13.09.2001

MEYER WERFT ruft zu Gedenkminuten auf

13.09.2001 –

5000 Menschen gedenken auf der MEYER WERFT den Opfern

Papenburg, 13.09.2001 - Auf der MEYER WERFT versammelten sich alle Beschäftigten um 10.00 Uhr in der neuen Baudockhalle, um sich an der Aktion "Gegen Terror und Gewalt - für Frieden und Freiheit" zu beteiligen. Zu diesen fünf Gedenkminuten haben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund gemeinsam aufgerufen.

Entsetzen und Abscheu erfüllt die Menschen in Deutschland angesichts der fürchterlichen Terroranschläge in den Vereinigten Staaten. Wir trauern um die Opfer. In Gedanken sind wir bei den Menschen in Amerika. Unser Mitgefühl gehört dem ganzen amerikanischen Volk und besonders allen, die durch diese Katastrophe Angehörige und Freunde verloren haben. Wir verurteilen diesen unfassbaren Terror, für den es keine Rechtfertigung gibt. Wer immer diese Verbrechen begangen und zu verantworten hat, muss zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. So der Aufruf der Verbände.

In dem neuen Baudock versammelten sich alle Beschäftigten der Werft und die Mitarbeiter der Firmen, die zur Zeit auf der MEYER WERFT arbeiten. So waren weit über 5000 Menschen zusammengekommen, um gemeinsam die fünf Gedenkminuten zu begehen. Werftchef Bernard Meyer verurteilte in einer kurzen Ansprache den Terror und die Gewalt. Dies sei ein Anschlag auf unsere freiheitliche, offene Gesellschaft, die Welt ist nicht mehr die, die sie einmal war. Betriebsratsvorsitzender Helmut Plöger betonte in seiner Ansprache, dass wir mit den fünf Minuten ein Zeichen setzen, ein Zeichen der Verurteilung des Terrors, der Anteilnahme und des Mitgefühls mit dem amerikanischen Volk und unseren amerikanischen Freunden.

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