Über 70 Jahre und immer noch im Dienst

Das Inspektionsschiff Ems wurde 1934 auf der MEYER WERFT als Ersatzbau für den im Jahre 1934 abgewrackten Bereisungsdampfer der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich gebaut. Insgesamt hat die Ems eine Länge von 36 Meter, eine Breite von 5,75 Meter und eine Geschwindigkeit von 10 Knoten. Zudem ist sie eines der letzten Schiffe, das einen genieteten Schiffsrumpf hat.

Ab 1959 wurde das Schiff nach und nach umgerüstet: Zunächst wurde das damalige aus Holz bestehende Ruderhaus durch Aluminium ersetzt. Mit dem Umbau der vorderen Mannschaftswohnräume wurde ab 1960 begonnen, ebenso wie der Hauptmotor ausgewechselt und der gesamte Motorenraum schallisoliert wurde. Ebenfalls wurde 1967 die alte Ruderanlage durch eine Taifun-Elektro-Hydraulik-Ruderanlage ersetzt. Das Hauptdeck wie auch das genietete Unterwasser-Vorschiff wurden komplett erneuert.

Noch heute ist die Ems eines der ältesten Schiffe, das sich noch immer im Einsatz befindet – dies allerdings immer noch in der Obhut der WSA Emden: Aufsichts-, Kontroll- und Begleit- sowie Kurier- und Versorgungsfahrten zu den Seezeichen und Pegeln gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie die Überwachung von strom- und schiffahrtspolizeilichen Aufgaben und Versorgungsfahrten zu bundeseigenen Anlagen.

Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich über den Küstenbereich von der deutsch-niederländischen Grenze bis hin zur Wesermündung.