Erster Spatenstich durch Minister Busemann
Papenburg, 16.11.2004 - Heute wurde mit dem Bau eines neuen Rohrbearbeitungszentrums auf der MEYER WERFT in Papenburg begonnen. Kultusminister Bernd Busemann (Dörpen) gab mit seinem Spatenstich den Startschuss für dieses anspruchsvolle Projekt.
In diesem Teil des neuartigen und technisch anspruchsvollen Rohrbearbeitungszentrums wird die Werft zusammen mit der Neustrukturierung der bestehenden Anlagen über fünf Mio. € investieren. "Mit dieser Investition werden wir unsere Produktivität und Qualität weiter verbessern und zur weiteren Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen", so Betriebsleiter Lambert Kruse. "Die Investition in das neue Rohrbearbeitungszentrum ist ein weiteres Element der Unternehmensstrategie, den enormen Kostendruck im Markt durch gezieltes In- und Outsourcing zu kompensieren", so Bernard Meyer.
Kernstücke der neuen Rohrbearbeitungsstrategie bilden hochmoderne vollautomatische CNC gesteuerte Rohrbearbeitungsmaschinen. Mit Hilfe dieser Anlagen, können Rohre mit einem Durchmesser von 25 bis max. 700mm, gesteuert mit Daten aus den Planungssystemen der Konstruktionsbüros, direkt bearbeitet werden. Somit können erheblich mehr Rohre in wesentlich kürzerer Zeit gebogen, verschweißt, beflanscht sowie anderweitig bearbeitet werden. Das neue Rohrbearbeitungszentrum ermöglicht hiermit zukünftig eine kostengünstige und zukunftsorientierte Rohrbearbeitung, die sich darüber hinaus konsequent in das Logistikkonzept der Werft einfügt. Angesichts der Tatsache, dass pro Jahr und Kreuzfahrtschiff über 200 km Rohre be- und verarbeitet werden müssen, bildet diese Art der Rohrbearbeitung einen wichtigen Baustein zur weiteren konsequenten Kostenoptimierung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.
Mit dem Rohrbearbeitungszentrum entstehen im direkten Umfeld der Werft mehr als 20 neue Arbeitsplätze und vor allen Dingen werden die bestehenden Arbeitsplätze gesichert. Mit dieser neuen Anlage wird die MEYER WERFT ab Frühjahr 2005 über eines der größten und modernsten Rohrbearbeitungszentren in Deutschland verfügen.

