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Neu24.7.2015

Feierliche Übergabe der Bildungsschraube und Ausbildungszeugnisse 2015

Am Dienstag, 21.07.2015 fand zum 13. Mal die Verleihung der Bildungsschraube statt. Im feierlichen Rahmen wurden im Jugendgästehaus in Papenburg als Zeichen für lebenslanges Lernen diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meyer Werft ausgezeichnet, die sich durch unterschiedlichste Qualifikationsmaßnahmen weitergebildet haben. Auch wurden den 13 Auszubildenden nach Abschluss ihrer jeweiligen Ausbildungsmaßnahme die Zeugnisse überreicht.

Die Bildungsschraube ist als werftinterne Auszeichnung ein Symbol für Fortbewegung und Antrieb und steht für die fortlaufende Weiterbildung der Mitarbeiter und die stetige Aneignung von neuem Wissen. Die gute Ausbildung und die stetige Weiterbildung der Mitarbeiter sichern der Meyer Werft das erforderliche hohe Wissens- und Qualitätsniveau, das für die steigenden technischen und wirtschaftlichen Anforderungen beim Bau der hochkomplexen Kreuzfahrtschiffe unerlässlich ist.

„Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für die Meyer Werft von unschätzbarem Wert. Hierzu zählt ganz besonders die berufliche Weiterbildung als wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens und wesentliche Grundlage für den beruflichen Erfolg“, so Bernard Meyer anlässlich der feierlichen Verleihung.

Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, Günter Geerdes, lobte die Kolleginnen und Kollegen für ihren Einsatz und ihren Ehrgeiz. Eine gute Ausbildung aber ganz besonders die ständige Weiterbildung seien der Schlüssel für den eigenen Erfolg und ein gutes Leben.

Die Bildungsmaßnahmen, wie beispielsweise Meister- und Technikerkurse oder Weiterbildungen zu technischen Fachwirten, wurden zusammen mit den Industrie- und Handwerkskammern, Berufsschulen und anderen Bildungsträgern in der Region durchgeführt. Jeder einzelne Teilnehmer hat zusätzlich zum Lerneinsatz auch eigene finanzielle Mittel und Stunden aus Arbeitszeitkonten für diese Fortbildungen eingebracht.

Als Auszeichnung für die beruflichen Fort- und Weiterbildung wird die Bildungsschraube an folgende Mitarbeiter übergeben:

Klebefachingenieur (EAE)
Frank Boekhoff

gepr. Industriemeister Fachrichtung Metall
Christoph Strohschnieder, Patrick Merks, Holger Schmidt, Christian Janssen, Frank Dreyer, Stefan Schreiber, Dimitri Knaus, Alexander Knoll, Marcel Freesemann, Carsten Brüning, Helge Grusemann, Nils Hübner, Hendrik Feierabend, Gerhard Kossenjans

gepr. Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik
Horst Freericks, Patrick Poelmann, Ralf Schmitz, Heinz-Hermann Wildermann

gepr. Fachkaufmann Einkauf und Logistik
Philipp Rinneberg

Internationaler Schweißfachmann
Govinda Jacob, Jan-Lars ter Veen, Torsten Pünter

Handwerksmeister Elektrotechnikerhandwerk
Daniel Poelmeyer

Handwerksmeister Installateur- und Heizungsbauerhandwerk
Wladislav Lasunov

Bachelor of Engineering Maschinenbau und Design
Jens Rhauderwiek, David Gerdes, Christian Wolters, Gerd Nanninga

Bachelor of Engineering Schiffbau und Meerestechnik
Tanja Klapproth

Bachelor of Arts Business Administration
Mareike Sundermann, Vanessa Tuve

Bachelor of Engineering Elektrotechnik
Sven Sextro

Master of Business Administration
Peter Heßler

Master of Science Wirtschaftsingenieurwesen
Patrick Stockden

Auszubildende, die im Sommer 2015 ihre Abschlussprüfung bestanden haben

Konstruktionsmechaniker Ausrüstungstechnik
Gerd Hinderks, Lena Nee

Werkstoffprüferin
Arleen Janßen

Vermessungstechniker
Torben Neef, Tim Pauli

Industriekaufleute
Alina Klassen, Charona Senz, Nadine Schulte, Vanessa Uken

Fachinformatiker für Systemintegration
Johannes Hermühlen

Fachkraft für Lagerlogistik
Marc-Rene Neumann, Wladimir Boxhorn

Industriekaufmann
Roman Wagner

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Neu13.7.2015

Neues Entwicklungszentrum der Meyer Werft

Schiffbauer investiert 10 Mio. Euro in Papenburg

Die MEYER WERFT investiert erneut in ein Zukunftsprojekt am Standort Papenburg. Bedingt durch die stetig steigende Mitarbeiterzahl und die sehr gute Auftragslage der Werft wurde jetzt die Entscheidung zum Bau eines neuen Technologie- und Entwicklungszentrums getroffen. In dem neuen Gebäudekomplex werden große Teile der Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten für die komplexen Neubauten der Werft gebündelt. Insgesamt werden hier ca. 400 Konstrukteure und Ingenieure in Zukunft an den vielfältigen Themenbereichen der Kreuzfahrtschiffe tüfteln.

Das neue Gebäude wird auf vier Ebenen ca. 5.500 m² Fläche bieten. Die Gesamt-Investitionssumme liegt bei rund 10 Mio. Euro und beinhaltet neueste Gebäudesteue-rungstechniken und Energiesparmaßnahmen, z.B. die Nutzung von Erdwärme und -kühlung. Der Bau soll bis zum Anfang des Jahres 2016 abgeschlossen sein.

Geschäftsführer Bernard Meyer sagt: „Wir sind davon überzeugt, dass wir weiterhin nur erfolgreich sein können, wenn unsere Mitarbeiter unter guten Arbeitsbedingungen ihren anspruchsvollen Tätigkeiten nachgehen können.“

Darüber hinaus wird die Werft die Flächen für Sozialräume und die Kantinenbereiche den gestiegenen Bedürfnissen anpassen.

In den letzten zwölf Jahren hat die Werft bereits massiv in die Werftanlagen und in neue Technologien (Laserschweißen, Robotertechnik, Fertigungsstraßen und Fließlinien sowie CAD-Software etc.) am Standort investiert: Neben der Verlängerung des zweiten Baudocks (2008) wurde das Laserzentrum 2008 und 2011 erweitert und modernisiert und ein hochmodernes Rohrzentrum geschaffen. Insgesamt wurden hier in den letzten Jahren mehr als 550 Mio. Euro investiert.

In Papenburg bauen derzeit mehr als 3300 direkt Beschäftigte hochmoderne, see-gängige Kreuzfahrtschiffe. ln Rostock fertigen rund 500 direkt Beschäftigte vor allem Flusskreuzfahrtschiffe und andere Spezialschiffe. In Finnland arbeiten derzeit ca. 1350 direkt beschäftigte Menschen an neuen Kreuzfahrtschiffen und Fähren.

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Neu8.7.2015

Meyer Werft: Führungskräfte gestalten die Zukunft

Werft diskutiert die Umsetzung der Unternehmensstrategie zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Das große Auftragsbuch der Papenburger Meyer Werft, die damit verbundenen Herausforderungen und die hohen Ansprüche in der Produktentwicklung der verschiedenen Kreuzfahrtschiffe erfordern Veränderungen an den Arbeitsprozessen der Werft. Deshalb diskutieren die Führungskräfte der Meyer Werft in mehreren Veranstaltungen in der Stadthalle des Forums Alte Werft über den Umgang mit diesen Themen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Meyer Werft zu sichern.

In unterschiedlichen Workshops haben die Geschäfts- und Projektleitung die Top-Maßnahmen zur Erreichung der Strategieziele mit der gesamten Führungsmannschaft der Werft intensiv besprochen. Dadurch wurden weitere Impulse gesetzt und die Akzeptanz für die Projekte gestärkt. Über 300 Mitarbeiter haben bisher an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen.

Das Ziel ist es, die Produktivität der Werft weiter zu erhöhen und mit neuen Ideen und Konzepten die Organisation weiter zu entwickeln und zu verbessern. „Wir haben viele neue Impulse aus dieser Runde bekommen und sind sicher, uns somit weiter zu verbessern“, so Geschäftsführer Lambert Kruse.

„Wir müssen alles daran setzen, den Standort Papenburg international konkurrenzfähig zu halten. Wir müssen europäisch denken, um langfristig im internationalen Schiffbaumarkt zu bestehen“, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

In Papenburg bauen derzeit mehr als 3300 direkt Beschäftigte hochmoderne, seegängige Kreuzfahrtschiffe. ln Rostock fertigen rund 500 direkt Beschäftigte vor allem Flusskreuzfahrtschiffe und andere Spezialschiffe. In Finnland arbeiten derzeit ca. 1350 direkt beschäftigte Menschen an neuen Kreuz-fahrtschiffen und Fähren.

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Neu3.7.2015

Standorte werden nicht in Frage gestellt

Informationsveranstaltung auf der Meyer Werft

Heute Morgen fand im Baudock I der Meyer Werft eine Informationsveranstaltung für die Belegschaft der Meyer Werft statt. Es wurde durch den Betriebsrat und der Geschäftsleitung über die aktuellen Ereignisse informiert.

Bernard Meyer erläuterte in einer sehr emotionalen Rede seine Ziele, Visionen und seine Verbundenheit mit dem Standort Papenburg und den hier arbeitenden Menschen. Seine Familie arbeite seit Generationen am Wachstum und am Erfolg dieser Werft. Die Übergabe dieser Verantwortung an die nächste Generation sei gut vorbereitet. Die Art und Weise, wie ihm und seiner Familie dieses verantwortungsvolle Handeln für die Werftarbeitsplätze jetzt abgesprochen werde, sei irritierend, verletzend und nicht nachvollziehbar. Der Standort Papenburg habe das größte Auftragsbuch seiner Werftgeschichte und damit eine riesige Chance die Zukunft zu gestalten.

Die Anzahl der Mitarbeiter sei mittlerweile weit über die im Standortsicherungsvertrag garantierten 3.100 Mitarbeiter auf 3.300 Mitarbeiter angewachsen. Dieser Vertrag sei für ihn bindend, die Werft übererfülle alle Anforderungen und es gäbe keine Veranlassung daran zu zweifeln.

Die Hintergründe der Entscheidung zu Luxemburg, wie auch die vermeintlichen und tatsächlichen Folgen und die Struktur in der gesamten Gruppe, wurden dargelegt. Die Unternehmenssteuern würden unverändert am Sitz der Gesellschaften in Papenburg und Warnemünde entrichtet und dies würde auch so bleiben. Die Ängste seien völlig unbegründet. Es gäbe auf der Werft ein umfangreiches, mit dem Betriebsrat vereinbartes Informationssystem, in dem alle Unternehmensdaten transparent und nachvollziehbar dargestellt sind. Im Übrigen, so der Geschäftsführer, „Luxemburg hat keinen Hafen“.

Der Betriebsratsvorsitzende Ibrahim Ergin stellte die Sicherung der Arbeitsplätze und des Standortes durch die Geschäftsleitung nicht in Frage. Man wolle aber die Sicherheit, dass keine Nachteile für die Mitarbeiter entstehen.

Die Aufrechterhaltung der Transparenz und der Erhalt der Mitbestimmung stehen im Mittelpunkt der Forderungen des Betriebsrates. Das zwischen dem Land, der IG Metall, dem Betriebsrat und der Unternehmensleitung vereinbarte Moratorium wurde vom Betriebsratsvorsitzenden angesprochen. Betriebsrat und Geschäftsleitung wollen jetzt schnell die offenen Fragen klären.

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Neu28.6.2015

Meyer Werft setzt europäischen Kurs fort

Wir haben die Meyer Werft und die Neptun Werft im vergangenen Jahr gestärkt, indem wir bei beiden Gesellschaften eine kräftige Kapitalerhöhung durchgeführt haben und alle Anlagen, Investitionsgüter und Grundstücke aus der Meyer Neptun GmbH, Rostock übertragen haben. Damit wurde die Meyer Neptun GmbH zu einer reinen Besitzgesellschaft degradiert und die beiden Standorte deutlich gestärkt. Die Anteile an der Meyer Neptun GmbH, Rostock wurden auf die Meyer Neptun GmbH Luxemburg übertragen, die wiederum der Neptun Industrie in Rostock (NIR) gehört.

Papenburg ist inzwischen der größte Schiffbauplatz in Europa geworden und die Neptun Werft in Warnemünde der größte Anbieter für Flusskreuzfahrtschiffe. Wir werden nun im Herbst in Luxemburg ein Büro eröffnen, von dem aus der zentrale Einkauf für Papenburg, Rostock und Turku gesteuert wird. Wir wollen damit besonders unsere Internationalität darstellen, um im mörderischen weltweiten Konkurrenzkampf zu überleben. Dieses ist kein Steuersparkonzept. Die Steuern werden wie bisher weiterhin in Papenburg, Rostock und Turku bezahlt.

Mit diesen gesellschaftrechtlichen Entwicklung erreichen wir aber auch, dass die Gruppe auch zukünftig keinen Aufsichtsrat haben wird. Gerade die letzten erfolgreichen Verhandlungen um sieben neue Aufträge haben gezeigt, dass ein Aufsichtsrat extrem hinderlich gewesen wäre und eventuell den Erfolg verhindert hätte. Ein großer Vorteil unserer Unternehmen ist, schnell und flexibel entscheiden zu können. Dieses lässt ein Aufsichtsrat nicht zu. Da in einem solchen Aufsichtsrat die Mehrheiten in unserem Falle sehr eindeutig auf der Unternehmensseite liegen würde, hätte dieses Gremium gegenüber dem heutigen Mitbestimmungsmodell für die Arbeitnehmerseite keinen Vorteil. Außerdem werden mit dem aktuellen Schritt keine der heute bereits geltenden Mitbestimmungsrechte beschnitten. Die Meyer Werft ist seit 220 Jahren ohne Aufsichtsrat erfolgreich gewesen und soll es auch zukünftig sein.

Am 15. Januar wurde der Standortsicherungsvertag zwischen dem Land Niedersachsen, der Meyer Werft , der IGM und des Betriebsrat der Werft unterschrieben. Dabei verpflichtete sich das Land dafür zu sorgen, dass die Schiffe Papenburg verlassen können und das die Meyer Werft die in Europa zugelassenen Innovationshilfen bekommt. Die Meyer Werft verpflichtete sich auch zukünftig den Standort Papenburg zu erhalten und 3100 Arbeitsplätze zu garantieren. Die IGM und der Betriebsrat verpflichteten sich dazu mitzuhelfen, den Standort Papenburg konkurrenzfähig zu halten.

Die Meyer Werft hat in den letzten Tagen 4 große Kreuzfahrschiffe in Auftrag nehmen können und ist damit bis 2020 voll beschäftigt. Nur durch viele Innovationen im Design und in der Prototypentwicklung konnte die Werft bei den Aufträgen erfolgreich sein. Es wird derzeit sogar intensiv daran gearbeitet, das kleinere überdachte Baudock wieder für 2020 zu aktivieren. Gegen harte chinesische Konkurrenz konnte die Neptun Werft den Auftrag für einen 18.000 cbm LNG Tanker zeichnen. Auch die Werft in Turku konnte zwei große Kreuzfahrschiffe für die Carnival Gruppe gewinnen.

Schon heute sind über 3300 Mitarbeiter auf der Meyer Werft beschäftigt, also 200 mehr als vertraglich zugesichert. Auch in der Ausbildung wird die Meyer Werft weiter Vorreiter sein und bildet in einem größeren Masse aus als vereinbart. Damit hat das Unternehmen seine Verpflichtungen aus dem Standortsicherungsvertrag mehr als erfüllt und steht weiter voll zum Standort Papenburg und Warnemünde.

Die Herausforderung, die Standorte weltweit für die Zukunft konkurrenzfähig zu machen, ist jetzt unsere Hauptaufgabe. Um das zu erreichen, sind viele Maßnahmen und Projekte gestartet worden. Die IGM und der Betriebsrat haben sich mit dem Standortsicherungsvertrag verpflichtet, die Geschäftsleitung dabei voll zu unterstützen.

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Neu15.6.2015

AIDA Cruises vergibt Milliardenauftrag an die Meyer Werft in Papenburg

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