13.08.2009

Steinmeier startet Hightech-Produktion

13.08.2009 –

Investition sichert Arbeitsplätze der MEYER WERFT

Papenburg, 13.08.2009 - Es kann losgehen. Heute startete Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Produktion in der neu errichteten Halle 10 des MEYER WERFT Laserzentrums. Im größten Laserzentrum Europas wurde mit dem Produktionsstart auch der weltgrößte Schneidtisch in Betrieb genommen.

In der neuen Fertigungshalle des Laserzentrums werden zudem in Kürze zwei große Laserschweißanlagen in Betrieb gehen und damit die jüngste Investition auf der MEYER WERFT abschließen. Insgesamt wurden hier 80 Millionen Euro in Hochtechnologie investiert. Eine weitere Investition dieser Größenordnung war Anfang des Jahres mit der Hallenverlängerung des zweiten überdachten Baudocks auf der Werft abgeschlossen worden.

Diese Investitionen waren notwendig, um die im Auftrag befindlichen Schiffe termingetreu und wirtschaftlich optimal fertigzustellen. Die Bauzeiten können dank dieser Investitionen deutlich verkürzt werden. Eine wichtige Voraussetzung, um diese Aufträge der MEYER WERFT seinerzeit überhaupt akquirieren zu können, war der Bau des Emssperrwerks. Dr. Steinmeier war maßgeblich an der Durchsetzung dieses Projektes beteiligt.

Direkt nach Ankunft des Kanzlerkandidaten auf der Werft, fand ein Gespräch mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat der MEYER WERFT statt. Während einer Betriebsbesichtigung der Werft überreichten ihm Auszubildende eine Arbeitsjacke der MEYER WERFT als Dank für seine Unterstützung des Werftstandortes Papenburg.

Im Laserzentrum betonte Bernard Meyer noch einmal die wichtige Rolle, die Steinmeier bei den Diskussionen an der Ems gespielt hat. "Sie haben Wort gehalten! Als es damals um das Thema Emssperrwerk ging, hatten Sie und Herr Schröder gesagt, dass wenn wir uns um Aufträge und Investitionen kümmern, das Land und der Bund die notwendige Infrastruktur an der Ems sicherstellen", sagte Bernard Meyer. "Herzlichen Dank für ihren Einsatz auch im Namen der Belegschaft", ergänzte Erwin Siemens (Betriebsratsvorsitzender).

"Es freut mich besonders, dass in Niedersachsen zur rechten Zeit die Weichen gestellt wurden, um auch nach dieser schweren Krise im Schiffbau weiterhin erfolgreich moderne Schiffe bauen zu können", erklärte Frank-Walter Steinmeier.

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