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Neu30.5.2006

Baubeginn des Gastankers Clipper Helen

Brennstart für das zweite von vier Schiffen für norwegische Reederei

Papenburg, 30.05.2006 - "Start frei" für den Bau des zweiten von vier Gastankern auf der MEYER WERFT: Bertram Engelsen, technischer Direktor der Reederei Solvang ASA, drückten heute den Startknopf der computergesteuerten Brennmaschine. Hiermit wird die erste Stahlplatte für das neue Schiff bearbeitet und der Bau des neuen Schiffes beginnt.

Die LEG/LPG-Tanker für Norwegen werden eine Länge von 154,90 m über alles, eine Breite von 22,70 m, eine Ladekapazität von 17.000 m³ und eine Geschwindigkeit von 17 kn haben. Der Tiefgang bei voller Ladung Äthylen, das bis zu minus 104° C gekühlt wird, liegt bei 8,10 Meter. Neben Äthylen können die Schiffe u.a. Vinylchloridmonomer, Ammoniak und Propylenoxid - bis zu minus 48° C gekühlt - transportieren.

Die Ablieferungen dieser Spezialschiffe mit den Baunummern S. 653, S.654, S.681 und S. 682 sind für das 3. bzw. 4. Quartal 2007 und 3./4. Quartal 2008 geplant. Insbesondere für die Ausrüstung der Schiffe wird das Schwesterunternehmen NEPTUN WERFT in Rostock mit einbezogen. Diese vier Neubauten knüpfen damit an die zuletzt 1998/99 für den gleichen Kunden gebauten zwei 12,500 m³ großen Gastanker Clipper Harald und Clipper Viking an.

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Neu19.4.2006

Pride of Hawaii abgeliefert

Neues Schiff für Norwegian Cruise Line unter amerikanischer FlaggePapenburg/Eemshaven, 19.04.2006 - - Heute wurde das 93.558 BRZ große Kreuzfahrtschiff Pride of Hawaii in Eemshaven (NL) von der MEYER WERFT an die Reederei NCL America (USA) übergeben. Die bereits letzte Woche geplante Ablieferung hatte sich verzögert, da vorsorglich zwei Lager des Antriebsaggregates getauscht wurden.

Die Pride of Hawaii, die dennoch pünktlich ihren Kreuzfahrtdienst vor Hawaii aufnimmt, ist besonders für den amerikanischen Markt ausgelegt. Zwei weitere Schwesterschiffe für die Schwestergesellschaft Norwegian Cruise Line (NCL) sind noch auf der MEYER WERFT im Bau. Die Norwegian Pearl und Norwegian Gem folgen Ende 2006 bzw. Herbst 2007. Insgesamt ist die Pride of Hawaii schon das sechste Schiff für NCL.

Das Schiff verbindet modernste Erlebnisgastronomie des "Freestyle-Cruising-Konzeptes" von NCL mit einer luxuriösen Ausstattung und modernsten technischen Ansprüchen. Neben dem neuen Design bietet dieser Luxusliner dem Passagier eine Vielzahl von Besonderheiten und Komfort: Knapp 70% der Kabinen sind Außenkabinen, der größte Teil dieser Kabinen hat einen eigenen Balkon. Darüber hinaus bietet NCL America dem Passagier mit seiner ca. 1.100-Mann starken Besatzung einen hervorragenden Service. Mit dem diesel-elektrischen Pod-Antrieb, interaktiven Kommunikationssystemen sowie der umfangreichen Bühnentechnik an Bord wird Sicherheit und Unterhaltung nach den neuesten technischen Standards garantiert.

Nach der Ablieferung verlässt die Pride of Hawaii das niederländische Eemshaven in Richtung USA, wo die Besatzung aufgenommen wird und sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Das Schiff wird im Sommer den Kreuzfahrtdienst für die Marke "NCL America" aufnehmen.

Pride of Hawaii - Hauptdaten

Vermessung93.558 BRZ
Länge über alles294,13 m
Breite auf Spanten32,2 m
Anzahl der Decks15
Tiefgang8,20 m
Tragfähigkeit7.500 t
Maschinenleistunggesamt 72.000 kW ca. 100.000 PS
Antriebsleistung39.000 kW = 53.000 PS
Geschwindigkeit25 kn
Passagiere2466
Anzahl der Passagierkabinen1233
Anzahl der Außenkabinen (inkl. Suiten)816
Besatzungca. 1.100
Sitzplätze Theater1.042
Anzahl der Restaurants10
Anzahl Bars/Lounges13
Gesamtgewicht der aufgebrachten Farbeca. 220 t
Gesamtlänge der verlegten Kabel2.000 km
Gesamtlänge der verlegten Rohrleitungen200 km
FlaggeUSA
Klasse ABS / DNV


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Neu12.4.2006

Pride of Hawaii dockt in Bremerhaven

Antriebsaggregat wird überprüft

Papenburg, 12.04.2006 - Das neue Kreuzfahrtschiff der Papenburger MEYER WERFT, die Pride of Hawaii für Norwegian Cruise Line (NCL), wird am Samstag, 15. April 2006 gegen Mittag in Bremerhaven eintreffen. Im Dock der Lloyd Werft findet eine Überprüfung des Pod-Antriebes des Schiffes statt. Das Schiff wird voraussichtlich vier Tage in Bremerhaven sein.

Nach der anschließenden Ablieferung wird das Schiff ohne Passagiere von der Reederei nach Baltimore/USA überführt, wo die weitere Besatzung an Bord geht. Das Schiff geht wie geplant im Sommer des Jahres in den regulären Kreuzfahrtdienst vor Hawaii.

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Neu31.3.2006

Schiffbau-Woche auf der MEYER WERFT

Papenburg beteiligt sich an europaweiter AktionPapenburg, 31.03.2006 - Die MEYER WERFT und die Schulen in der Region beteiligen sich intensiv an der Schiffbau-Woche. Diese Aktion wurde initiiert vom Europäischen Schiffbauverband sowie vom Europäischen Dachverband der Metallgewerkschaften.

Um jungen Menschen die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Schiffbauindustrie aufzuzeigen, hat auch die MEYER WERFT ihre Pforten für den potenziellen Nachwuchs geöffnet. Mit drei Schulen wurden daher besondere Projekte vereinbart: Das Gymnasium Papenburg hat im Rahmen einer Projektwoche das Thema "Jugend & Kreuzfahrt" aufgegriffen. Schüler der 11. Klasse haben hierbei in einer Studie die Anforderungen Jugendlicher an ein Kreuzfahrtschiff definiert. Schüler der Berufsbildenden Schulen in Papenburg berichten über ihr Projekt der CAD-Ausbildung an der Berufsschule. Darüber hinaus hat die Michaelschule (Haupt- und Realschule) in einem stärker handwerklich orientierten Projekt ein Schiffsmodell der AIDAdiva gebaut, um ihre Faszination für den Schiffbau deutlich zu machen.

Die Berufsbildung der Werft wird auf hohem Niveau weitergeführt. Gleichzeitig beteiligen sich die Auszubildenden immer wieder an besonderen Projekten. Dieses Jahr haben die Auszubildenden der Werft im Rahmen der niedersächsischen Landesgartenschau in Winsen 35 Tonnen Metall verarbeitet. "Der Schlüssel zum jüngsten Erfolg der deutschen Werften liegt in der hohen Innovationskraft der Branche", so Bernard Meyer, Geschäftsführer und zurzeit Vorsitzender des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik. Erwin Siemens, Betriebsrats-vorsitzender, weiter: "Um den Technologievorsprung zu halten, müssen wir weiter intensiv ausbilden. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs für unsere Facharbeiter und Ingenieure."

Momentan beschäftigt die Werft über 2200 Mitarbeiter direkt. Aktuell wird neben den angekündigten 100 Neueinstellungen in der Stammbelegschaft auch die Zahl der Neueinstellungen bei den Auszubildenden auf jetzt 60 in diesem Jahr erhöht. Die Werft beschäftigt damit insgesamt 200 Auszubildende und ist bis 2009 mit acht Kreuzfahrtschiffen und vier Gastankern ausgelastet.

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Neu24.3.2006

Umbenennung zur MEYER WERFT GmbH

Papenburg, 24. März 2006 - Die Jos.L. Meyer GmbH, die schon immer international als Meyer Werft bekannt war, heißt jetzt auch offiziell MEYER WERFT GmbH. Die Holding Neptun Industrie GmbH wurde bereits Ende 2005 zur MEYER NEPTUN GmbH umbenannt. Die frühere Neptun Stahlbau GmbH heißt jetzt NEPTUN WERFT GmbH.

Im Rahmen dieser Umbenennungen wurde auch ein einheitliches Erscheinungsbild für die gesamte Gruppe entworfen: Die Logos der MEYER WERFT GmbH, der NEPTUN WERFT GmbH und der MEYER NEPTUN GmbH wurden entsprechend graphisch angepasst. Das Markenzeichen der Werft, der Schriftzug Jos.L.Meyer Papenburg mit der lang gezogenen Werftflagge auf der Baudockhalle, bleibt jedoch aus Tradition erhalten.

Die Papenburger MEYER WERFT ist bekannt für den Bau großer Kreuzfahrtschiffe und anderer Spezialschiffe. 2200 Mitarbeiter sind momentan direkt beschäftigt. Aktuell laufen 100 Neueinstellungen. Die Zahl der Neueinstellungen bei den Auszubildenden wurde ebenfalls auf 60 pro Jahr erhöht. Insgesamt werden 200 Auszubildende beschäftigt. Die Werft ist bis 2009 mit acht Kreuzfahrtschiffen und vier Gastankern ausgelastet.

Die Rostocker NEPTUN WERFT beschäftigt 400 Mitarbeiter, davon 60 Auszubildende, und hat sich inzwischen einen Namen beim Bau von Flusskreuzfahrtschiffen gemacht.

Zwei neue Schiffe für Premicon aus München werden im Februar und März dieses Jahres abgeliefert, die Ablieferung von zwei weiteren Neubauten erfolgt Anfang 2007. Zudem wird an großen Sektionen für Papenburg gearbeitet.

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Neu8.3.2006

Emsüberführung der Pride of Hawaii

Neuer Start Emsüberführung der Pride of Hawaii

Papenburg, 10.03.2006 - Aufgrund der Auswertung der neuesten Wetterprognosen für die nächsten Tage wird der Fahrplan erneut geändert: Das Kreuzfahrtschiff, die Pride of Hawaii für Norwegian Cruise Line (NCL), wird am Sonntag, den 12. März die MEYER WERFT in Richtung Nordsee verlassen. Die Passage des Schiffes über die Ems wird ohne Zwischenstopp mit Unterstützung des Emssperrwerks erfolgen.

Für die Überführung gilt folgender ganz neuer Zeitplan, der sich entsprechend den Wetterbedingungen kurzfristig weiter verschieben kann:

Sonntag, 12. März 2006

ca. 19.00 Uhr - Passieren der Dockschleuse (Papenburg)

ca. 21.30 Uhr - Passieren der "Friesenbrücke" (Weener)

ca. 24.00 Uhr - Passieren der "Jann-Berghaus-Brücke (Leer)

Montag, 13. März 2006

ca. 08.00 Uhr - Oldersum (vor dem Sperrwerk)

ca. 12.00 Uhr - Passieren Emssperrwerk (Gandersum)

Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind möglich.

Das Ablegen des Schiffes im Papenburger Hafen und das Passieren der Dockschleuse wird live im Internet übertragen. Die Webcam findet man auf der Homepage der MEYER WERFT unter: www.meyerwerft.de. Die Touristik-Information der Stadt Papenburg bietet zudem kurzfristig vor Ort Werftführungen an. Besichtigungen der Werft können auch im Vorfeld gebucht werden unter: Tel.: 04961/83 960 - Fax:04961/839696

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver am computergesteuerten Simulator in Wageningen (Niederlande), um so noch besser vorbereitet zu sein. Die Pride of Hawaii wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich bestens bewährt.Die Überführung bewältigt das Schiff mit eigenem Antrieb. Als doppelte Sicherung für den Fall, dass ein System ausfällt, werden zwei Schlepper im Einsatz sein. Das sind die Schlepper "Wal" und "Bremerhaven" (2x 1.600 kW bzw. 2x 1.450 kW).

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