Pressearchiv

Neu13.6.2018

Brandschutzübung auf der MEYER WERFT

In einem Technikraum eines Kreuzfahrtschiffes im Baudock 2 der MEYER WERFT wurde gestern Abend eine Brandschutzübung durchgeführt. An der Übung nahmen die Freiwillige Feuerwehr Papenburg-Untenende, die Feuerwehr Aschendorf, die Technische Einsatzleitung des Landkreises Emsland sowie die Werkfeuerwehr und Sanitäter der MEYER WERFT teil.

Das Szenario der Übung: Aus ungeklärter Ursache entstand in dem Technikraum ein Feuer mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr suchte angrenzende Bereiche mit Wärmebildkameras auf vermisste Personen ab. Im Laufe des Einsatzes entwickelte sich auf Deck 14 und 16 ebenfalls eine große Hitze, wodurch die Bereiche stark verqualmten. Mitarbeiter, die sich in diesen Bereichen befanden, konnten daher nicht fliehen. Einsatzkräfte retteten sie mit Hilfe von Fluchthauben aus den Gefahrenbereichen. Eine schwerstverletzte Person wurde vom Oberdeck gerettet.

Thomas Weigend (Geschäftsführer MEYER WERFT), Martin Eggengoor (Leiter Safety & Security Management) und Erik Feimann (Leiter Werkfeuerwehr) zogen eine positive Bilanz der Übung: „Im Fokus der Übung stand das Zusammenspiel der Feuerwehren mit den neuen Fahrzeugen, in die die MEYER WERFT vor kurzem investiert hat. Der neue Gerätewagen Logistik wurde für den Aufbau der Wasserversorgung aus dem am Werftgelände angrenzenden Hafenbecken eingesetzt. Dieses Fahrzeug verfügt über diverse Rollcontainer, die je nach Einsatzart eingesetzt werden können. Die Brandschutzübung hat wie bei den vergangenen Übungen auch dieses Mal gut funktioniert.“

An der Übung waren insgesamt etwa 100 Einsatzkräfte beteiligt.

Brandschutzübungen sind für die Werft von großer Bedeutung und werden daher in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Es werden weiter qualifizierte Fachkräfte bei der Werkfeuerwehr gesucht. Mehr Informationen unter www.meyercareer.com.

00
01
00
öffnen
Neu6.6.2018

Ausgezeichnete Lieferanten im Schiffbau

Partner of the Year 2017

In Warnemünde wurden gestern die besten Lieferanten sowohl der drei Werften MEYER WERFT, NEPTUN WERFT und MEYER TURKU als auch der MEYER Gruppe als Partner des Jahres 2017 feierlich ausgezeichnet.

Im letzten Jahr wurde aus der seit 2006 jährlich stattfindenden Veranstaltung „Partner des Jahres” erstmals die Veranstaltung „Partner of the Year” der MEYER Gruppe. In diesem Jahr lud die NEPTUN WERFT die Lieferanten der MEYER Gruppe als lokaler Gastgeber ins Kurhaus am Strand von Warnemünde ein.

Die Grundlage für die Auszeichnung bilden regelmäßig durchgeführte Lieferantenbeurteilungen. Folgende Lieferanten wurden ausgezeichnet:

  • NEPTUN WERFT: Drews Marine GmbH
  • MEYER WERFT: Consilium Marine & Safety AB
  • MEYER TURKU: Helkama Bica Oy
  • MEYER: Roxtec GmbH

In ihren Dankesworten hoben die Preisträger insbesondere die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Werften mit ihren Lieferanten hervor.

Die Geschäftsführer Bernard Meyer, Tim Meyer und Dr. Jan Meyer informierten über die Marktsituation. Anschließend standen sie ebenso wie Klaus Lübbers (Chief Procurement Officer MEYER Group), Manfred Ossevorth (Geschäftsführer NEPTUN WERFT) und Gunnar Pallutz (Einkaufsleiter NEPTUN WERFT) für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Mehr als 200 geladene Gäste verfolgten die Preisverleihung.

Im nächsten Jahr lädt die MEYER WERFT als lokaler Gastgeber nach Papenburg ein.

Keine Downloads
öffnen
Neu29.5.2018

"MethaShip" - Neuer Brennstoff mit Potenzial

Das Forschungsprojekt MethaShip untersucht, ob Methanol als Brennstoff für die Passagierschifffahrt dienen kann. Das Projektkonsortium bestehend aus Flensburger Schiffbau-Gesellschaft, Lloyd’s Register, MEYER WERFT sowie den assoziierten Partnern Caterpillar Motoren, Helm AG und MAN Diesel & Turbo, präsentierte jetzt die Ergebnisse.

Papenburg/Hamburg, 29. Mai 2018 – Gestern stellte das Konsortium des Projektes MethaShip in Hamburg seine Ergebnisse vor: Die Projektleitung bei dem Forschungsprojekt hatte die Abteilung Forschung & Entwicklung der Papenburger MEYER WERFT. Projektleiter ist Daniel Sahnen. Direkte Partner sind die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und Lloyd’s Register.

MethaShip ist ein national vom BMWi gefördertes Forschungsprojekt, in dem ein Zusammenschluss mehrerer Partner aus den Bereichen Schiffbau, Klassifikation, Motorenhersteller und Methanol-Produktion und -Vertrieb das Potenzial von Methanol als Brennstoff für Kreuzfahrt-schiffe und RoRo-Passagierfähren untersucht. Das Projekt startete im September 2014.

Im Zuge weiterer Verschärfungen der Emissionsvorschriften für Schiffe und aufgrund des stei-genden Umweltbewusstseins bei Reedereien und Passagieren, steht die Schifffahrt vor großen Herausforderungen. Die eingesetzten Brennstoffe und Technologien müssen geeignet sein Emissionen, z.B. Feinstaub, Stickoxide und Schwefeloxide, zu vermeiden. Außerdem muss der Brennstoff langfristig aus erneuerbaren Quellen bezogen werden können, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Partner des MethaShip-Projektes haben sich dieser Herausforderung gestellt. An der Abschlussveranstaltung in Hamburg nahmen etwa 90 Vertreter und Fachleute aus Politik, maritimer Industrie, Verbänden und Forschungseinrichtungen teil.

Ein zentrales Ergebnis des Projektes ist: Besonders synthetisch hergestelltes Methanol ist ein Brennstoff mit Zukunft, der das Potenzial besitzt, eine ambitionierte maritime Klimaschutzstrategie umzusetzen. Einige technische und wirtschaftliche Details sind noch zu klären bis Methanol durchgängig in der Schifffahrt eingesetzt werden kann, mittelfristig könnte jedoch der Durchbruch als Brennstoff für alle Schiffe erreicht werden. Dazu muss es gelingen gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die CO2-Emissionen ganzheitlich bewerten.

Methanol
Methanol (auch bekannt als Methyl-Alkohol) ist der einfachste Vertreter aus der Stoffgruppe der Alkohole. Es handelt sich um eine klare, wasserlösliche und biologisch abbaubare Flüssigkeit. Ein entscheidender Vorteil von Methanol gegenüber anderen alternativen Brennstoffen ist die sehr einfache Handhabbarkeit, denn Methanol ist im Gegensatz zu etwa LNG (Lagertemperatur -162 °C) bei Raumtemperatur flüssig. Die damit verbundenen besseren Lager- und Transporteigenschaften sind die Hauptgründe für das steigende Interesse an der Verwendung von Methanol als Brennstoff für die Schifffahrt.

Hier finden Sie die Presseinformation als PDF

Sie finden die gehaltenen Präsentationen auf der Seite des VSM (www.vsm.de) zum Download

00
01
00
öffnen
Neu19.4.2018

Norwegian Bliss abgeliefert

Neues Schiff der Norwegian-Flotte für Alaska und Karibik

Heute lieferte die MEYER WERFT das 167.800 BRZ große Kreuzfahrtschiff Norwegian Bliss in Bremerhaven an die Reederei Norwegian Cruise Line (Miami, USA) ab. In Eemshaven (NL) trainierte und testete die Crew intensiv alle Anlagen und Systeme des neuen Schiffes. Bei der Norwegian Bliss handelt es sich um den 11. Neubau der Papenburger Werft für Norwegian Cruise Line.

Die Passagiere können auf dem Schiff viele Attraktionen erleben: Erneut wird auf einem Schiff für Norwegian beispielsweise eine große Kartbahn angeboten. Zwei Wasserrutschen über mehrere Etagen und doppelte Ocean-Loops über die Bordwand hinaus sind die Highlights auf dem Pooldecks. Für Erholung sorgen die luxuriöse Innenausstattung, modernste Technik und ein herausragender Service der 1.700 Personen der Besatzung.

Modernste Unterhaltungskonzepte aus Hollywood sind der Maßstab für die Kreuzfahrtschiffe aus Papenburg. Doch nicht nur für einzigartige Unterhaltung ist gesorgt. Viele technische Maßnahmen zur Schonung der Umwelt sorgen dafür, dass ein schöner und gleichzeitig ökologisch verantwortungsvoller Urlaub an Bord verbracht wird. Der elektrische Pod-Antrieb, eine verbesserte Hydrodynamik, viele Energiesparvorrichtungen wie z.B. eine Wärmerückgewinnung oder umfangreiche Wasserreinigungssysteme machen dies deutlich. Die Abgase aus den energiesparenden Motoren werden in einem speziellen System (Scrubber) gereinigt

„Die Norwegian Bliss ist unser 45. Kreuzfahrtschiff-Neubau. Ich danke unserem gesamten Team für ihren großen Einsatz, das Schiff pünktlich fertigzustellen. Aufgrund unserer guten Auftragslage bieten wir weiter spannende berufliche Herausforderungen für Spezialisten an“, so Geschäftsführer Tim Meyer.

Nach der Ablieferung verlässt die Norwegian Bliss heute Bremerhaven in Richtung Southampton, wo das Schiff erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Getauft wird das Schiff am 30. Mai 2018 in ihrem Heimathafen Seattle von Elvis Duran, einem US-amerikanischen Radiomoderator. Im Sommer kreuzt die Norwegian Bliss in Alaska, während es im Winter in der Karibik unterwegs ist.

Norwegian Bliss - Hauptdaten

Vermessung167.800 BRZ
Länge über alles333,46 m
Breite auf Spanten41,4 m
Anzahl der Decks20
Tiefgang 8,40 m
Maschinenleistung MAN3x 12 V 2x 14V gesamt 76.800 kW
Antriebsleistung 44.000 kW
Geschwindigkeit 23,2 kn
Passagiere 3998
Anzahl der Passagierkabinen2043
Anzahl der Außenkabinen (inkl. Suiten) 1599
Anzahl der Innenkabinen 444
Besatzung max.1.716
Sitzplätze Theater858
Anzahl der Restaurants18
Anzahl Bars/Lounges12
Gesamtgewicht der aufgebrachten Farbeca. 300 t
Gesamtlänge der verlegten Kabel2.200 km
Gesamtlänge der verlegten Rohrleitungenca. 400 km
FlaggeBahamas
KlasseDNVGL

 

00
01
00
öffnen
Neu9.3.2018

Ems-Überführung der Norwegian Bliss

Das neue Kreuzfahrtschiff der amerikanischen Reederei Norwegian Cruise Line, die Norwegian Bliss, wird voraussichtlich am Dienstag, den 13. März 2018 Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft in Eemshaven ist am Donnerstagmorgen geplant. Später wird das Schiff für mehrere Tage die technische und nautische Erprobung auf der Nordsee absolvieren.

Die Passage der Norwegian Bliss über die Ems wird mit Unterstützung des Emssperrwerkes erfolgen. Die Dauer der Passage wird möglichst kurz gehalten. Weitere Informationen zur Funktion und zum Betrieb des Sperrwerkes unter www.nlwkn.niedersachsen.de.

Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:

Dienstag, 13. März 2018
ca. 19:30 Uhr Schiff in Warteposition (Papenburg)
ca. 20:00 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)

Mittwoch, 14. März 2018
ca. 02:00 Uhr Passieren der Weener Brücke (Weener)
ca. 04:15 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)
ca. 08.00 Uhr Ankunft Emssperrwerk (Gandersum)
ca. 10:15 Uhr Passieren Emssperrwerk
ca. 11:45 Uhr Passieren Emden

!!Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind kurzfristig möglich!!

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver am computergesteuerten Simulator in Wageningen (Niederlande), um so noch besser vorbereitet zu sein.

Die Norwegian Bliss wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Überführung bewältigt das Schiff mit Unterstützung zweier Schlepper.

Das 167.800 BRZ große Kreuzfahrtschiff gehört zu den größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffen und wird 3.998 Passagiere aufnehmen. Nachdem die technische und nautische See-Erprobung auf der Nordsee erfolgt ist, wird das Schiff am 19. April an die Reederei übergeben.

Auf der MEYER WERFT geht die Arbeit an weiteren Schiffen unterdessen mit Hochdruck weiter: Im Baudock II der Werft wird bereits an der AIDAnova für die Reederei AIDA Cruises (Rostock) gearbeitet, dass im Herbst 2018 fertig gestellt wird.

Weitere Informationen und Fotos gibt es unter www.facebook.com/meyerwerft und www.youtube.com/meyerwerft

Zeitplan als PDF

00
01
00
öffnen
Neu7.3.2018

Kooperation mit Schulen aus dem Landkreis Leer

Die MEYER WERFT unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit vier Schulen aus dem Landkreis Leer. Ziel der Vereinbarung ist die Förderung der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Die Vereinbarung vertieft die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Werft und den regionalen Schulen. Hier existiert bereits seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Die neue Kooperation beinhaltet, dass die MEYER WERFT Schülern z.B. mit Betriebsbesichtigungen und Praktika einen noch tieferen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht. Die Schulen ihrerseits gestalten den Unterricht praxisorientierter.

Darüber hinaus führt die MEYER WERFT gemeinsam mit den Schulen Projekte durch, um das Interesse der Schüler an der Berufswelt zu wecken. Die Vereinbarung trägt dazu bei, Fachkräfte auszubilden und in der Region zu halten. Folgende Schulen unterzeichneten gestern auf der Werft die neue Kooperationsvereinbarung: Schulzentrum Collhusen, Erich Kästner Hauptschule Rhauderfehn, Kreisrealschule Overledingerland, Haupt- und Realschule Ostrhauderfehn.

Foto:

Stehend: Ludger Husmann - Betriebsratsvorsitzender Meyer Werft, Günter Geerdes - Ausbildungskoordinator Meyer Werft; Erwin Siemens Ausbildungsleiter Meyer Werft.

Sitzend: Herr Klempin - Kreisrealschule Overledingerland; Herr Buchholz - Hauptschule Rhauderfehn; Herr Mählmann - Haupt- Realschule Ostrhauderfehn; Herr Bruns - Schulzentrum Collhusen; Anna Blumenberg – Meyer Werft Mitglied der Geschäftsleitung Personal.

00
01
00
öffnen
Zum Presseportal