05.01.2005

Beschäftigte der MEYER WERFT gedenken der Flutopfer

05.01.2005 –

Papenburg, 05.01.2005 - Heute um Punkt 12.00 Uhr versammelten sich auf der MEYER WERFT alle Beschäftigten der Werft, um gemeinsam in einer Schweigeminute den Opfern der Flutwellen in Asien zu gedenken. Damit beteiligten sich etwa 3000 Menschen auf der Werft an einer Initiative der EU-Ratspräsidentschaft, nach der in allen 25 EU-Staaten das normale Leben für drei Minuten still stehen soll.

Unterdessen ist eine erste Aktion unter dem Motto "Zwei Regionen - eine Werft : Gemeinsame Hilfe für die Flutopfer" angelaufen. In einer ersten Aktion, die in Absprache mit dem indonesischen Generalkonsulat in Hamburg gemeinsam mit den umliegenden Kommunen durchgeführt wird, werden Sachspenden wie z.B. Sommerbekleidung, Schuhe, Decken und Zelte am Donnerstag, 06.01 und Freitag, 07.01.2005 auch an den Toren 1, 2, und 3 der MEYER WERFT gesammelt. Diese werden in Containern verpackt in Richtung Indonesien verschickt, um so den Menschen in der Region Aceh, die am stärksten von der Katastrophe betroffen ist, schnell zu helfen. "Für uns ist das Leid, das die Naturkatastrophe rund um den Indischen Ozean über die Menschen gebracht hat, kaum fassbar. Wir sehen die Bilder und wir wissen, da müssen wir helfen!" so Geschäftsführer Hans-Artur Wilker in seiner Ansprache.

Betriebsratsvorsitzender Helmut Plöger rief die Beschäftigten dazu auf, sich an den Hilfsaktionen zu beteiligen, um so die Not der Menschen in den betroffenen Gebieten zu lindern.

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