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Neu6.8.2014

Feierliche Übergabe der Bildungsschraube und Ausbildungszeugnisse

Am 5. August fand zum zwölften Mal die Verleihung der Bildungsschraube als Zeichen für lebenslanges Lernen im Konferenzraum der MEYER WERFT statt. Auch wurden den Absolventen der MEYER WERFT Akademie nach Abschluss ihrer jeweiligen Ausbildungsmaßnahme ihre Ausbildungszeugnisse überreicht.

Die Bildungsschraube ist als werftinterne Auszeichnung ein Symbol für Fortbewegung und Antrieb und steht für die Weiterbildung der Mitarbeiter und die Aneignung von neuem Wissen. Eine gute Ausbildung und die stetige Weiterbildung der Mitarbeiter sichert der MEYER WERFT ein hohes Wissens- und Qualitätsniveau, das für die steigenden technischen und wirtschaftlichen Anforderungen unerlässlich ist.

„Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für die MEYER WERFT von unschätzbarem Wert. Hierzu zählt neben der fundierten Basisausbildung ganz besonders die berufliche Weiterbildung als wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens und wesentliche Grundlage für den beruflichen Erfolg. Es freut mich daher sehr, den motivierten Mitarbeitern heute neben den Ausbildungszeugnissen die Bildungsschraube und überreichen zu dürfen“, so Bernard Meyer anlässlich der feierlichen Verleihung.

Die Bildungsmaßnahmen, wie beispielsweise Meister- und Technikerkurse oder Weiterbildungen zu technischen Fachwirten, wurden zusammen mit den Industrie- und Handwerkskammern, Berufsschulen und anderen Bildungsträgern in der Region durchgeführt. Jeder einzelne Teilnehmer hat zusätzlich zum Lerneinsatz auch eigene finanzielle Mittel und Stunden aus Arbeitszeitkonten für diese Fortbildungen eingebracht.

Als Auszeichnung für die beruflichen Fort- und Weiterbildung wird die Bildungsschraube an folgende Mitarbeiter übergeben:

Betriebswirtin (VWA)
Jessica Lindemann

Brandmeister
Michael Oltmanns

Bachelor of Art im Studiengang Business Administration
Erik Strenge,

Bachelor of Engineering Maschinenbau und Design im Praxisverbund
Steffen Bruns, Christian Punke

Bachelor of Engineering Schiffbau und Meerestechnik im Praxisverbund
Jonas Molkenthin

Bachelor of Engineering Elektrotechnik im Praxisverbund
Jörn Janssen

gepr. Industriemeister Fachrichtung Metall
Benjamin Kossenjans, Reinhard Lübbers, Karsten Sander, Mario Krieger, Maxim Schock

Master of Arts (M.A.) Fernstudium Medien und Bildung
Daniel Behrens

Schweißfachingenieur
Matthias Voigt, Marc Buntjer

gepr. Technischer Betriebswirt IHK
Sascha Koolman, Andreas Siegfried

gepr. Technischer Fachwirt HWK
Andreas Moor

gepr. Technischer Fachwirt IHK
Frank Norda

Folgende Absolventen erhielten ihr Ausbildungszeugnis zum Abschluss ihrer erfolgreichen Ausbildung:

Konstruktionsmechaniker Einsatzgebiet Schiffbauer
Harry Klassen

Konstruktionsmechaniker Einsatzgebiet Ausrüstung
Alex Nowikow

Industriekauffrau / Industriekaufmann
Ina Dreesmann, Martina Schütte, Sedat Sürer

Mechatroniker
Henning Meyer, Nils Steinfelder

Vermessungstechniker
Florian Jansen, Kevin Schaub

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
Kevin Beenken, Malte Schwitters

Fotos finden Sie im Bereich Medien/Pressefotos

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Neu4.8.2014

MEYER WERFT bündelt Kräfte mit STX Finnland

Deutsche Kreuzfahrtwerft stärkt ihre Standorte

Papenburg/Helsinki, 04. August 2014 – Die MEYER WERFT bündelt ihre Kräfte mit STX Finnland: Nach zahlreichen Gesprächen über eine engere Zusammenarbeit mit der Kreuzfahrtwerft STX Finnland in Turku wurde jetzt eine Beteiligung der Papenburger Schiffbauer vereinbart. Mit ihrem 70%-Anteil übernimmt die MEYER WERFT das operative Management der finnischen Werft.

In Finnland arbeiten derzeit ca. 1300 direkt beschäftigte Menschen am Kreuzfahrtschiff Mein Schiff 4 für die deutsche Reederei TUI Cruises. Die Hamburger Reederei TUI Cruises, ein Joint Venture von TUI und Royal Caribbean Cruises Ltd. (RCCL), hat zudem jetzt bekannt gegeben zwei weitere Schiffe dieser Klasse (Mein Schiff 5 & 6) in Turku zu bestellen. STX Finland ist ein ausgewiesener Spezialist für Kreuzfahrtschiffe und eine Werft mit sehr hohem technologischem Know-how.

„Wir stärken alle Standorte gleichermaßen. Positive Effekte sind durch eine höhere Flexibilität gegenüber den Kunden gegeben. Auch durch ein zukünftig noch stärkeres gemeinsames Vorgehen im Bereich Forschung & Entwicklung im Kreuzfahrtmarkt sowie gegenseitige Lerneffekte bei den Arbeitsabläufen sind positive Synergien möglich. Ein Personalabbau in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder in Finnland sind kein Thema“, so Geschäftsführer Dr. Jan Meyer. Mit dem Land Niedersachsen wird sogar derzeit ein Vertrag zur Standortsicherung in Papenburg diskutiert. Das macht sehr klar, dass es hier nicht um eine Verlagerung von Kapazitäten geht, sondern um eine deutliche Stärkung der gebündelten europäischen Kompetenz im Kreuzfahrtsektor.

Die Akquisition steht derzeit unter dem Vorbehalt der Bestätigung durch die beteiligten Finanzinstitute sowie der Freigabe durch das Bundeskartellamt.

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Neu1.8.2014

Quantum of the Seas verlässt Baudock II

Am Samstag, den 9. August 2014 wird das mit 167.800 BRZ drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Quantum of the Seas, das überdachte Baudock II der MEYER WERFT verlassen. Das Ausdocken des für die amerikanische Reederei Royal Caribbean International gebauten Schiffes, beginnt um ca. 07:30 Uhr. Nachdem die Quantum of the Seas ausgedockt ist und eine Nacht an der Ausrüstungspier der Werft verbracht hat, wird sie am 10. August erneut ablegen und gedreht werden, um dann die erforderlichen Tests der Querstrahler und Stabilisatoren durchzuführen. Bis zur Emsüberführung Richtung Nordsee, die voraussichtlich ab Mitte September stattfindet, liegt das Schiff im Werfthafen und es werden die restlichen Arbeiten und Erprobungen an Bord durchgeführt.

Zeitliche Verzögerungen beim Ausdocken sind aufgrund von Wetterbedingungen möglich.

Um das Anlegen der Quantum of the Seas am Pier zu ermöglichen, wird das zurzeit am Ausrüstungskai liegende erste Schwimmteil der Anthem of the Seas verlegt. Das zweite Schwimmteil, welches derzeit im Baudock II der Werft liegt, wird vor der Quantum of the Seas ausgedockt und dann ebenfalls im Werfthafen liegen. Dadurch ist es notwendig, die Überquerung der Dockschleuse vom 7. August ab ca. 8:00 Uhr bis zum 10. August um ca. 18:00 Uhr zu sperren. Nach dem Ausdocken der Quantum of the Seas werden die beiden Schwimmteile für den weiteren Bau in das freie Baudock II manövriert. Bereits Mitte April nächsten Jahres wird das Schwesterschiff der Quantum of the Seas an die Reederei Royal Caribbean International übergeben.

Die Quantum of the Seas ist 347,75 Meter lang und 41,4 Meter breit. Das 167.800 BRZ große Kreuzfahrtschiff bietet 4188 Passagieren Platz. Die Quantum-Klasse führt Branchenneuheiten ein. Darunter sind der Fallschirmsprung-Simulator Ripcord by iFly, der North Star, eine Reise in einer Glaskuppel auf über 90 Metern Höhe, SeaPlex, der größte, überdachte Sport- und Unterhaltungskomplex auf See mit Autoscooter und Roller-Skating sowie Two70° mit bisher nicht dagewesenen Technologien wie beweglichen Mega-Screens und den zur Zeit größten Passagierkabinen der Kreuzfahrtflotte.

Das Ausdocken kann über eine Webcam unter www.meyerwerft.de mit verfolgt werden.

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Neu25.7.2014

Weitere Stärkung des Standortes Papenburg

Nachdem die MEYER WERFT kürzlich neue Kreuzfahrtaufträge für Norwegian Cruise Line bis ins Jahr 2019 verbuchen konnte, hat die Papenburger Werft weitere Schritte zur Stärkung des Standortes an der Ems unternommen: Die MEYER WERFT GmbH wird künftig die MEYER WERFT GmbH & Co. KG sein. Die Mitarbeiter und der Betriebsrat wurden auf einer Informationsveranstaltung über die Veränderungen umfassend informiert.

Die bisherige Trennung in Besitz- und Betriebsgesellschaft wurde mit dieser Verschmelzung in der neuen Rechtsform aufgehoben. Die Verschmelzung von Betriebs- und Besitzgesellschaft stärkt die Werft und hilft, den Standort in Papenburg langfristig zu sichern. Diese Maßnahme führt beispielsweise zu einer deutlichen Vereinfachung der Verwaltungsabläufe im Unternehmen.

Mit der neuen Rechtsform ist auch eine Stärkung des Eigenkapitals verbunden. Das hilft dem Unternehmen sowohl gegenüber ihren Banken, ihren Kunden als auch gegenüber ihren Lieferanten.

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Neu14.7.2014

Norwegian Cruise Line beauftragt MEYER WERFT mit zwei neuen Schiffen

Die MEYER WERFT baut für die amerikanische Kreuzfahrtreederei Norwegian Cruise Line zwei weitere Kreuzfahrtschiffe. Dieser Schiffstyp mit seinen 164.600 BRZ wird die Breakaway Plus-Klasse mit dem Auslieferungstermin im zweiten Quartal 2018 sowie im vierten Quartal 2019 ergänzen. Die beiden Schiffe werden jeweils 4.200 Passagieren Platz bieten.

Die amerikanische Reederei (Miami/USA) lässt mit diesen Neubauten das zwölfte und dreizehnte Schiff der Flotte von der MEYER WERFT bauen. Damit wächst die Flotte insgesamt auf sechzehn Schiffe. Mit dem „Freestyle Cruising“ -Konzept bietet die Reederei Norwegian Cruise Line Schiffsurlaub auf höchstem Niveau. „Freestyle Cruising“ lässt dem Urlauber alle Freiheiten, die er wünscht. Dieses Konzept wird von den Passagieren sehr gut angenommen.

„Die Norwegian Breakaway und die Norwegian Getaway haben die Kreuzfahrtindustrie verändert und sind extrem beliebt bei unseren Gästen“, sagt Kevin Sheehan, President und Chief Executive Officer bei Norwegian Cruise Line. „Da liegt es auf der Hand, dass wir mit den zwei Neubestellungen, die unsere langfristige Wachstumsstrategie weiter festigen, auf diesen Erfolg aufbauen.“

„Wir freuen uns sehr über das anhaltende Vertrauen, das Norwegian Cruise Line uns beim Ausbau ihrer Flotte entgegenbringt“, so Bernard Meyer, geschäftsführender Gesellschafter der Meyer Werft. „Auf die langjährige Geschäftsbeziehung mit Norwegian sind wir sehr stolz.“

Weitere Informationen auch unter: www.ncl.de

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Neu11.7.2014

Bundeskanzlerin tauft Tiefseeforschungsschiff SONNE

Dr. Angela Merkel und die deutsche Meeresforschung stellen in Rostock-Warnemünde neues Flaggschiff vor

Rostock-Warnemünde, 11. Juli 2014 – Nach einer Bauzeit von ca. 20 Monaten hat heute die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Taufe des neuen Forschungsschiffs SONNE vorgenommen. Mit einer klassischen Schiffstaufe wurde der Name des neuen Forschungsschiffs offiziell in Rostock vorgestellt und dem Schiff sowie allen Menschen an Bord die besten Wünsche für die Zukunft übermittelt. Etwa 300 Gäste aus Politik und Wissenschaft nahmen an der Taufe teil.

Neben der deutschen Regierungschefin nahmen der Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering, die niedersächsische Wissenschaftsministerin, Gabriele Heinen-Kljajić, sowie der parlamentarische Staatssekretär des BMBF, Thomas Rachel, an der Taufe teil. Als Vertreterin des Konsortiums Deutsche Meeresforschung sprach Prof. Dr. Karin Lochte (Alfred-Wegener Institut, Bremerhaven) ein kurzes Grußwort.

„Die niedersächsische Meeresforschung genießt einen hervorragenden Ruf. Diese Botschaft tragen wir mit dem neuen Forschungsschiff gern in alle Welt“, sagte Heinen-Kljajić. „Mit Wilhelmshaven und dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) in Oldenburg hat die SONNE als erstes Forschungsschiff eine niedersächsische Heimat.“

„Für die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT war es eine große Herausforderung, dieses anspruchsvolle Schiff zu konstruieren und zu bauen. Nicht nur der Schiffstyp, sondern auch die Berücksichtigung aller technologischen Anforderungen, die die Wissenschaft an ein Forschungsschiff stellt, war für die Werft eine besondere Aufgabe. Desto mehr freut es uns, dieses Schiff heute hier in Warnemünde zu taufen“, so Bernard Meyer, Geschäftsführer der MEYER WERFT und der NEPTUN WERFT.

Das neue Forschungsschiff SONNE hat eine Länge von 116 Metern, ist 20,6 Meter breit und zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Das Schiff wurde nach den neuesten Umweltstandards konzipiert und konstruiert. Für sein umweltfreundliches Schiffsdesign wurde das Schiff mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Bei dem Tiefseeforschungsschiff SONNE mit der Baunummer S. 530 wurde der erstmalige Einsatz einer innovativen Komponente mit Innovationsbeihilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Landes Mecklenburg Vorpommern gefördert.

Neben der bis zu 35 Personen umfassenden Besatzung bietet das Schiff Platz für 40 Wissenschaftler. Haupteinsatzgebiete des neuen Tiefseeforschungsschiffs werden der Indische und Pazifische Ozean sein. Die SONNE wird dazu beitragen, wissenschaftlich und gesellschaftlich besonders relevante Forschungsfragen zu beantworten, vor allem hinsichtlich des Klimawandels, der Versorgung mit marinen Rohstoffen und der Folgen des Eingreifens in die Ökosysteme. Dafür steht den Wissenschaftlern mit dem neuen Forschungsschiff eines der weltweit modernsten Instrumente zur Verfügung, um den Einfluss der Meere auf unser Klima zu untersuchen.

Die Baukosten für das Forschungsschiff in Höhe von 124,4 Mio. € werden gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (90 Prozent) sowie den Küstenländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen (10 Prozent) getragen.

Ab Januar 2015 wird die neue SONNE der deutschen Meereswissenschaft zur Verfügung stehen. Dann wird das Forschungsschiff seinen 44 Jahre alten Vorgänger ablösen. Die Modernisierung der Flotte der deutschen Forschungsschiffe wird somit konsequent fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Deutschen Forschungsflotte finden Sie im Internet unter: www.bmbf.de und unter www.deutsche-meeresforschung.de
Weitere Informationen auch unter www.neptunwerft.de und www.meyerwerft.de

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