Papenburg, 20.02.2012 - Niedersachsens Umweltminister Dr. Stefan Birkner (FDP) besuchte heute die MEYER WERFT in Papenburg. Birkner traf das Team der MEYER WERFT um Geschäftsführer Bernard Meyer und warf dabei einen Blick hinter die Kulissen des modernen Schiffbaus. Zwei Neubauten, AIDAmar und Celebrity Reflection, die beide 2012 fertig gestellt werden, konnte sich Birkner vor Ort anschauen.
Während des Werftrundgangs konnte sich Birkner selbst ein Bild machen, welche Arbeitsweisen und Bemühungen die Schiffbauer unternehmen, um umweltfreundliche Schiffe zu bauen. Der Einsatz technologischer und umweltschonender Innovationen wie beispielsweise das Laserhybridschweißen gehören zum Arbeitsalltag auf der Werft. In den letzten zehn Jahren investierte die MEYER WERFT mehr als 500 Millionen Euro in Produktionsanlagen und Personal. Dazu gehört auch die kontinuierliche Umsetzung der Kundenwünsche hinsichtlich neuer Standards zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung an Bord.
Minister Birkner schaute sich zudem das moderne MEYER WERFT Laserzentrum an. Es ist das größte Laserzentrum Europas und wurde 2011 durch eine neue Halle erweitert. Auch in diesem Jahr werden von der Papenburger Werft mehr als 50 Millionen Euro investiert.
Die wirtschaftliche Bedeutung der MEYER WERFT für Niedersachsen ist beachtenswert: bei einem Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro werden ca. 50% an Lieferanten aus Niedersachsen vergeben. Mit jedem abgelieferten Schiff fließen über 100 Millionen Euro in die Sozialkassen des Landes.
Im anschließenden Gespräch zwischen Geschäftsleitung, Betriebsrat und dem Umweltminister wies Bernard Meyer auf die besondere Bedeutung der Ems für das Schiffbauunternehmen hin. Neben der lebenswichtigen Nutzung als Wasserstraße ist für die Werft auch die Verbesserung der ökologischen Situation der Ems von Bedeutung.
Foto: Geschäftsführer Bernard Meyer (li.)
und Betriebsratsvorsitzender Thomas Gelder (re.) erklärten dem
Umweltminister Stefan Birkner beim Werftrundgang den modernen
Schiffbau in Papenburg.

