Niedersächsischer Finanzminister besucht die MEYER WERFT in Papenburg

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Reinhold Hilbers, niedersächsischer Finanzminister, besuchte heute die MEYER WERFT in Papenburg und informierte sich vor Ort über die Situation im Schiffbau und besonders über die Herausforderungen beim Bau von energieeffizienten modernen Kreuzfahrtschiffen. Dabei zeigte sich der Minister sehr beeindruckt: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen über 200 Jahre am Markt existiert und heute in siebter Generation im Familienbesitz geführt wird. Da spürt man viel Leidenschaft und Herzblut. Die Meyer Werft ist hochinnovativ und genießt zu recht weltweit einen exzellenten Ruf - insbesondere beim Bau von Spezialschiffen und modernen und großen Kreuzfahrtschiffen. Und natürlich ist die Meyer Werft auch ein wichtiger Arbeitgeber für viele Tausend Menschen und deren Familien vor Ort“, betonte der Minister. Darüber hinaus ging es in dem Gespräch um die standortübergreifende Integration der Werften sowie um den wachsenden Bedarf an Mitarbeitern.

Bei der Werftbesichtigung ging es vor allem über die Herausforderungen beim Bau dieser innovativen und anspruchsvollen Großprojekte wie beispielsweise der AIDAnova und zuletzt der Spectrum of the Seas. Neben dem Finanzminister nahmen Bernd Busemann (MdL) sowie Vertreter der Stadt Papenburg, des Landkreises Emsland und Nico Bloem (Betriebsratsvorsitzender) an dem Termin teil. Die Geschäftsführer der Werft zeigten dem Minister praktische Beispiele der Innovationskraft der MEYER WERFT.

Mit der AIDAnova wurde erst kürzlich das größte je in Deutschland gebaute Passagierschiff und das erste Kreuzfahrtschiff der Welt mit LNG-Antrieb fertiggestellt. „Insgesamt ist die Auftragslage weiterhin sehr gut. Die Beschäftigung ist bis Ende 2023 gesichert. Insgesamt ist die Anzahl der Mitarbeiter in der Meyer Gruppe in Deutschland im letzten Jahr um mehr als 400 Personen gewachsen“, so Tim Meyer, Geschäftsführer. Nahezu alle großen Kreuzfahrtreedereien der Welt gehören zum Kundenkreis der Werft.

Die gute Auftragslage in Papenburg, Rostock und Turku mit dem Bau von insgesamt 25 Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtschiffen bietet hervorragende Bedingungen für die Weiterentwicklung der Standorte. Aufgrund des Wachstums sind weitere Arbeitsplätze vor allem in der IT und im Ingenieurbereich kurz- und mittelfristig zu besetzen. Der Kreuzfahrtmarkt insgesamt wächst und auch das Team der MEYER WERFT wächst stetig. Die Werft hat volle Auftragsbücher und im Rahmen eines Standortsicherungsvertrages sogar eine Beschäftigungsgarantie bis 2030 gegeben. Weitere Investitionen in den Standort sind geplant und die Unternehmen der MEYER Gruppe suchen weiter qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Foto: Meyer Werft, M.Wessels v.l. Hermann Wessels - erster Stadtrat Stadt Papenburg, Bernard Meyer - Meyer Werft, Tim Meyer – Meyer Werft, Reinhold Hilbers - Minister, Dirk Kopmeyer – Landkreis Emsland, Bernd Busemann - MdL, Jan Peter Bechtluft Bürgermeister Stadt Papenburg, Nico Bloem – Betriebsrat Meyer Werft, Wilfried Krüßel – Meyer Werft, Jochen Zerrahn – Meyer Werft, Paul Bloem – Meyer Werft