Zweiter Zukunftsdialog der MEYER WERFT

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Papenburg, 28. November 2019 – Der Weg zum emissionsfreien Kreuzfahrtschiff stand im Fokus des zweiten Zukunftsdialogs der MEYER WERFT. Wieder folgten mehr als 230 Schülerinnen und Schüler von Kooperationsschulen der MEYER WERFT aus dem Emsland, Ostfriesland und dem Rheiderland der Einladung der Werft. Dieses Mal diskutierten sie im MEYER WERFT Besucherzentrum und erhielten einen direkten Blick in die Bauhallen.

Die Jugendlichen der Klassen 9 bis 11 gestalteten aktiv die Gespräche mit rund 40 Auszubildenden, dualen Studenten und Mitarbeitern der MEYER WERFT. Im offenen Format „World Café“ haben sie ihre Zukunftsvorstellungen für die Kreuzfahrt und nachhaltig arbeitende Unternehmen dargelegt. An zehn Stationen des World Cafés wurden unterschiedliche Themen rund um den Schiffbau, die Schifffahrt und die Kreuzfahrtbranche diskutiert.

Vor Ort moderierten Experten der Werft aus den Abteilungen Technische Büros, Forschung & Entwicklung, Einkauf, Projektmanagement und Produktion die offenen Diskussionen zu ihrem Fachgebiet. Jeder Schüler hatte am Ende der Veranstaltung alle Stationen besucht und sich mit Mitschülern und der Werft zum jeweiligen Thema ausgetauscht. Zudem erhielten Sie einen Einblick in die zwei Baudocks der MEYER WERFT, in denen aktuell drei Kreuzfahrtschiffe im Bau sind.

Viele Themen der langjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit der MEYER WERFT decken sich mit den Bereichen, die durch die Schüler als wichtig für nachhaltiges Wirtschaften und Leben genannt wurden. Als Familienunternehmen denkt die MEYER WERFT langfristig: Bis zur Realisierung des ersten LNG-Kreuzfahrtschiffes AIDAnova im vergangenen Jahr brauchte es mehr als 10 Jahre Entwicklungsarbeit. Der Weg zum emissionsfreien Kreuzfahrtschiff geht bereits weiter: Am Einsatz von Brennstoffzellen und Methanol wird schon seit mehr als fünf Jahren geforscht und getestet.

Auch Themen wie Energie- und Umweltmanagement auf der MEYER WERFT, die Arbeit in internationalen Gremien zur Erarbeitung von Regelwerken im Schiffbau, innovative Produktionstechniken, Ver- und Entsorgung an Bord im Schiffsbetrieb sowie Leichtbau und nachhaltige Materialien beschäftigten die Jugendlichen.