von links – Thorsten Störig, Abteilungsleiter Qualitätsmanagement Meyer Werft.- Frank Graichen Geschäftsführer DQS – Tim Meyer, Geschäftsführer Meyer Werft –Lambert Kruse, Geschäftsführer Meyer Werft

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Neu12.10.2016

Genting Dream abgeliefert

Erstes Schiff für den chinesischen Markt an Dream Cruises übergeben

Papenburg/Bremerhaven, 12. Oktober 2016 – Heute übergab die MEYER WERFT das neue Kreuzfahrtschiff Genting Dream in Bremerhaven an die asiatische Reederei Dream Cruises. Neben dem neuen Design bietet dieser Luxusliner dem Passagier eine Vielzahl von Besonderheiten und Komfort: Etwa 75% der Kabinen sind Außenkabinen, der größte Teil dieser Kabinen hat einen eigenen Balkon. Zudem bietet Dream Cruises dem Passagier mit seiner ca. 1.700 Mann starken Besatzung einen besondere Servicequalität.

Erstmals auf einem Kreuzfahrtschiff werden zwei kleine Tiefsee-U-Boote mitgeführt, die je vier Personen in bis zu 200 Metern Tiefe befördern können. Mit einem interaktiven Kommunikationssystemen sowie der umfangreichen Bühnentechnik an Bord wird Unterhaltung nach den neuesten technischen Standards garantiert. Umweltfreundliche Motorentechnik, diesel-elektrische Pod-Antriebe, verbesserte Hydrodynamik sowie zahlreiche Energieeinsparungen, Wärmerückgewinnung oder Ballastwasser-Reinigung sorgen für ein ökologisches Kreuzfahrterlebnis und erheblich reduzierte Betriebskosten. Darüber hinaus wurde das Schiff nach den neuesten Sicherheitsvorschriften konstruiert und gebaut.

Genting Dream hat 35 Restaurants und Bars mit einem speziell auf den asiatischen Markt ausgerichteten Catering-Konzept. Verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten wie ein Theater, eine Bowlingbahn, Kletterparks für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, ein großer Casino-Bereich und weitere Outdoor-Aktivitäten sorgen für ein abwechslungsreiches Programm an Bord.

Das Schiff verfügt über einen Genting-Club mit 142 Suiten, in dem die Gäste besondere Privilegien genießen: Ein großer Spa- und Gesundheitsbereich mit entsprechenden Einrichtungen sowie ein exklusiver VIP-Bereich mit eigenem Pool, Spa und Fitnessstudio machen den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Auf der Genting Dream wird zudem der weltweit erste Magnetresonanztomograph (MRT) auf einem Kreuzfahrtschiff installiert und macht damit einen Gesundheitscheck an Bord möglich.

Die neuen Schiffe für Dream Cruises werden bei einer Größe von 151.300 BRZ ca. 4.500 Passagieren in 1674 Kabinen Platz bieten. Die Schiffe sind 335 Meter lang, 39,7 Meter breit und erreichen eine Geschwindigkeit von mehr als 23 Knoten. Konzipiert ist das neue Schiff für den schnell wachsenden chinesischen Kreuzfahrtmarkt

Nach der Übergabe an die Reederei in Bremerhaven wird die Genting Dream zu den schönsten Destinationen in Asien-Pazifik aufbrechen und dort zwei, fünf und sieben Nächte dauernde Kreuzfahrten durchführen. Von Hong Kong aus kreuzt Sie durch spektakuläre Regionen in Vietnam und China.

Die Genting Dream (S. 711) ist eine Typschiffentwicklung bei der der erstmalige Einsatz innovativer Komponenten mit Innovationsbeihilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Landes Niedersachsen gefördert wurden.

Hauptdaten Genting Dream

Vermessung 151.300 BRZ
Länge über alles 335,35 m
Breite auf Spanten 39,7 m
Anzahl der Decks 20
Tiefgang 8,30 m
Maschinenleistung MAN 3x 12 V 2x 14V gesamt 76.800 kW
Antriebsleistung 41.000 kW
Geschwindigkeit 23,4 kn
Passagiere 3.348
Anzahl der Passagierkabinen 1.674
Anzahl der Außenkabinen (inkl. Suiten) 1.272
Anzahl der Innenkabinen 402
Besatzung max. 2.016
Sitzplätze Theater ca. 1.000
Anzahl der Restaurants 18
Anzahl Bars/Lounges 12
Gesamtgewicht der aufgebrachten Farbe ca. 400 t
Gesamtlänge der verlegten Kabel ca. 2.200 km
Gesamtlänge der verlegten Rohrleitungen ca. 400 km
FlaggeBahamas
Klasse DNVGL

Hier finden Sie die Meldung als PDF

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Neu11.10.2016

Aufräumarbeiten und Schadensermittlung laufen

Brandermittlung weitestgehend abgeschlossen

Papenburg, 11. Oktober 2016 – Die Aufräumarbeiten sowie die Schadensermittlung nach dem Brand am Wochenende auf der MEYER WERFT laufen auf Hochtouren.

Die Ermittlungen der Polizei sind weitestgehend abgeschlossen. Brandstiftung liegt demnach nicht vor. Brandursache ist die unsachgemäße Durchführung von Schweißarbeiten.

Die Werft arbeitet unterdessen bereits an den Vorbereitungen zur Behebung der Schäden, um die pünktliche Fertigstellung des Schiffes sicher zu stellen.

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Neu8.10.2016

Feuer auf Schiffsneubau unter Kontrolle

Hinweis zum aktuellen Geschehen auf der MEYER WERFT

Papenburg, 08. Oktober 2016 – Der heutige Brand auf dem Schiff S. 694 (Norwegian Joy) in der Baudockhalle II ist unter Kontrolle und wurde gelöscht. Die Betriebsfeuerwehr sowie die übrigen Feuerwehren und Rettungskräften konnten das Geschehen unter Kontrolle bringen.

Auf dem Schiffsneubau war es heute morgen zu einem Brand auf Deck 9 auf einem Balkon des Schiffes gekommen. Unmittelbar nach der Meldung des Feuers waren die Werkfeuerwehr und alle verfügbaren Feuerwehren und Rettungskräfte der Werft und der Umgebung im Einsatz, um den Brand zu löschen. Der Einsatz und die Absicherung der Brandstelle dauert an.

Hinweise zum konkreten Ausmaß der Schadens und der Brandursache liegen nicht vor. Es gibt keine verletzten und vermissten Personen.

Weitere Information folgen sobald sie vorliegen.

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Neu6.10.2016

Bundesweit einmalig: Engagement für benachteiligte junge Menschen

Kooperative Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik - Konzept zur Qualifizierung von Flüchtlingen

Papenburg, 6. Oktober 2016 - Die MEYER WERFT, der Landkreis Emsland (Jobcenter) und die Johannesburg in Surwold bilden ab Oktober acht junge Menschen im Rahmen einer kooperativen Weiterbildung zur Fachkraft für Metalltechnik aus. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute in Papenburg unterzeichnet.

Das Ziel dieser auf 24 Monate angelegten Weiterbildungsmaßnahme ist es, jungen Menschen, die auf dem regulären Ausbildungsmarkt aufgrund unterschiedlicher Formen der Benachteiligungen kaum Chancen haben, eine Perspektive zu geben. Dazu gehören in diesem Fall auch junge Flüchtlinge. Ausgeschrieben wird diese Weiterbildung vom Landkreis Emsland (Jobcenter) und umgesetzt durch die MEYER WERFT und die Johannesburg GmbH. Mit diesem hier in der Region erstmalig stattfindenden Modellversuch, der von der IHK Emden und Papenburg unterstützt wird, soll die Integration junger Menschen auf dem Ausbildungsmarkt und späteren Arbeitsmarkt nachhaltig gefördert werden.

In den ersten zwölf Monaten, die das Jobcenter Emsland finanziert, werden die Teilnehmer in den Werkstätten der Johannesburg GmbH in ihrer Ausbildungsfähigkeit gefördert und ausgebildet. Im zweiten Jahr der Weiterbildung wechseln die Teilnehmer in eine betriebliche Phase zur MEYER WERFT. Die Werft übernimmt die fachpraktische Ausbildung sowie die weitere Finanzierung der Maßnahme. Neben der fachpraktischen und fachtheoretischen Ausbildung werden die Teilnehmer sozialpädagogisch begleitet, um sie in ihrer Persönlichkeit und Handlungsfähigkeit zu stärken. Eine Fachkraft steht ihnen für individuelle Fragen und Hilfestellungen über die gesamte Laufzeit zur Verfügung. In der zweiten Hälfte der Ausbildung werden die Teilnehmenden von beiden Ausbildungspartnern schrittweise auf den erfolgreichen Abschluss vorbereitet. Die MEYER WERFT bietet den jungen Menschen nach erfolgreichem Abschluss die Option, ihre berufliche Laufbahn vor Ort weiterzuführen.

„Dieser kooperative Weg der außerbetrieblichen und betrieblichen Ausbildung sichert den Auszubildenden einen positiven Weiterbildungsverlauf und eröffnet ihnen für die Zukunft einen erfolgreichen Berufsweg“, sagt Geschäftsführer Lambert Kruse.

„Ideen und Projekte dieser Art – lebensnah und praxisorientiert – tragen dazu bei, Benachteiligungen zu überwinden und jedem Menschen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen“, betont auch Erster Kreisrat Martin Gerenkamp. Er hob besonders hervor, dass es sich bei diesem bislang einmaligen Projekt um eine Initiative mit Modellcharakter handele und dankte der MEYER WERFT für ihre Bereitschaft, mitzuwirken. Bei erfolgreichem Verlauf soll dieses Konzept ab 2017 auch auf andere Berufe mit Bewerber-/Fachkräftemangel und auf andere Zielgruppen ausgeweitet werden, kündigt Gerenkamp an.

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Neu4.10.2016

Ralf Sempf geht in den Ruhestand

Langjähriger Leiter des Einkaufs und der Materialwirtschaft verabschiedet

Papenburg, 04. Oktober 2016 – Ralf Sempf hat sich am 30 September in den Ruhestand verabschiedet. Seine Verantwortungsbereiche als Geschäftsführer der MEYER NEPTUN Luxemburg sowie die weiteren Aufgaben an Dominik Sandmann und Klaus Lübbers übergeben.

Ralf Sempf trat 1998 in die MEYER WERFT als Leiter der Bereiche Einkauf und Materialwirtschaft ein. Ab 2004 vertrat er diesen Geschäftsbereich als Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist im Unternehmen.

Seit Übernahme der finnischen Werft in Turku koordinierte er zusätzlich die Einkaufs- und Materialwirtschaften der gesamten Werften-Gruppe. Im Oktober 2015 wechselte er als Geschäftsführer der MEYER NEPTUN Luxemburg nach Luxemburg und baute dort den Zentralen Einkauf der gesamten Unternehmensgruppe auf. Neben diesen Funktionen gründete er 2015 in Hamburg das Unternehmen MAC-Hamburg und leitete beim Verband für Schiffbau und Meerestechnik den Ausschuss für Einkauf und Logistik.

„Wir sind Ralf Sempf für die Leitung wichtiger Bereiche und die Mitgestaltung des Unternehmens bis zum heutigen Tag sehr dankbar. Ganz besonders freuen wir uns, dass er in Papenburg mit Klaus Lübbers in Papenburg und mit Dominik Sandmann in Luxemburg die passenden Nachfolger aufgebaut und eingeführt hat, so dass ein nahtloser Übergang in diesen komplexen Themenbereichen möglich wurde“, sagt Geschäftsführer Bernard Meyer.

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