Papenburg, 27. September 2008
- Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) besuchte mit
SPD-Politikern der Region heute die MEYER WERFT in Papenburg. Bei
dem Besuch auf der Werft ging es den Gästen (u.a. MdB C. Bollen und
MdB M. Goldmann) um die Erörterung aktueller Probleme der Werften
sowie um Fragen hinsichtlich der Infrastrukturmaßnahmen an der
Bundeswasserstraße Ems und um die weitere Entwicklung der MEYER
WERFT.
Zur Strategie der Werft gehört es, sich den
Herausforderungen des Marktes zu stellen und den Standort Papenburg
zu stärken. "Wir investieren weiter in den Standort, um uns den
Marktbedingungen im Schiffbau zu stellen", so Geschäftsführer
Bernard Meyer. Mit den jüngsten Investitionen von etwa 100 Mio.
Euro in die Verlängerung des Baudocks II, mit der sehr guten
Auftragslage und einer Auslastung bis in das Jahr 2012 sowie mit
den circa 300 Auszubildenden, sind die Rahmenbedingungen für eine
erfolgreiche Zukunft der MEYER WERFT am Standort Papenburg
geschaffen.
Der Betriebsratsvorsitzende Erwin Siemens machte
bei dem Treffen deutlich, dass es wichtig sei, den Mitarbeitern und
deren Familien für die Zukunft sichere Arbeits- und
Ausbildungsplätze zu erhalten. "Wir wollen endlich Sicherheit beim
Thema Ems und uns nicht jedes Mal aufs Neue um unsere Arbeitsplätze
und unsere Zukunft sorgen", betonte Erwin Siemens. Schon 1997 wurde
von der damaligen Landesregierung zugesagt, dass die Werft 8,50
Meter tief gehende Schiffe ganzjährig überführen kann. Das ist aber
leider bis heute nicht umgesetzt worden.
Nach dem Gespräch mit der Geschäftsleitung und
dem Betriebsrat der Werft sagte Tiefensee der Werft weiterhin die
Unterstützung des Bundes zu.
Foto: Bundesverkehrsminister
Wolfgang Tiefensee und Bernard Meyer im Gespräch auf der
Werft