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Neu12.1.2001

Überführung der Radiance of the Seas

Papenburg, Januar 2001 - Die Ems-Überführung des neuen Kreuzliners aus Papenburg wird am Samstag, den 20. Januar wieder live im Internet zu sehen sein. Unter der Web-Adresse www.meyerwerft.de können diverse Bilder vom Schiff auf der Ems abgerufen werden.

Die Radiance of the Seas, das neue 88.000-BRZ-Kreuzfahrtschiff für die amerikanische Reederei Royal Caribbean International, verlässt voraussichtlich am Samstag morgen die MEYER WERFT und fährt Ems abwärts nach Eemshaven, von wo aus sie später zu ausgiebigen Probefahrten in die Nordsee startet. Mit einer Länge über alles von 293,2 Metern und einer Breite von 32,20 Metern wird die Radiance of the Seas eine Kapazität von 2.100 Passagieren in 1050 Kabinen haben. Von den 813 Außenkabinen sind 577 Kabinen mit einem Balkon ausgestattet. Die gesamte Maschinenleistung des Schiffes beträgt 78.600 PS. Der neue Luxusliner wird eine Reisegeschwindigkeit von über 24 Knoten erreichen.

Für die Ems-Überführung des Schiffes ist folgender Zeitplan vorgesehen- wetter- und tidebedingte Veränderungen vorbehalten:

Samstag, 20.01.2001

ca. 06.30 Uhr - Schiff in Position vor Dockschleuse

ca. 07.00 Uhr - Passieren der Dockschleuse

ca. 09.30 Uhr - Passieren Friesenbrücke, Weener

ca. 11.00 Uhr - Ankunft Leerort

2. Teil:

ca. 20.00 Uhr - ab Leerort

ca. 20.25 Uhr - Passieren Jann-Berghaus Brücke

ca. 23.10 Uhr - Passieren Emden Ostmole

Sonntag, 21.01.2001

ca. 03.00 Uhr - Ankunft Eemshaven, Schiff fest

Werftkapitän bei der Überführung ist erstmals Thomas Teitge, (Lotsenbrüderschaft Emden), der bereits über eine lange Erfahrung als Lotse bei diese Fahrten verfügt. Darüber hinaus werden noch weitere Lotsen an Bord sein. Das gesamte Überführungsteam trainierte diese Überführung mehrmals am computer - gesteuerten Simulator, um so noch besser auf die Überführungsfahrt vorbereitet zu sein und auch schwierige Bereiche wie z.B. die Friesenbrücke in Weener erfolgreich zu meistern.

Während der Überführung werden vier Schlepper zur Assistenz im Einsatz sein: die Schlepper "Bremen" und "Wolf" (2 x 2.200 bzw. 2 x 2000 PS) sowie als Stand-by bzw. Hilfs- und Begleitfahrzeuge die Schlepper "Hillerdine Wessels" (1.900 PS) und der Werftschlepper "Rolf Willm" (1.040 PS). Die Überführungsgeschwindigkeit des Schiffes beträgt für die gesamte Strecke im Durchschnitt etwa 7 km/h.

Erstmals wird in diesem Jahr das Kreuzfahrtschiff die Ems in Richtung Nordsee rückwärts zurücklegen. Diese Veränderung wird durch den neuen Pod-Antrieb möglich. Die am Heck angebrachten Gondeln "schaufeln" das Wasser quasi unter das Schiff und bringen so bis zu 20 cm mehr Wasser unter den Kiel. Weiterhin ist das Schiff mit diesem Antrieb rückwärts noch besser zu manövrieren, vergleichbar mit einem Frontantrieb beim Auto.

Abgeliefert wird die Radiance of the Seas an die Reederei Anfang März 2001. Das Schiff wird für weltweite Kreuzfahrten eingesetzt und bietet eine Vielfalt luxuriöser Kabinen, ein Theater, Restaurants sowie diverse Sportmöglichkeiten. Darüber hinaus entsteht momentan im Baudock der Werft die Super Star Libra für die Reederei Star Cruises, Malaysia. Dieses Schiff wird im Herbst 2001 abgeliefert.

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Neu11.10.2000

Geburt eines Luxusliners

Radiance of the Seas verlässt das überdachte Baudock

Papenburg, 11.10.2000 - Nach Abschluss von umfangreichen Maschinenerprobungen verlässt das 88.000-BRZ-Kreuzfahrtschiff Radiance of the Seas, das für die amerikanische Reederei Royal Caribbean International gebaut wird, am 14. Oktober das überdachte Baudock der MEYER WERFT. Am Ausrüstungskai wird dann der Innenausbau fortgesetzt und das Schiff wird voraussichtlich Anfang Januar 2001 zum Probefahrtstandort ins niederländische Eemshaven überführt.

Die Radiance of the Seas ist das erste von vier Schiffen, das für diese Reederei auf der MEYER WERFT in Papenburg gebaut wird. Das Schiff hat eine Länge über alles von 293,2 Metern, eine Breite von 32,2 Metern und wird eine Geschwindigkeit von über 24 Knoten erreichen. Es werden an Bord bis zu 2500 Passagiere in 1050 Kabinen von 858 Besatzungsmitgliedern betreut. Die Energie für das Schiff wird erstmals durch Gas- und Dampfturbinen erzeugt. Über zwei 20-MW-Azipods wird das Schiff angetrieben.

Die Radiance of the Seas verfügt über eine Vielzahl von exklusiven Ausstattungsmerkmalen. Ein Beispiel: das neunstöckige Atrium, das über eine verglaste Außenwand den Blick auch aus den gläsernen Fahrstühlen aufs Meer erlaubt. Dieser großzügig gestaltete Raum wird einer der Höhepunkte, die das Schiff zu bieten hat. Das Theater, das sich über drei Stockwerke erstreckt und zwei übereinander liegende Balkone hat, wird ca.1000 Gästen Platz bieten und ist mit modernsten digitalen Audio-, Video- und Bühnensystemen ausgestattet. Der Sportbereich des Schiffes ist sehr großzügig angelegt. Auf den Sonnendeck 13 wird eine 9-Loch-Kleingolfanlage errichtet. Für Sportbegeisterte, die sich während der Reise fit halten möchten, bietet die Radiance of the Seas an der Rückwand des Schornsteins eine 9 Meter hohe Kletterwand.

Nach der Ems-Überführung und der anschließenden Probefahrt folgt die Ablieferung der Radiance of the Seas an die Reederei im Frühjahr 2001.

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Neu7.9.2000

61 neue Auszubildende auf der Werft

Insgesamt 143 junge Leute werden in 12 Berufen ausgebildet

Papenburg, 8. September 2000 - Zum 1. September 2000 begannen 61 junge Menschen eine Berufsausbildung auf der Papenburger MEYER WERFT. In diesem Jahr wurde die Zahl der neuen Auszubildenden noch einmal um 52,5% (1999: 40 neue Auszubildende) erhöht. Damit beschäftigt die Werft momentan insgesamt 143 Auszubildende in insgesamt zwölf gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsberufen.

Mit dieser Anzahl von Auszubildenden ist die Werft einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. In diesem Jahr schlossen insgesamt 35 Auszubildende der MEYER WERFTerfolgreich ihre Ausbildung ab, und alle konnten anschließend in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Aufgrund der Investitionen und Neuausrichtung der Werft werden in den nächsten Jahren weiterhin viele motivierte und qualifizierte Auszubildende eingestellt. Neben der reinen Berufsausbildung werden gegenwärtig 17 Fachoberschüler und Studenten studienbegleitend im Rahmen eines Praktikums auf der MEYER WERFT ausgebildet. Zusammen mit anderen Bildungsträgern wurden auf der MEYER WERFT 15 Umschulungen erfolgreich durchgeführt. Auch diese Umschüler sind heute Mitarbeiter der Werft.

Foto: Ausbilder und die neuen Auszubildenden der MEYER WERFT

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Neu29.6.2000

Neuartiger Antrieb in Papenburg

Pod-Antrieb des neuen Luxusliners installiert

Papenburg, 29. Juni 2000 - Die Schiffbauer der MEYER WERFT aus dem Emsland sind wieder um eine Innovation reicher. Erstmalig wurde jetzt auf einer deutschen Werft sogenannte Pod-Antriebe anstelle von konventionellen Ruder- und Wellenanlagen mit Propellern installiert.

Diese neue Anlage besteht aus zwei Pods (englisch "Pod" = Gehäuse, Gondel) in dem sich je ein Fahrmotor befindet. Am vorderen Ende der Pods befinden sich die neuen, fünfflügeligen und besonders vibrationsarmen Propeller (Schiffschraube). Die Pods sind um 360° drehbar und sorgen damit für eine sehr gute Manövrierfähigkeit des Schiffes. Somit braucht man keine Ruderanlagen mehr. Auch die langen Antriebswellen mit Wellenböcken sind überflüssig geworden. Für den Laien überraschend ist, dass der Propeller vor dem Motor angebracht wird.

Durch diese Veränderungen kann das Wasser ungehindert zu den Propellern strömen. Dadurch wird eine Brennstoffeinsparung von mehr als 10% ermöglicht und es gibt keinen störenden Lärm oder Vibrationen mehr von den Propellern. Im überdachten Dock der emsländischen Werft wurden bei dem im Bau befindlichen Luxusliner Radiance of the Seas nun die mit Abstand weltweit bisher größten Azipods des Herstellers ABB eingebaut. Die zwei Pods verfügen über eine gewaltige Leistung von je 20 Megawatt (28.000 PS). Die Propeller selber haben je einen Durchmesser von 5,80 Metern. Die Pods inklusive Propeller sind 12 Meter lang, haben einen Durchmesser von 3 Metern und sind knapp 7,5 Meter hoch. Das Gewicht der Pods beträgt etwa jeweils 170 Tonnen.

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Neu23.6.2000

Ein neuer Luxusliner entsteht

Kiellegung der Super Star Libra für Star Cruises

Papenburg, 23. Juni 2000 - Die Papenburger MEYER WERFT hat heute den ersten von rund 60 Blöcken des neuen 91.000 BRZ Kreuzfahrtschiffes Super Star Libra für Star Cruises in das überdachte Baudock gehoben. Im Dock der Papenburger Werft legte Colin Veitch, Vorstandsmitglied der Reederei, den Glückspfennig auf die Pallungen, bevor der 600-Tonnen-Kran den ersten Block des neuen Schiffes absetzte. Dieser erste Block wiegt knapp 500 Tonnen, ist 20 Meter lang, 32,2 Meter breit und etwa 8 Meter hoch.

An der feierlichen Kiellegung haben neben den Vertretern der Reedereien und der Werft, Mitarbeiter von Reiseveranstaltern und der Klassifikationsgesellschaft sowie Pressevertreter teilgenommen. Die Super Star Libra ist der erste von zwei neuen Luxuslinern für Star Cruises und Norwegian Cruise Line (NCL). Mit der Übernahme von NCL wurde Star Cruises zur drittgrößten Kreuzfahrtreederei der Welt. Die beiden Schiffe haben eine Länge über alles von 294 Metern und eine Geschwindigkeit von ca. 25 Knoten. In je 1.128 Kabinen können 2.256 Passagiere untergebracht werden.

Die neuen Schiffe werden ein ganz neues Design haben. Highlights im Hinblick auf die Architektur sind bei der Super Star Libra neben vielen anderen außergewöhnlichen Räumen z.B. zwei riesige Suiten von je 175 m², die je über einen eigenen Garten verfügen. Diese Schiffe werden aber nicht nur vom Design, sondern auch technisch neue Maßstäbe setzen. Sie werden z.B. mit Pod-Antrieb (pod=Gehäuse) ausgerüstet sein, der vergleichbar mit einem Außenborder einen 360̊Arbeitsbereich hat. Die Propeller werden hierbei direkt von Elektromotoren angetrieben, die in dem Unterwassergehäuse unter dem Schiff installiert sind.

Wie bereits einige Kreuzliner der MEYER WERFT in den letzten Jahren und zukünftig alle weiteren Schiffe, wird auch die Super Star Libra einen umweltfreundlichen, TBT-freien Antifoulinganstrich erhalten. Die Ablieferung des ersten Schiffes ist vorgesehen für das Jahresende 2001, das zweite Schiff wird Ende 2002 abgeliefert.

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Neu15.4.2000

Neues Luxusschiff aus dem Emsland

76.000-BRZ-Kreuzliner Aurora abgeliefert

Papenburg, 15.04.2000 - Am 15. April 2000 liefert die MEYER WERFT im niederländischen Eemshaven das 76.000-BRZ-Kreuzfahrtschiff Aurora an die britische Reederei P&O Cruises ab. Bei der Aurora handelt es sich um den zweiten Luxusliner, den die Papenburger Werft für P&O Cruises gebaut hat.

Der Meyer-Neubau wird die positive Entwicklung der Reederei weiter verstärken und zur Festigung ihrer Position als eine der vier weltweit führenden Kreuzfahrtanbieter beitragen. Die Aurora verbindet modernste Technik mit Luxus im britischen Stil. Neben dem neuen Design bietet dieser Luxusliner dem Passagier eine Vielzahl von Besonderheiten und Komfort: Knapp 70 % der Kabinen sind Außenkabinen. Mehr als 60% dieser Kabinen verfügt über einen Balkon. P&O bietet dem Passagier einen überdurchschnittlichen Service. Weiterhin garantieren der diesel-elektrische Antrieb, die interaktiven Kommunikationssysteme sowie die umfangreiche Bühnentechnik an Bord Sicherheit und Unterhaltung nach den neuesten technischen Standards.

Die Entstehung des aktuellen Kreuzliners aus Papenburg haben während des Baus und der Überführung des Schiffes etwa 250.000 Menschen erlebt. Nach der Ablieferung verlässt die Aurora das niederländische Eemshaven mit Ziel Großbritannien. Heimathafen des Schiffes ist London. Der neue Kreuzliner wird am 27. April 2000 von der englischen Prinzessin Anne in Southampton getauft. Die erste Kreuzfahrt von Southampton beginnt am 1. Mai 2000. Ziel der ersten Reise ist das Mittelmeer. Die Aurora wird neben Mittelmeerkreuzfahrten auch in der Nord- und Ostsee sowie im Winter auf weltweiter Fahrt eingesetzt.

Hauptdaten Aurora

Länge über alles270 m
Länge zwischen den Loten

242,6 m

Breite auf Spanten32,2 m
Anzahl der Decks14
Tiefgang7,90 m
Tragfähigkeit6.450 t
Vermessung76.000 BRZ
Maschinenleistung79.968 PS
Antriebsleistung54.400 PS
Geschwindigkeit24,0 kn
Passagierkapazität1.878
Besatzung936
Anzahl der Passagierkabinen939
Anzahl der Außenkabinen653
Anzahl der Innenkabinen286
Sitzplätze Theater700
Anzahl der Restaurants4
Anzahl der Aufzüge10/6
Anzahl der Pools10
FlaggeGroßbritannien
KlasseDas Schiff wurde nach Klasse Lloyd´s Register of Shipping 100 A 1 "Passenger Ship" LMC, CCS gebaut.

Einrichtung

Kabinen Die Aurora hat 2 Penthouse-Suiten über 2 Decks sowie 2 "Deluxe-Corner"-Suiten, 8 Suiten und 18 "Deluxe"-Kabinen (Mini-Suiten). Insgesamt besitzt das Schiff 623 Außen- und 286 Innenkabinen.

Insgesamt befinden sich an Bord:

Penthouse-Suiten

2

Suiten

8

Deluxe-Kabinen

20

Stateroom-Kabinen

96

Außenkabinen mit Balkon

272

Außenkabinen

239

Innenkabinen

280

Kabinen für Behinderte

16

Alle Passagierkabinen sind mit Farb-TV, Telefon, Safe und individueller Temperaturregelung ausgestattet.

Öffentliche Räume

Atrium (Deck 5-8) Den Mittelpunkt des Schiffes bildet die über vier Decks ragende Eingangshalle. Aufwendig verarbeitete Wände und Stützenverkleidungen aus Naturstein prägen das Erscheinungsbild auf Deck 5, 6 und 7. Absolute Highlights des Atriums sind die Wasserfallstatue, die Haupttreppe mit Handlauf aus Bronze und Natursteinstufen sowie die hintergrundbeleuchtete Marmordecke über dem Atrium.

Champion´s (Deck 7) Die Sportbar an Bord der Aurora bietet Möglichkeiten die neuesten Sportereignisse auf großen LCD-Bildschirmen zu verfolgen. Snacks und Drinks werden an der Bar gereicht und können bei Piano-Livemusik genossen werden. Das Segelarrangement in der Raummitte betonen den sportlichen Charakter des Raumes.

Café Bordeaux (Deck 8) Das Café ist im modernen französischen Stil gehalten. Der Passagier hat die Möglichkeit, aus dem reichhaltigen Angebot an "süßen Sachen" auszuwählen. Der Deckendom hat einen Durchmesser von über 7,5 m und ist umlaufend mit handgemalten Glaspaneelen eingefasst.

Crow´s Nest (Deck 13) Der während des Tages als Aussichtslounge genutzte Raum dient abends als Tanzbar für die Passagiere. Der Bereich bietet eine Parkett-Tanzfläche mit angrenzender Bühne für die Musiker. Die großen Fenster und die Raumhöhe geben dem Raum einen großzügigen, offenen Charakter.

Alexandria Restaurant (Deck 6) Das Restaurant im Heck des Schiffes bietet Platz für ca. 520 Gäste. Die Tische sind in unterschiedlichen Ebenen angeordnet, um allen Gästen den Blick aus den Fenstern zu ermöglichen. Großflächige Gipsdecken mit Sternenbildern aus Glasfaserbeleuchtung und dekorative Deckenelemente sind Highlights in diesem Restaurant.

Orangery (Deck 12) Das Selbstbedienungsrestaurant bietet Platz für ca. 400 Passagiere. Die verschiedenen Counter bieten ein reichhaltiges Angebot an Speisen. Es besteht die Möglichkeit, die Orangery in zwei Räume zu unterteilen, so dass der Passagier in den Abendstunden diesen Bereich auch als Tanzbar nutzen kann. Angrenzend an das Selbstbedienungsrestaurant befindet sich ein Outdoor-Café.

Curzon Theatre (Deck 7) Das im Vorschiff angeordnete Theater bietet Platz für etwa 700 Zuschauer. Für die Aufführung von aufwendigen Shows, Musicals etc. wurde die Bühne mit modernster Theatertechnik, z.B. fahrbaren Drehbühnen und Orchesterliften, ausgestattet. Videoprojektoren und theatergerechte Ton- und Effektbeleuchtung gehören ebenfalls zur Ausstattung, die keinen Vergleich mit großen Bühnen scheut.

Pools (Deck 12 und Deck 8) Im Außenbereich des Schiffes sind drei Pools angeordnet. Der vordere Pool besitzt zwei Wasserfälle, einen Whirlpool, eine Bar und Sonnenbereiche auf mehreren Ebenen. Die Ausstattung ist im mediterranen Stil gehalten. Der "Crystal Pool" im mittleren Bereich des Decks wird von einem riesigen Glasschiebedach überspannt. Bei dieser vierteiligen Einheit, die 20 x 20 m groß ist, wurde auf große Glasflächen Wert gelegt. Im vorderen Bereich des überdachbaren Pools können sich die Gäste an einer Bar erfrischen, an der Rückseite ist eine Bühne angeordnet, und neben dem Pool befinden sich zwei Whirlpools. Für das leibliche Wohl gibt es zwischen den Pools das Fastfood-Restaurant "Sidewalk Café".

Ausrüstung Sicherheitssysteme Die Aurora ist in 7 Hauptbrandabschnitte unterteilt. Sie hat den Status eines 2-Abteilungs-Schiffes und ist nach den neuesten IMO-Vorschriften ausgelegt. Neben 4 Tenderbooten, 10 Rettungsbooten sowie zwei Rescue-Booten verfügt die Aurora über zwei sog. "Marine Evacuation Systems". Diese Systeme ermöglichen es, im Notfall die Passagiere über Rettungsrutschen zu evakuieren.

Küchen Auf der Aurora werden sowohl die Gäste als auch die Besatzung von 4 Küchen und diversen Pantrys und Bars verpflegt. So besitzt das Schiff neben der Bäckerei eine Hauptküche (Deck 6), die Crew-Küche (Deck 5) und eine französische Küche (Deck 8). Bereiche, in denen Lebensmittel bearbeitet werden, sind komplett aus Edelstahl, um den amerikanischen Gesundheitsvorschriften zu genügen.

Bühnenanlage Das "Curzon Theatre" verfügt über eine umfangreiche Bühnenanlage. Die Untermaschinerie besteht aus vier einzelnen Orchestergraben-Liften. Des weiteren wurden zwei auf Bühnenniveau fahrbare Wagen mit integrierten Drehscheiben installiert.

Integrierte Brückenanlage Auf der Aurora kommt das "Navigation And Command System" ATLAS NACOS 65-3 zum Einsatz. Dieses System beinhaltet alle Elemente, die für eine sichere Navigation auch in stark befahrenen und engen Fahrtgebieten notwendig sind.

Wasserver-/entsorgung An Bord der Aurora können bis zu 1.280 m³ (= 1.280.000 Liter) Trinkwasser an einem Tag erzeugt werden. Abwassersystem Das gesamte Schwarzwasser wird über ein Rohrsystem in den vier Vakuumanlagen gesammelt und von dort gleichmäßig durch vier biologische Abwasseraufbereitungsanlagen geklärt und entsorgt.

Klimaanlage Die Vollklimaanlage der Aurora ist für weltweiten Einsatz ausgelegt. Die 234 lüftungstechnischen Anlagen an Bord transportieren stündlich ein Volumen von etwa 2.150.000 m³ Luft.

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