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Neu12.4.2013

Neues Forschungsschiff SONNE auf Kiel gelegt

Einsatz ab 2015 im Indischen und Pazifischen Ozean / Weiterer Meilenstein zur Modernisierung der deutschen Forschungsflotte

Papenburg, 12. April 2013 - Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat heute in Papenburg gemeinsam mit Vertretern der Landes Niedersachsen und der Meyer Werft die Kiellegung des neuen Tiefseeforschungsschiffes SONNE vorgenommen. Die erste Sektion des 116 Meter langen Schiffes wurde im Baudock aufgelegt. Das Schiff soll im Januar 2015 an die Wissenschaft übergeben werden und an Bord Platz für 40 Forscher bieten. Haupteinsatzgebiete des neuen Tiefseeforschungsschiffes werden der Indische und Pazifische Ozean sein. Die SONNE wird dazu beitragen, wissenschaftlich und gesellschaftlich besonders relevante Forschungsfragen zu beantworten, vor allem hinsichtlich des Klimawandels, der Versorgung mit marinen Rohstoffen und der Folgen des Eingreifens in die Ökosysteme. Das neue Forschungsschiff SONNE löst seinen 44 Jahre alten Vorgänger ab und zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus.

„Mit dem neuen Forschungsschiff SONNE steht den deutschen Meeresforschern eines der weltweit modernsten Instrumente zur Verfügung, um den Einfluss der Meere auf unser Klima zu untersuchen“, erklärte Wanka. „Mit dem Neubau setzen wir die Modernisierung der deutschen Forschungsflotte fort.“ Die Modernisierung wurde mit dem Bau des eisrandfähigen Forschungsschiffes MERIAN begonnen. Bis zum Ende dieser Dekade wird das Bundesministerium die weiteren Forschungsschiffbauten POLARSTERN, POSEIDON und METEOR beauftragen.

„Weil wir als Küstenland großes Interesse an der Forschung zum Klimawandel haben, hat sich Niedersachsen besonders stark für den Bau der SONNE engagiert“, sagte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Mit Wilhelmshaven als Heimathafen der SONNE wird deutlich, wie gut die Meeres- und Klimaforschung im Land inzwischen wahrgenommen wird."

Der Bau dieses Spezialschiffes spiegelt den hohen Stand deutscher Schiffbaukunst wider und trägt zur Beschäftigungssicherung auf der Meyer Werft und bei ihren Zulieferern sowie der das Schiff zukünftig betreibenden Reederei RF Forschungsschifffahrt bei. Erfreulich ist auch die hohe Zahl an Ausbildungsplätzen für den maritimen Nachwuchs. Das neue Forschungsschiff wird in gemeinsamer Finanzierung der Baukosten von 124,4 Mio. € von Bund (90 Prozent) und den Küstenländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen (10 Prozent) erstellt. FS SONNE wird seinen Heimathafen in Wilhelmshaven haben.

Weitere Informationen zur Deutschen Forschungsflotte finden Sie im Internet unter: www.bmbf.de

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Neu25.3.2013

MEYER WERFT und Hülsta bauen gemeinsame Zukunft

Erfolgreiche Partnerschaft wird vertraglich besiegelt

Papenburg, 25. März 2013 – Seit 2008 arbeiten die MEYER WERFT und die Hüls Unternehmensgruppe mit den Hülsta Möbelwerken erfolgreich zusammen. Gemeinsam mit dem Papenburger Kabinenhersteller EMS PreCab wurden in den letzten Jahren verschiedenste Projekte im Kreuzfahrtbereich erfolgreich miteinander realisiert. Auch bei den aktuell im Bau bzw. im Auftrag befindlichen Schiffen wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortgeführt.

Gestartet wurde die Zusammenarbeit bei der Kabinenmöblierung für die Disney Dream. Bei den Clubschiffen für AIDA Cruises wurden neben Möbeln für die Kabinen auch Möbel für die Crew-Bereiche geliefert. „Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit zweier traditionsbewusster Familienunternehmen haben wir kontinuierlich weiter ausgebaut. Die Hüls-Unternehmensgruppe liefert so beispielsweise auch Möbel für die Kabinen auf der Norwegian Breakaway sowie für die weiteren Schiffe der Norwegian Cruise Line, die in den nächsten Jahren gebaut werden“, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Mit der jetzt geschlossenen Partnerschaftsvereinbarung wird aus der bisherigen guten Zusammenarbeit eine strategische Partnerschaft. Die damit verbundene Ausweitung der Zusammenarbeit bedeutet eine noch engere Kooperation bei Neuprojekten. „Wir freuen uns, dass wir besonders bei innovativen Themen wie dem Einsatz neuer Materialien beim Bau und der Einrichtung von Kreuzfahrtschiffen das gemeinsame Know-how weiter erfolgreich entwickeln können“, so Ludwig Hüls.

Dank dieser Zusammenarbeit und Partnerschaft können zukünftig technische Innovationen besser gefördert und umgesetzt werden, um die gemeinsame Werftschöpfung zu verbessern.

Foto : Auf weiterhin gute Partnerschaft: Bernard Meyer und Ludwig Hüls bekräftigen ihre strategische Partnerschaft durch einen Partnerschaftsvertrag.( v.l.: Arndt Verhoeks (EMS PreCab), Dr. Matthias Becker, Ludwig Hüls (beide Hülsta) und Bernard Meyer (Meyer Werft))

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Neu14.3.2013

Norwegian Breakaway sicher überführt

Die erste Fahrt des neuen Schiffes war voll im Plan

Papenburg, 14. März 2013 - Heute Morgen gegen 08.00 Uhr endete die Ems-Überführung der Norwegian Breakaway vor Eemshaven (Niederlande). Das Team um Kapitän Thomas Teigte manövrierte das Schiff am Mittwoch sicher und ohne Probleme über die Ems nach Eemshaven. Das Sperrwerk in Gandersum wurde bereits nach rund 9 Stunden erreicht.

Die 39,7 Meter breite und 324 Meter lange Norwegian Breakaway über die Ems zu bringen, ist eine nautische Herausforderung. Mit Hilfe der modernen Technik, die das Überführungsteam bei der Schiffspassage nutzt, und der idealen Vorbereitung durch eine Schulung im Computersimulator, wurde das Manöver ohne jeden Schaden für das Schiff und die Natur am Donnerstagmorgen beendet. Der Wasserstand von 2,42 + NN (Pegel Gandersum) ermöglichte eine sichere Überführung des Schiffes, das einen Tiefgang von etwa 8 Metern hat.

Besonders die Unterstützung des Emssperrwerkes und die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit mit den Ems-Lotsen sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und dem NLWKN trugen zu dem reibungslosen Verlauf der Passage bei.

Bei der Norwegian Breakaway wurde erstmals eine feste Verbindung zwischen Schiff und Schleppern eingesetzt. Ab diesem Neubau wird vor dem Schiff ein Ponton und am Heck des Schiffes ein Adapter dafür sorgen, dass die Schlepper fest mit dem Schiff verbunden sind. Die Schlepper können durch diese feste Verbindung direkter und effektiver Unterstützung bei den Manövern leisten, was durch Versuche im Schiffssimulator bewiesen wurde. Zudem bestätigte sich bei dieser Überführung, dass das Schiff so besser zu manövrieren ist und auch die Sicherheit weiter erhöht wird.

Darüber hinaus kam erstmals ein neu installiertes Leitsystem mit Rollenfendern an der Papenburger Dockschleuse erfolgreich zum Einsatz. Entlang dieses Leitsystems verließ der Neubau den Werfthafen und fuhr sicher auf die Ems.

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Neu11.3.2013

AIDAstella wird in Dienst gestellt

MEYER WERFT liefert siebtes Clubschiff an AIDA Cruises

Papenburg/Emden, 11. März 2013 – Heute wurde das 71.300 BRZ große Kreuzfahrtschiff AIDAstella in Emden von der Papenburger MEYER WERFT an die Reederei AIDA Cruises (Rostock) abgeliefert.

Bei der AIDAstella handelt es sich um das siebte und vorerst letzte Schiff einer Serie von Clubschiffen, die die Papenburger Werft für AIDA Cruises gebaut hat. Die AIDAstella ist für den deutschen Markt konzipiert und verbindet eine sehr komfortable und geschmackvolle Ausstattung mit modernster und umweltfreundlicher Technologie. Neben dem innovativen Design bietet dieses Schiff dem Passagier eine Vielzahl von Besonderheiten und Komfort: Über 65% der Kabinen sind Außenkabinen, der größte Teil dieser Kabinen hat einen eigenen Balkon. Auf der AIDAstella werden die Innenkabinen zu virtuellen Meerblick-Kabinen. Dafür sorgen 42-Zoll LED-Flatscreens, die einen Liveblick auf das Meer oder die Reiseziele ermöglichen. Wiederum ein Highlight auf der AIDAstella ist die Brauerei mit eigens für AIDA gebrautem Bier. Der 2600m² große Spa-Bereich und die 34 Spa-Kabinen sowie fünf Spa-Suiten bieten neben edlem Design im nordischem Stil viele Sonderausstattungen und zahlreiche Serviceleistungen wie z.B. einen persönlichen Wellness-Berater.

Mit dem diesel-elektrischen Antrieb, interaktiven Kommunikationssystemen sowie der umfangreichen Bühnen- und Unterhaltungstechnik an Bord wird Sicherheit und Unterhaltung nach den neuesten technischen Standards garantiert. Auch was die Energieeffizienz und dem Umweltschutz angeht, setzten die MEYER WERFT und AIDA Cruises Maßstäbe. Mit dem Einsatz von strömungsoptimierten Propellern und Rudern ist es bei der AIDAstella gelungen, den Treibstoffverbrauch weiter zu senken. Bei der AIDAstella - mit der Baunummer S. 695 - wurde der erstmalige Einsatz einer innovativen Komponente mit Innovationsbeihilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und des Landes Niedersachsen gefördert. Die Ruderblätter sind asymmetrisch auf Höhe der Propellernabe in sich verdreht. Dieses Design erzeugt einen Segeleffekt, der dem Schiff einen zusätzlichen Vortrieb verleiht.

Nach der Übergabe an die Reederei wird die AIDAstella das niedersächsische Emden am Nachmittag in Richtung Hamburg verlassen. Getauft wird AIDAstella am 16. März in Rostock-Warnemünde. Am 17. März beginnt die Jungfernfahrt von Warnemünde über Kopenhagen, Oslo und Stavanger u.a. bis nach Hamburg.

Hier finden Sie weitere Informationen zur AIDAstella

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Neu11.3.2013

Neuer Überführungsplan für Norwegian Breakaway

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Neu8.3.2013

Ems-Überführung der Norwegian Breakaway

Papenburg, 08. März 2013 – Das neue und bisher größte Kreuzfahrtschiff der MEYER WERFT, die Norwegian Breakaway, wird voraussichtlich am Dienstag, den 12.03.2013, Papenburg verlassen und auf der Ems in Richtung Nordsee nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Die Ankunft in Eemshaven ist für den frühen Mittwochmorgen geplant. Anschließend wird das Schiff zu einer kurzen Einstellungsfahrt starten. Später wird das neue Flaggschiff für die amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line für mehrere Tage an der Columbus Kaje in Bremerhaven festmachen, bevor Ende März die Probefahrt auf der Nordsee beginnt.

Für die Überführung gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetterbedingungen kurzfristig weiter verschieben kann:

Dienstag, 12. März 2013
ca. 10.30 Uhr Passieren der Dockschleuse (Papenburg)
ca. 13.45 Uhr Passieren der Friesen-Brücke (Weener)
ca. 16.00 Uhr Passieren der Jann-Berghaus-Brücke (Leer)
ca. 20.30 Uhr Ankunft Emssperrwerk (Gandersum)

Mittwoch, 13. März 2013
ca. 00.45 Uhr Passieren Emssperrwerk

!! Alle Angaben sind vorbehaltlich der Wind- und Wetterlage, der Wasserstände und somit ohne Gewähr. Zeitverschiebungen sind möglich!!

Das Ablegen des Schiffes im Papenburger Hafen und das Passieren der Dockschleuse wird live im Internet übertragen. Die Webcam ist auf der Homepage der MEYER WERFT unter: www.meyerwerft.de zu finden.

Die Überführung des Schiffes wird vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen haben auch in den Vorjahren die Schiffe der MEYER WERFT überführt. Das gesamte Überführungsteam trainierte dieses Manöver am computergesteuerten Simulator in Wageningen (Niederlande), um so noch besser vorbereitet zu sein. Die Norwegian Breakaway wird die Emspassage in Richtung Nordsee wieder rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Überführung bewältigt das Schiff mit Unterstützung zweier Schlepper.

Hier geht's zum Zeitplan

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