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Neu7.4.2017

Fähre soll zum Einsatz kommen

MEYER WERFT und Schulte & Bruns ermöglichen Flussquerung

Das Papenburger Schifffahrtsunternehmen SCHULTE & BRUNS und die MEYER WERFT streben eine Fährverbindung zwischen den Gemeinden Westoverledingen und Weener an, um eine einfache Emsquerung bei der zerstörten Friesenbrücke zu ermöglichen. „Wir haben den Bürgermeistern der am meisten betroffenen Gemeinden Weener und Westoverledingen angeboten, eine Fährverbindung über die Ems einzurichten“, so Bengt Fischer, Geschäftsführer von SCHULTE & BRUNS.

„Wir werden eine gemeinsame Firma gründen, die die Fähre betreibt“, so Tim Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT. Ein Fährschiff, das möglicherweise zum Einsatz kommen könnte, wurde bereits gefunden und Vorverträge geschlossen. Die technischen Details bezüglich der Anlegestellen werden derzeit vom Papenburger Ingenieurbüro Grote und dem Bauunternehmen Bunte geklärt. Anschließend werden sowohl der Fahrplan und der konkrete Betrieb geplant und realisiert. Der Fährbetrieb, der für Personen und Fahrräder ausgelegt ist, soll noch in diesem Frühsommer starten.

Derzeit sind noch einige Fragen offen, die mit den zuständigen Behörden und dem Landkreis Leer im Detail zu klären sind. SCHULTE & BRUNS und die MEYER WERFT sind in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Von dem Fährverkehr würden sowohl die Menschen in der Region, zu denen auch Mitarbeiter der Werft und des Papenburger Hafens gehören, als auch die Touristen erheblich profitieren.

Die Entscheidung für eine Fähre beinhaltet gleichzeitig auch die Hoffnung auf eine zeitnahe Entscheidung für eine zukunftsorientierte Brückenkonstruktion der Friesenbrücke, die der Region und den regionalen Betrieben Entwicklungschancen bietet. „Die Brücke wurde 1926 für Schiffe gebaut, die es damals noch nicht gab. Sie jetzt wieder so aufzubauen, für Schiffe, die es schon jetzt und erst recht in Zukunft nicht mehr gibt, wäre keine akzeptable Lösung“, betont Tim Meyer.

„Wir freuen uns, dass SCHULTE & BRUNS und die MEYER WERFT auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingehen und die Planungen sowie die Finanzierung einer Fähre übernehmen wollen. Bis eine Fähre fahren kann, sind sicherlich noch einige klärenden Gespräche mit Genehmigungsbehörden zu führen und auch die Abläufe vor Ort zu konkretisieren“, so Theo Douwes Bürgermeister von Westoverledingen. Der Bürgermeister von Weener, Ludwig Sonnenberg, ergänzt: „Die nun angebotene Fährverbindung ist für uns eine sehr gute Lösung. Die Brücke muss meines Erachtens schnell und zukunftsfähig aufgebaut werden“.

Sowohl SCHULTE & BRUNS als auch die MEYER WERFT fühlen sich mit der Region verbunden. Mehr als 700 Menschen aus dem Rheiderland und fast 1000 Mitarbeiter aus dem Bereich Westoverledingen arbeiten auf der Werft und im Papenburger Hafen. Diese Menschen und unzählige weitere Unternehmen aus der Zulieferindustrie und den übrigen Häfen sind auf die Bundeswasserstraße Ems und ihre Schiffbarkeit angewiesen. Eine moderne Infrastruktur ist dafür unerlässlich.

Im Dezember 2015 war die Friesenbrücke, die die ostfriesischen Gemeinden Weener und Westoverledingen miteinander verbindet, bei einem Schiffsunfall erheblich beschädigt worden. Seither ist eine Flussquerung an dieser Stelle nicht möglich und der Bahnverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden ist unterbrochen.

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Neu24.3.2017

Ems-Überführung der Norwegian Joy

Das neue Kreuzfahrtschiff der amerikanischen Reederei Norwegian Cruise Line, die Norwegian Joy, wird voraussichtlich am Sonntag, den 26. März 2017 Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft in Eemshaven ist am Montagabend geplant. Anschließend wird das Schiff zu einer kurzen Einstellungsfahrt auf der Außenems starten. Später wird das Schiff für mehrere Tage die technische und nautische Erprobung auf der Nordsee absolvieren.

Die Passage der Norwegian Joy über die Ems wird mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Die Dauer der Passage wird möglichst kurz gehalten. Weitere Informationen zur Funktion und zum Betrieb des Sperrwerkes unter www.nlwkn.niedersachsen.de

Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:

Sonntag, 26. März 2017
ca. 20:30 Uhr Schiff in Warteposition (Papenburg)
ca. 21:00 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)

Montag, 27. März 2017
ca. 01:45 Uhr Passieren der Weener Brücke (Weener)
ca. 04:00 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)
ca. 08.30 Uhr Ankunft Emssperrwerk (Gandersum)
ca. 12:45 Uhr Passieren Emssperrwerk

!! Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind kurzfristig möglich!!

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver am computergesteuerten Simulator in Wageningen (Niederlande), um so noch besser vorbereitet zu sein.

Die Norwegian Joy wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Überführung bewältigt das Schiff mit Unterstützung zweier Schlepper.

Das 168.750 BRZ große Kreuzfahrtschiff gehört zu den größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffen und wird ca. 4200 Passagiere aufnehmen. Nachdem die technische und nautische See-Erprobung auf der Nordsee erfolgt ist, wird das Schiff am 27. April an die Reederei übergeben und nach Asien überführt. Wo es für den wachsenden Chinesischen Kreuzfahrtmarkt eingesetzt wird.

Auf der MEYER WERFT geht die Arbeit an weiteren Schiffen unterdessen mit Hochdruck weiter: Im Baudock II der Werft wird bereits an der World Dream für die asiatische Reederei Dream Cruises (Hong Kong) gearbeitet, dass im Herbst 2017 fertig gestellt wird.

Weitere Informationen und Fotos gibt es unter www.facebook.com/meyerwerft und www.youtube.com/meyerwerft

Hier finden Sie den Überführungsplan zum Herunterladen.

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Neu10.3.2017

Intensive Zusammenarbeit mit Emden

EMS Schiffbau liefert Bauteile für neue Produktionsanlagen der MEYER WERFT

Die EMS Schiffbau GmbH liefert neue Stahlbau-Plattformen für neue Produktionsanlagen der MEYER WERFT.

Auf der MEYER WERFT wird das erfolgreiche Prinzip der Fließfertigung mit Hilfe einer weiteren regionalen Partnerschaft weiter ausgebaut. Bislang werden nur die Sektionen, das sind die Decks eines Schiffes mit entsprechenden Versteifungen, Wänden, Stützen und der gesamten Ausrüstung wie z.B. Rohre, Klimakanäle und Kabelbahnen auf einem großen „Fließband“ gefertigt. Eine solche innovative Bauweise gibt es auf keiner anderen Werft.

In Papenburg werden zukünftig nun auch die großen Baublöcke, die aus solchen Sektionen bestehen, auf einem entsprechenden „Fließband“ zusammengesetzt und weiter ausgerüstet. Dazu wird derzeit die Halle IV der Werft um rund 100 Meter verlängert.

In insgesamt jeweils fünf Fertigungstakten werden zukünftig zwei Blöcke pro Woche das Band verlassen. Diese konsequente Optimierung der Produktion und die Einbindung eines weiteren regionalen Zulieferers verstärkt die Standortsicherung der Papenburger Schiffbauer.

Der Auftrag der EMS Schiffbau umfasst den Bau von insgesamt zehn Plattformen mit Abmessungen von je 25 x 34 Metern, einer Höhe von 2,8 Metern und einem Gewicht von jeweils 210 Tonnen. Diese Plattformen sind die Auflagen, auf denen die Blöcke auf der Fließlinie montiert werden. Der Auftrag an den Partner in Emden hat einen Wert von knapp 4 Mio. Euro.

Die Bauteile wurden im Februar in Emden bestellt und werden im Mai und im Juni 2017 nach Papenburg geliefert und dort verbaut.

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Neu8.3.2017

MEYER WERFT schließt Kooperationsvereinbarung mit Schulen

Die MEYER WERFT unterzeichnete gestern eine Kooperationsvereinbarung mit sechs Schulen aus der Region. Ziel der Vereinbarung ist die Förderung der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Die Vereinbarung vertieft die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Werft und den regionalen Schulen. Hier existiert bereits seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Die neue Kooperation beinhaltet, dass die MEYER WERFT Schülern z.B. mit Besichtigungen und Praktika einen noch tieferen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht. Die Schulen ihrerseits gestalten den Unterricht praxisorientierter.

Darüber hinaus führt die MEYER WERFT gemeinsam mit den Schulen Projekte durch, um das Interesse der Schüler an der Berufswelt zu wecken. Die Vereinbarung trägt dazu bei, Fachkräfte auszubilden und in der Region zu halten. Folgende Schulen unterzeichneten gestern auf der Werft die neue Kooperationsvereinbarung: Oberschule Weener, Oberschule Bunde, Heinrich-von-Kleist-Oberschule Papenburg, Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf, Carl-Goerdeler-Schule Jemgum und die Michaelschule Papenburg. Weitere Gespräche mit Schulen aus der Region, die sich dieser Kooperation anschließen wollen, laufen bereits.

Beim anschließenden Abend der Ausbildung informierten sich rund 450 Jugendliche über die Ausbildungsmöglichkeiten auf der MEYER WERFT. Mädchen und Jungen ab der 8. Klasse, die Interesse an einer Ausbildung im Unternehmen haben, nahmen das Angebot wahr. Nach der Begrüßung durch die Personal- und Ausbildungsleitung stellten Auszubildende und Ausbilder die Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge in den Ausbildungswerkstätten vor. Die jungen Leute konnten u.a. durch Bohren und Fräsen ein Schiff aus Aluminium als Schlüsselanhänger herstellen und ein Segelboot durch Biegen und Löten von Kupferdraht anfertigen.

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Neu24.2.2017

Ausdocken der "Norwegian Joy" steht kurz bevor

Neubau verlässt Baudockhalle voraussichtlich am 4. März

Der jüngste und bislang größte Neubau der MEYER WERFT, die „Norwegian Joy“ wird voraussichtlich am Samstag, den 4. März 2017 das überdachte Baudock II der Werft verlassen.

Der Beginn des Ausdockvorganges ist für etwa 8:00 Uhr geplant. Zeitliche Verzögerungen bzw. Veränderungen sind aufgrund von Wetterbedingungen möglich.

Nach dem Ausdocken wird die „Norwegian Joy“ am Ausrüstungspier der Werft anlegen und erhält dort, wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, seinen Schornstein. Bis zur Emsüberführung Richtung Nordsee in etwa vier Wochen, liegt das Schiff im Werfthafen. Dort werden weitere Ausrüstungsarbeiten, Erprobungen und Abnahmen der Reederei an Bord durchgeführt. Gleichzeitig wird hier bereits mit dem Training der etwa 1600 Crewmitglieder an Bord begonnen, da gleich nach der Ablieferung die ersten zahlenden Gäste an Bord des Kreuzfahrtschiffes gehen werden.

Um das Anlegen der „Norwegian Joy“ am Ausrüstungspier zu ermöglichen, wird das zurzeit dort liegende erste Schwimmteil der „World Dream“ für die Reederei Dream Cruises an einen anderen Liegeplatz im Werfthafen verholt. Das zweite Schwimmteil für dieses Schiff, das derzeit vor der „ Norwegian Joy“ ebenfalls im Baudock II der Werft liegt, wird bereits am 3. März 2017 ausgedockt und dann im Werfthafen liegen. Nachdem die „Norwegian Joy“ das überdachte Baudock verlassen hat, werden die beiden Schwimmteile der „World Dream“, die bereits im Herbst 2017 abgeliefert wird, für den weiteren Bau in das nun freigewordene Baudock II manövriert. In nur 10 Wochen wird dann das gesamte Schiff zusammengefügt sein.

Die Papenburger Dockschleuse ist wegen der Verholarbeiten im Werfthafen von Freitag, 3. März 2017 ca. 12:00 Uhr bis etwa Montag, 6. März 2017 ca. 09:00 Uhr gesperrt.

Alle Zeiten sind vorbehaltlich der Wetterbedingungen.

Das Ausdocken kann über eine Webcam unter www.meyerwerft.de mit verfolgt werden.

Die „Norwegian Joy“ wird bei einer Größe von 168.750 BRZ, einer Länge von 333,4 Metern und einer Breite von 41,4 Metern max. 4.200 Passagieren Platz bieten. Sie ist damit das viertgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt.

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Neu21.2.2017

Erstes LNG-Kreuzfahrtschiff weltweit

Baubeginn eines neuen Schiffes für AIDA Cruises

Der Brennstart für das Schiff mit der Baunummer S.696 läutet auf der MEYER WERFT in Papenburg den Baubeginn für das erste mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiff für AIDA Cruises ein.

Den Startknopf der computergesteuerten Brennmaschine drückte Felix Eichhorn, Präsident von AIDA Cruises, und startete damit die Bearbeitung der ersten Stahlplatte für die nächste AIDA Schiffsgeneration. Das erste Schiff dieser neuen Schiffsklasse wird Ende 2018 abgeliefert. Mit diesem neuen Projekt setzt AIDA die langjährige Partnerschaft mit der MEYER WERFT fort. Von 2007 bis 2013 entstanden in Papenburg sieben Kreuzfahrtschiffe der Diva-Klasse, die heute erfolgreich im Markt für AIDA Cruises eingesetzt werden.

„Mit der neuen Helios-Klasse wird AIDA dem deutschen Urlaubsmarkt ganz neue Impulse geben“, so AIDA Präsident Felix Eichhorn. Bei diesen neuen Schiffen werden erstmals LNG Motoren von Caterpillar / MaK eingesetzt, die die strengsten Umweltauflagen erfüllen. Beim gesamten Engineering stand die Energieeffizienz im Fokus. Wärmerückgewinnung, innovative Elektromotoren, LED-Beleuchtung, eine Schiffsautomation mit der Ausrichtung auf Energieeffizienz, optimierte Unterwasseranstriche zur Widerstandsreduzierung, die Gewichtsoptimierung bei der Auswahl der Materialien und viele weitere Themen wurden mit höchster Priorität bei der Planung und Konstruktion bearbeitet.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit AIDA technologisch in eine ganz neue Dimension vorstoßen können. AIDA und Carnival stellen sich damit an die Spitze der Bewegung LNG als Treibstoff der Zukunft zu etablieren“, so Tim Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

Die neuen Schiffe für AIDA Cruises bieten zudem speziell auf die Destination ausgerichtete Bordeinrichtungen und Annehmlichkeiten der Extraklasse. Die Schiffe werden nicht nur mit ihrer Größe von 183.900 BRZ und ihrem Platz für 2.500 Kabinen, sondern auch im Design und bei der Umweltverträglichkeit neue Maßstäbe setzen.

Weitere Informationen zu den Schiffen und zur Reederei unter: www.aida.de.

Foto: Felix Eichhorn, Präsident AIDA Cruises und Tim Meyer und Bernard Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT.

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